Sonntagsruhe: Handelsverband Deutschland fordert Grundgesetzänderung

Eine Frau mit einer Einkaufstüte in der Hand geht an einem Schild vorbei, auf dem steht "Auch sonntags offen". (dpa picture alliance / Bernd Wüstneck)
Der Handelsverband Deutschland, HDE, schlägt zur Erleichterung verkaufsoffener Sonntage eine Grundgesetzänderung vor. (dpa picture alliance / Bernd Wüstneck)

Der Handelsverband Deutschland, HDE, schlägt zur Erleichterung verkaufsoffener Sonntage eine Grundgesetzänderung vor.

Verbandspräsident Sanktjohanser sagte der Zeitung „Die Welt“, die derzeit gültigen Vorschriften stammten noch aus der Weimarer Republik und müssten den veränderten Zeiten angepasst werden. Er verwies darauf, dass Menschen massenhaft in die Innenstädte strömten, wenn die Geschäfte am Sonntag geöffnet seien. Kirchen und Gewerkschaften klagten jedoch immer reflexartig dagegen. Der HDE-Präsident warf ihnen vor, so dem Online-Handel Vorschub zu leisten. Ausnahmen von der Sonntagsruhe sollten künftig nicht mehr nur anlassbezogen möglich sein.

Die Sonntagsruhe ist in Deutschland grundgesetzlich geschützt. Gewerkschaften und Kirchen halten daran fest – zum Schutz der Beschäftigten und christlicher Traditionen.

Quelle: Deutschlandfunk vom 31.01.2020


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4 Kommentare zu Sonntagsruhe: Handelsverband Deutschland fordert Grundgesetzänderung

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Der Sonntag kann nicht für eine einzelne Berufsgruppe zum Arbeitstag erklärt werden! Die Rollende Woche ist für bestimmte Bereiche geklärt-Stahl-Bahn-Elektro-Medizin…
    Das kommt alle paar Jahre zur Diskussion. Wenn dann gefordert wird dass die Behörden auch Sonnabend-Sonntag aufmachen müssen, ist ganz schnell Freitag Feierabend!

  2. gerhard sagt:

    Als die Gescäfte tägl um 18/19 und Samstag um 13 Uhr schlossen funktionierte der Laden auch. Der Raffgier der Konzerne ist kaum was entgegenzusetzen….schließlich will ich meine Dividende abkassieren.

  3. ulrike sagt:

    Wer unter der Woche unfähig ist seine Einkäufer zu tätigen ist total verblödet.
    Früher klappte es auch. Man muss den Leuten auch mal Wochenend gönnen.

    Die Konzern wollen nur noch abkassieren. Die Leute kaufen nicht mehr nur weil länger offen ist weil sie nicht die Kohle dazu haben. Kapiert?

  4. Menschenrechtler sagt:

    Die Wahrheit über unser Gesellschaftssystem erfahren wir dort, wo Menschen auf verantwortliches Handeln angewiesen sind. Art. 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz behauptet z.B.: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“. Das scheint nicht für alle zu gelten. Gegenteilige Tatsachen:
    Bei der Zulassung, Sicherheit und Kontrolle von Medizinprodukten liegt ein Multiorganversagen vor. Politik und Kontrollbehörden unternehmen nichts, für Patienten ist diese Lethargie lebensgefährlich (Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/implant-files-versagen-politik-kommentar-1.4225871). Ähnliche Tatsachen-Berichte unter https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2015/02/06/pharmaindustrie-schlimmer-als-die-mafia und https://www.youtube.com/watch?v=-3-pi_8w6K8. Die gepriesene Computertomographie entspricht der 100- bis 1000-fachen Strahlendosis des konventionellen Röntgens- http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2007/msg00110.htm, wodurch u.a. Krebs und Tod hinzunehmen sind, vgl. z.B. https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Krebs_nach_niedrigen_Strahlendosen.pdf. Schon geringere Röntgen-Bestrahlungen waren früher als Körperverletzung strafbar, vgl. BGH 2 StR 397/97. Implantate mit Schwermetallen werden zugemutet, führen jedoch zu Autoimmunkrankheiten, siehe http://toxcenter.org/artikel/Autoimmunfax.php. Titandioxid (TiO2) ist für Lebensmittel zugelassen, obwohl es krebserregend ist, s. z.B. https://www.focus.de/gesundheit/news/zusatzstoff-titandioxid-e171-zerstoert-darmflora-und-kann-darmkrebs-beguenstigen-farbstoff-auch-in-mozzarella-enthalten_id_10750495.html. Titandioxid-Nanopartikel induzieren bei Mäusen DNA-Schäden und genetische Instabilität- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19887611. Titanimplantate verursachen durch entstehendes Titandioxid oft chronische Entzündungen, vgl. https://www.welt.de/gesundheit/article8315256/So-gefaehrlich-koennen-Titan-Implantate-sein.html). Sogar Gehäuse der Herzschrittmacher bestehen aus Titan, obwohl Titandioxid zu Rhythmusstörungen und veränderten EKG-Werten führt, wie sie für Herzerkrankungen typisch sind, vgl. https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/31077/. Es sieht aber nicht „nur“ im Gesundheitswesen schlecht aus, s. z.B. Berichte unter https://unschuldige.homepage.t-online.de/.
    Bei Menschenrechtsverletzungen mitmachen, wegschauen, vertuschen und verdrängen brachte nie Gutes.

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