Mitteldeutschland Augustusburg: Kein juristisches Nachspiel für Hitler-Imitator bei Biker-Treffen

Eine Polizist filmte in Augustusburg amüsiert den Auftritt des Hitler-Imitators.
 

Augustusburg – Der Auftritt eines als Adolf Hitler verkleideten Mannes bei einem Motorradfahrer-Treffen auf der sächsischen Augustusburg hat kein juristisches Nachspiel. „Die Imitation ist strafrechtlich nicht relevant“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz am Donnerstag auf Nachfrage. Der als Hitler ausstaffierte Mann saß am Samstag im Beiwagen einer Maschine, die wie ein Wehrmachtsmotorrad aussieht.

Kein Straftatbestand

Das Tragen eines Seitenscheitels und eines entsprechenden Bartsfalle nicht unter den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Das Zeigen von Fotos von Hitler, ein Hakenkreuz an der Verkleidung oder das Zeigen eines Hitlergrußes sei hingegen strafbar.

 

Auch der Tatbestand der Volksverhetzung, den die Polizei Chemnitz erwog, ist laut Staatsanwaltschaft im konkreten Fall nicht gegeben. „Dafür müsste man sich gegen nationale oder ethnische Gruppen wenden.“ Das habe der Imitator beim Biker-Treffen nicht gemacht, so die Sprecherin.

„Geschmackloser Auftritt“

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte die Aktion scharf verurteilt. Der Auftritt als Massenmörder sei mehr als geschmacklos, schrieb der Regierungschef am Montag auf Twitter. Zu dem Biker-Treffen waren am vergangenen Wochenende 1800 Motorradfahrer und rund 7500 Besucher zum Schloss Augustusburg gekommen.

Von LVZ

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 16.01.2020


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5 Kommentare zu Mitteldeutschland Augustusburg: Kein juristisches Nachspiel für Hitler-Imitator bei Biker-Treffen

  1. birgit sagt:

    „Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte die Aktion scharf verurteilt. “

    Der sinnt doch !
    Gerade bei solchen Oldtimertreffen erwacht das Kind im Mann.
    Sind Späße verboten ?

    Wenn ja, dann sollte der Hitler aus dem Wachsfigurenkabinett entfernt werden.

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Es wird sich schon noch einer finden der sich entsääätzt und entsääätzlich weinen muß, das es hier den 154a gab! Es wird schon noch werden und wenn das Profil auf dem Reifen von Seitenwagen rassistisch war.

  3. Annette sagt:

    Ich empfand das als gelungene Eulenspiegelei.

    Hat jemand einen LINK über ein gutes Foto?

    Ich will davon ein Poster drucken. Selbstverständlich kommt da ein dicker roter diagonaler Strich darüber, damit sich niemand aufregen kann. Wo kämen wir denn hin, wenn hier jemand nicht gehorcht…
    Wenn die sogenannte BRD souverän wäre, dann hätte sie nicht zu fürchten, sich nach der Meinung der breiten Öffentlichkeit zu richten. Das tut sie jedoch nicht. Sie verfolgt ganz klare spezifische Interessen, die sich auf bestimmte Machtkonstrukte und Monopolinteressen fokussieren. Menschenwürde der deutschen Bevölkerung steht hier ganz oft weit hinten, wenn man sich dessen bewußt wird, was wir durchleben. Geschehnisse in der Welt werden durch ausgesuchte Verfahren zur allgemeinen Kenntnis gebracht, die einen höheren Grad von Wahrheit in der Vermittlung von Nachrichten vermissen lassen. Durch intensive Recherchen mit Hilfe zur Verfügung stehender Mittel kommt man zu völlig anderen Ergebnissen als den Schlüssen, die man aus TV- und Pressenachrichten oder Reportagen ziehen kann. Ein höchst intelligent gelenkter Prozeß, um eine bestimmte Atmosphäre oder Stimmung in der Bevölkerung zu erzielen. Die Lebensqualität der Bevölkerung wird so nicht gesteigert. Eine Souveränität Deutschlands ist absolut nicht zu erkennen.

    • birgit sagt:

      Ich habe davon das Originalvideo, kann es aber nur über WhatsApp weiter leiten.

      Die ganzen verspileten Männer lachen und machen sich lustig.
      Böse nationalSOZIALISTISCHE Worte sind da nicht gefallen. Nur Gelächter !

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