Klaus Mangold – Die graue Eminenz des Establishments

Personen, welche außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung agieren und zugleich eine enorme Macht auf sich vereinen, werden in der Regel als „graue Eminenzen“ bezeichnet. Sie agieren aus dem Hintergrund, bilden Brücken zwischen verschiedenen Machtblöcken und ziehen die Fäden bei wichtigen Ereignissen oder Entscheidungen. Sie sind nur den wenigsten Menschen namentlich bekannt und bleiben häufig unbeachtet. Dennoch ist ihre Macht nicht zu unterschätzen.

Als eine solche „graue Eminenz“ kann Klaus Mangold bezeichnet werden. Unter den Systemkritikern ist dieser Name wenig bekannt. Dabei ist Mangold innerhalb der Wirtschaft und in der Welt überaus „aktiv“.

Mangold war bei einer Vielzahl von Verbänden und Unternehmen tätig, so beispielsweise für die deutsch-mexikanische Handelskammer oder Thyssen. 1995 wurde er zum Vorstandsmitglied der DaimlerBenz AG und zum Vorstandsvorsitzenden der Tochterfirma debis AG berufen. Von 2011 bis 2019 war er Aufsichtsratsvorsitzender von TUI.

Von 2000 bis 2010 war Mangold Mitglied im Ostausschuss der deutschen Wirtschaft. Auch war er langjähriger Vorsitzender des Aufsichtsrates, Vice Chairman Europe sowie Chairman Russia and CIS von Rothschild & Co.

Eine derartige Auflistung ließe sich noch weiter fortführen. Es zeigt sich jedoch, dass Mangold innerhalb der deutschen Wirtschaft umfassend vernetzt ist.

Mangold und der Osten

Auch außerhalb Deutschlands ist Mangold aktiv. So war er am Geschäftsabschluss der russischen Behörde Rosatom mit der ungarischen Regierung für den 2. Block vom Kernkraftwerk Pak  beteiligt. Er gilt weithin als der „mysteriöse Deutsche“ hinter Viktor Orbans russischen Geschäften.

Auch in die Spitzen der Europäischen Union (EU) hat Mangold Kontakte. Der EU-Kommissar Günther Oettinger flog 2016 mit Mangolds Privatjet zu einem Treffen mit Ungarns Viktor Orban im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerkes Pak. Dieser Flug brachte Oettinger viel Kritik ein und es zeigt sich, dass die Rothschilds auch im Osten Europas bei ihren vermeintlichen „Gegnern“ „ihre Leute“ haben.

Das falsche Ost-West-Paradigma

Immer wieder werden Russland und China als Gegengewichte zu den USA und den Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) genannt. Besonders Wladimir Putin wird wiederkehrend als eine führende Persönlichkeit im Kampf gegen den Globalismus betrachtet. Dies entspricht jedoch nicht der Wirklichkeit.

Denn im Gegensatz zur allgemeinen Ansicht hat Putin den Westen nie aus Russland verbannt. So zählen JP Morgan und Goldman Sachs zu den größten Investmentbanken in Russland, wobei erstere unter anderem im Ölsektor und letztere wiederkehrend als Beraterin der russischen Regierung tätig ist.

Auch die Rothschilds wurden nie aus Russland verbannt. Auf ihrer offiziellen Webseite heißt es:

„Rothschild & Co ist seit über einem Jahrzehnt in Russland vor Ort präsent. (…) Unser Moskauer Team bietet unseren Kunden vor Ort das gesamte Spektrum unserer Beratungsleistungen und verfügt über ein tiefes Verständnis der lokalen und regionalen Dynamiken sowie über einen beispiellosen Zugang zu hochrangigen und staatlichen Stellen, der von unseren Senior-Beratern unterstützt wird. Eine breitere regionale Abdeckung wird durch eine langjährige Partnerschaft in der Ukraine unterstützt. Diese tiefe Erfahrung mit den russischen Märkten hat zu unserer Erfolgsbilanz bei der Beratung vieler der größten, komplexesten und Maßstäbe setzenden Transaktionen des Landes geführt und wird durch diese unterstützt.”

Ausländische Banken haben es in der Regel schwer in Russland. Dies offenbart sich darin, dass das Personal einen geringen Umfang hat und Geschäftsstellen häufig wieder geschlossen werden. Rothschild bildet hierbei die Ausnahme, denn entgegen dem „Trend“ haben sie 2016 neues Personal eingestellt.

Besonders innerhalb der russischen Oligarchie sind die Rothschilds bekannt. Zu deren festen Freundeskreis zählen unter anderem die Oligarchen Roman Abramowitsch und Oleg Deripaska, welche zugleich auch enge Vertraute von Wladimir Putin sind.

