Von wegen „reiches Land“: In Deutschland sind fast 16 Prozent armutsgefährdet


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14. August 2020
Von wegen „reiches Land“: In Deutschland sind fast 16 Prozent armutsgefährdet
WIRTSCHAFT

Wiesbaden. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis: das Armutsrisiko ist in Deutschland trotz hoher Beschäftigung im Jahr 2019 gestiegen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Deutschlandweit waren demnach 15,9 Prozent der Menschen von Armut bedroht. Im Jahr zuvor waren es 15,5 Prozent. Die Schwelle für die Armutsgefährdung lag 2019 bei 1.074 Euro bei einem Einpersonenhaushalt, das sind 60 Prozent eines durchschnittlichen Haushaltseinkommens. Wer weniger Geld zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet. Am meisten Menschen waren in Bremen mit fast einem Viertel der Bevölkerung (24,9 Prozent) bedroht, die wenigsten in Bayern (11,9) und Baden-Württemberg (12,3).

Die von der Politik verhängte Corona-Krise dürfte der Armutsentwicklung in Deutschland nochmals einen kräftigen Schub verleihen. Die Bundesagentur für Arbeit hatte für Juli 2,91 Millionen Menschen ohne Job gemeldet, 635.000 Menschen mehr als ein Jahr zuvor. Im Mai waren in Deutschland 6,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Diese Zahlen dürften drastisch steigen, wenn ab September Firmenpleiten und Arbeitslosenzahlen nach oben gehen. (rk)

Quelle: zuerst.de vom 14.08.2020 


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3 Kommentare zu Von wegen „reiches Land“: In Deutschland sind fast 16 Prozent armutsgefährdet

  1. „In Deutschland sind fast 16 Prozent armutsgefährdet“ … fast… also weniger… und „armutsgefährdet“… ist keine Armut… und Armut existiert nur, weil an „Sichteinlagen“ und mit Zahlen bedrucktes Papier geglaubt wird.

  2. Ulrike sagt:

    Arm sind in Deutschland meistens nur die deutschen Kartoffeln.
    Gesindel aus aller Welt gehts bei uns prächtig.

  3. gerhard sagt:

    Wohin mit dieser Meldung von DWN…
    E-Patientenakte: Merkel hat den Datenschutz ausgehebelt, doch keiner hat es bemerkt
    16.08.2020 15:04
    Unbemerkt von der Öffentlichkeit, hat die Bundesregierung durch ein neues Patientenakten-Gesetz den Datenschutz ausgehebelt. In der Akte sollen alle relevanten Patientendaten gespeichert werden. Ein Widerspruchsrecht auf die Speicherung der Patientendaten gibt es nicht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will der gewinnorientierten Gesundheitswirtschaft offenbar die geschützten Daten von 73 Millionen zur Verfügung stellen. Das erschließt sich zumindest aus einer Verordnung zur Neufassung der Datentransparenzverordnung.

    Und unsere Roten Roben sagen wieder zu jedem Shit JA und AMEN
    So werden wir nach Strich und Faden in die Pfanne gehauen.

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