Medien: Türkische Armee beschießt Siedlungen in Aleppo – Tote und Verletzte


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POLITIK

 

Die türkische Artillerie hat das Feuer auf Siedlungen in der Region Manbidsch im Norden der syrischen Provinz Aleppo eröffnet. Sechs Zivilisten sind dabei ums Leben gekommen. Darüber schreibt die syrische Zeitung „Al Watan“ am Dienstag.

„Sechs Menschen wurden getötet, darunter Frauen und Kinder. Sechs weitere Kinder wurden verletzt, als die türkische Armee die Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) beschoss, die unter dem Kommando amerikanischer Okkupanten arbeiten“, hieß es in dem Beitrag.

Die nördlichen Regionen der syrischen Provinz Aleppo sind derzeit unter der Kontrolle der arabisch-kurdischen bewaffneten Gruppierungen der DKS. Die türkische Armee und die an ihrer Seite kämpfenden radikalen bewaffneten Gruppierungen kontrollieren die Region um die Stadt Al-Bab westlich von Manbidsch und das an die Türkei grenzende Territorium nördlich der Stadt.

Bewaffneter Konflikt in Syrien

Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh, IS)* in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Gebieten Syriens werden weiterhin Säuberungsaktionen gegen Militante geführt.

*Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten

om/gs

Quelle: Sputnik vom 28.07.2020 


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