Weitere 13 Millionen für Update der Corona-App – jetzt auch mit „Drosten-Tagebuch“


Alpenwild Shop

Warnhinweis der App – aber nur was das Software-Update betrifft… (Foto:Imago/Hettrich)
 

Nachdem die Corona-Warn-App schon in Deutschland zum Flop geriet, soll sie jetzt europaweit „Risiken ermitteln“ helfen. Für sagenhafte 13 Millionen Euro wurde jetzt ein Update der 100-Millionen-App (inklusive Werbemaßnahmen dafür) ausgerollt, das die Kontaktnachverfolgung deutlich verbessern soll.

Dass die „Bundes-Warn-App“ nun auch länderübergreifend nach Begegnungen mit Corona-Infizierten warnen kann, stellt die zentrale Neuerung der gestern Nachmittag erschienen Version 1.5 dar, die in den App-Stores von Google und Apple verfügbar ist. Der Grundgedanke bleibt dabei gleich: Bürger werden benachrichtigt, sollten sie sich in der Nähe eines am Coronavirus Erkrankten aufgehalten haben. Allerdings ist ein immanenter Grundfehler der Anwendung, dass die Daten zu infizierten erst einmal eingegeben sein müssen – wer das nicht tut (oder, wie die meisten, überhaupt nichts von seiner Ansteckung weiß), vor dem kann die App auch nicht warnen.

Auch wer nur bereits getestet wurde, kann dies bereits in die Corona-App eingeben. Am Ende warnt die App dann in den meisten Fällen faktisch beschwerdefrei-Kerngesunde vor anderen beschwerdefrei-Kerngesunden, bei denen jedoch zufällig ein PCR-Test angeschlagen hat – dies übrigens völlig abgesehen davon, dass die so Gewarnten in den meisten Fällen die Betroffenen schon wieder genesen sind, bevor sie überhaupt ihr Testergebnis haben. Dass die App, wie das Bundesgesundheitsministerium behauptet, inzwischen täglich 500 Warnungen ausspuckt, ist zwar eine beachtliche Steigerung zur Anfangszeiten ihres Launchs, doch angesichts von 19 Millionen Downloads (von denen nur ein mutmaßlicher Bruchteil die App regelmäßig nutzt), ist sie mehr als dürftig.

Bizarres Preis-Leistungs-Verhältnis

Datenschutzrechtliche Bedenken indes bleiben auch nach dem Update bestehen – auch wenn das Gesundheitsministerium nicht müde wird zu betonen, dass die Warn-App keine Ortungsdaten übermittelt. Daran soll auch das Update nichts ändern, das fortan in einem ersten Schritt die App-Daten aus Deutschland mit zunächst denen aus Irland (dort kostete die von Experten als deutlich leistungsfähiger bewertete vergleichbare Warn-App übrigens nur rund 1 Prozent dessen, was man hierzulande dafür zum Fenster rausgeschmissen hat!) und aus Italien abgleicht.

Die Synchronisierung mit Daten aus weiteren Staaten, darunter Dänemark, Lettland und Spanien, sollen kurze Zeit später folgen, Länder wie Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien voraussichtlich im November. Frankreich fällt hier heraus, da in dem das Land ein anderes Verfahren – ein zentrales Speicherkonzept – greift, das mit den Warn-Apps inkompatibel ist.   Bis zum Jahresende könnten dann jedenfalls bis zu 16 nationale Apps miteinander gekoppelt sein. Wozu dies gut sein soll, wo sowieso niemand mehr reist und sich die EU-Staaten gegenseitig zu Risikogebieten erklären, weiß der Kuckuck.

Weiterhin, kritisieren Experten, läuft die App allerdings nur auf bestimmten Geräten und eben weiterhin nicht auf älteren Smartphone-Modellen – womit gerade die Altersgruppen, die die überwiegenden „Risikopatienten“ stellen, am stärksten benachteiligt werden, die – wenn überhaupt soweit „digitalisiert“- meist nicht technisch „state-of-the-art“ sind, im Gegensatz zu den Digital-Natives, die von Corona allerdings praktisch kaum negativ betroffen sind. Immerhin: Dafür ist nun die Drosten-Vision eines „Corona-Tagebuchs“ verwirklicht, die in der neuen Version 1.5 der deutschen Corona-Warn-App implementiert ist… Darin können, so „t-online.de„, infizierte Nutzer „ihre Krankheitssymptome eintragen“. Mit Hilfe dieser Angaben kann der Algorithmus der App das Infektionsrisiko präziser berechnen. (DM)

Quelle: journalistenwatch.com vom 20.10.2020 


Dienstleistung

alles-auf-einen-klick.eu

Wir formulieren für Sie Briefe, Einsprüche, Widersprüche, Klagen nach Ihren Wünschen und stellen diese rechtsverbindlich zu.

Wir helfen Ihnen auch Bescheide von Gerichten und Behörden erfolgreich abzuwehren.

(Klick aufs Bild und es geht los)

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Weitere 13 Millionen für Update der Corona-App – jetzt auch mit „Drosten-Tagebuch“

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Sie beweisen sich jeden Tag mit: Wir sind irre, wir gehören weggesperrt, bitte, bitte sperrt uns weg! Den Doppel –D- (doofen) Seine Tagebuch variante kommt schon etwas früh, da haben die noch keinen Wert. Dem Adolf seine kamen nach 50 Jahren als Fälschung und hatten für die Lügenpresse „gereiften“ Wert. Jeder der Tagebuch führt, schreibt die Anklage gegen sich selbst! Ist dieses Volk denn wirklich so Beutelratten dämlich?

  2. Ulrike sagt:

    Für so eine Kacke werden Millionen zum Fenster rausgeworfen. Und alle Doofen hüpfen mit.

  3. gerhard sagt:

    Für diesen Mist u.a. Sachen werden Millionen/Milliarden zum Fenster rausgeworfen.
    Und dann stellt sich ein ,,Ökonom“ hin und fordert die Renten um 4,7% zu kürzen. ,,Der Ökonom Bernd Raffelhüschen hat eine Rentenminderung aufgrund der Corona-Krise gefordert. „Wenn die Löhne um 4,7 Prozent sinken, müßten eigentlich auch die Renten um diesen Satz fallen – das galt in Deutschland seit Bismarcks Zeiten“, betonte Raffelhüschen gegenüber der Bild-Zeitung.“

    Gehts noch ? Schon erstaunlich was Besserverdienende da einfordern.
    Wir haben für unsere Rente gearbeitet/ bezahlt ! Manche müssen sogar Steuern zahlen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.