Auch andere Oligarchen befinden sich im Kreise der IGE:

Michail Fridman, Gründer/Vorsitzender Alfa Group: Mitglied im Global Board of Advisors des Council on Foreign Relations (CFR)

Pjotr Aven: President´s Council on International Activities der Yale-Universität (Heimat von Skull & Bones)

Wladimir Potanin, Gründer/Präsident Interros, Putin-Vertrauter: Mitglied im Global Board of Advisors des CFRMitglied The Giving Pledge

Anatoli Tschubais, Vorsitzender Rusnano: Teilnehmer Bilderberger-Konferenz 1998/2012, Mitglied im Global Board of Advisors des CFR, Mitglied im Advisory Council von JP Morgan Chase & Co.

Alexei Mordaschow, Vorsitzender Serverstal: Teilnehmer Bilderberger-Konferenz 2011

Juri Milner: Mitglied The Giving Pledge

Insbesondere Oleg Deripaska unterhält neben seiner engen Freundschaft auch besonders enge Geschäftsbeziehungen zu den Rothschilds. So wandte er sich 2009 an die Bank Rothschild, damit diese die Schulden seines Unternehmen Rusual umstrukturieren. Ebenfalls wandte er sich 2014 an Rothschild, als er infolge der US-Sanktionen die Anteile an seinem Unternehmen En+ verringern musste. Zudem war Nathaniel Philip Rothschild als Deripaskas Finanzberater tätig.

Neben den Rothschilds zählt auch Mangold zu Deripaskas Freundeskreis. Der Rothschild-Agent hat in der Vergangenheit immer wieder mit ihm sowie anderen russischen Unternehmern wie auch Politikern zusammengearbeitet.

Seit Anfang der 1990er Jahre unterhält er auch eine enge Beziehung zum russischen Präsidenten Putin. Des Weiteren ist Mangold auch als Honorarkonsul der Russischen Föderation in Stuttgart tätig.

Beim St. Petersburger International Economic Forum, dem russischen Davos, forderte Mangold übrigens genau jene Schritte ein, die zur Schaffung eines „eurasischen Reiches“ unter Führung Moskaus notwendig wären. Er bemängelte unter anderem, dass Europa sich nicht stark genug Richtung Russland orientieren würde und möchte ein „Kooperations- und Partnerschaftsabkommen“, ein vereinfachtes Visumverfahren und offenere Grenzen für russische Produkte. Somit vertritt er exakt die Linie Putins, was aufgrund seiner Rothschild-Verbindungen Fragen aufwerfen sollte.

Mangolds Russlandbeziehungen lassen ihn als einen „Kreml-Lobbyist“ erscheinen und haben zu seinem Spitznamen „Mister Russland“ beigetragen.

Conclusio

Klaus Mangold ist nur ein Beispiel, wie die IGE ihre „Helfer“ nutzen, um weltweit an Einfluss zu gelangen. Zudem durchbricht er das Ost-West Paradigma, welches besagt, der „gute“ Osten würde den „bösen“ Westen bekämpfen.

Mangolds Beziehungen zu Putin, trotz seiner Zugehörigkeit zu den IGE, zeigen, dass Russland keinesfalls den Globalismus/Internationalismus bekämpft. Zudem ist er nicht Putins einzige Verbindung zu den IGE. So unterhält Putin auch überaus enge Freundschaften zu Henry Kissinger und Silvio Berlusconi. Und der ehemalige ExxonMobil-Chef, US-Außenminister und Rockefeller-Zögling Rex Tillerson weiß sich ebenfalls im engeren Umkreis Putins.

Seine Forderungen bezüglich Eurasien offenbaren, dass – entgegen der allgemeinen Ansichten – ein Zusammengehen zwischen der EU und Russland keineswegs etwas ist, was die IGE verängstigt. Sie selber fordern genau dies ein, was uns erneut zur Frage leiten sollte, inwieweit Russland nur eine weitere Schachfigur auf dem globalistischen Schachbrett ist.

Mangold ist aber nur ein Rothschild-Agent, ebenso wie Trumps Handelsminister Wilbur Ross oder der Labour-Abgeordnete Oliver Letwin, welche nur einen kleinen Teil des internationalen Netzwerkes der Rothschilds bilden. Und dieses Netzwerk ist nur eines von vielen weiteren der IGE.

In diesem Sinne: Seid wachsam!

Quelle: dudeweblog.wordpress.com vom 20.05.2020 


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2 Kommentare zu Klaus Mangold – Die graue Eminenz des Establishments

  1. birgit sagt:

    Will man einen Krieg gewinnen, so sollte man in der ersten Schlacht nie sein ganzes Pulver verschießen.

    Und will man seinen Feind besiegen, so sollte man ihn in sein Umfeld lassen und solange mit dem Wolf heulen bis die Zeit zum Abschuß gekommen ist.

    Das alte Spiel der Dienste ! Und der Zarewitsch ist darin sehr gut ausgebildet. Hat er doch auf der Militärakademie darauf seinen Abschluß gemacht.

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Der ist ein ganz feiner vom System, wenn der nicht dazu gehören würde wäre Er nicht das was Er ist.

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