Israelische Flugzeuge besprühen Ackerland in der Nähe von Gaza mit giftigen Herbiziden

Jan 23, 2020 09:31 Europe/Berlin
  • Israelische Flugzeuge besprühen Ackerland in der Nähe von Gaza mit giftigen Herbiziden

Gaza (ParsToday/PressTV) – Berichten zufolge haben israelische Flugzeuge giftige chemische Substanzen und gefährliche Pestizide auf Ackerland in der Nähe des Gazastreifens gesprüht.

Dies geschieht im Rahmen der Aggressionen Tel Avivs gegen den belagerten palästinensischen Küstenstreifen. Die israelische Zeitung Haaretz berichtete am Mittwoch, dass die Armee des zionistischen Regimes letzte Woche das Gebiet in unmittelbarer Nähe des Zauns, der den Gazastreifen von den von Israel besetzten Gebieten trennt, drei Tage lang mit Pestiziden besprüht habe.

In dem Bericht heißt es weiter, dass das israelische Kriegsministerium das Sprühen aus der Luft verteidigt habe, mit der Behauptung, dass es notwendig sei, „Pflanzen zu zerstören, die die Sicht der Soldaten auf das Gebiet verdecken“.

Nach Angaben des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums haben israelische Pestizide von 2014 bis 2018 tausende Hektar Agrarland in Gaza beschädigt und alle dort gesäten Pflanzen zerstört. Die palästinensischen Bauern sagten Haaretz, dass 2019 ein ausgezeichnetes Jahr für sie gewesen sei, da es in dem Jahr kein Besprühen gab.

Drei Menschenrechtsorganisationen, nämlich Gisha, Adalah und al-Mezan, forderten die israelischen Behörden auf, sofort das Sprühen einzustellen.

Anwar Dschamali, ein gazanischer Bauer, sagte, er und seine Landwirte hätten keine Vorankündigung über das Besprühen erhalten. „In den vergangenen Jahren gab es große Schäden. Manchmal gingen Dutzende von Hektar Weizen, Gerste und Petersilie völlig verloren“, sagte er. Dschamali fügte hinzu, dass der Gestank der Pestizide die Menschen veranlasst, das Gebiet zu verlassen, „aber Gerste kann nicht aufstehen und gehen.“

Laut palästinensischen Landwirten werden dem Anschein nach die von Israel besetzten Gebiete besprüht, doch der Wind trägt die Pestizide nach Gaza. Ein Bericht der Londoner Rechercheagentur Forensic Architecture aus dem Jahr 2019 bestätigte, dass sich die Pestizide nach Gaza ausbreiten.

Israel überschwemmt Gazas Ackerland

Das israelische Regime versucht mit verschiedenen Mitteln den Gazastreifen für die Palästinenser unbewohnbar zu machen. In diesem Rahmen hatte es zuvor schon mehrmals Ackerland und verschiedene Gebiete im Gazastreifen überschwemmt.

2 Tage Krieg gegen Gaza: Zionistisches Regime macht auch vor Ungeborenen nicht Halt

Der Gazastreifen ist seit Juni 2007 unter israelischer Belagerung. In diesem Gebiet leben etwa zwei Millionen Palästinenser. Seit 2008 hat Israel drei Kriege gegen den Gazastreifen geführt, bei denen Tausende Gazabewohner getötet wurden.

Quelle: Pars Today (Iran) vom 23.01.2020


Dienstleistung

alles-auf-einen-klick.eu

Wir formulieren für Sie Briefe, Einsprüche, Widersprüche, Klagen nach Ihren Wünschen und stellen diese rechtsverbindlich zu.

Wir helfen Ihnen auch Bescheide von Gerichten und Behörden erfolgreich abzuwehren.

(Klick aufs Bild und es geht los)

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Israelische Flugzeuge besprühen Ackerland in der Nähe von Gaza mit giftigen Herbiziden

  1. ulrike sagt:

    Und wo bleibt der Aufschei der restlichen Welt? Gibts nicht weil es Israel tut. Zum Kotzen ist das.

  2. Schmid von Kochel sagt:

    Giftkrieg, gehts noch? Der Wind tut sein übriges dazu.Wo bleibt denn die Gretl ?

  3. ulrike sagt:

    Heute grosse Feierlichkeiten wegen dem Holocaust. Dabei sind die Israelis kein bisschen besser wie die die einheimischen Palästineser ausrotten wollen. Pfui Teufel.

    Aber Hauptsache unser Bundes Uhu hat wieder unsere Schuld beteuert dieser Verräter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.