Kampffeministische Ankündigung „Abtreibungsgegnerinnen: Wir kriegen euch alle“

Kampffeministische Drohung (Bild: ALFA)
 

„Wir kriegen euch alle“. Dieses Versprechen in Form eines Farbanschlags gilt jenen Menschen, die sich für den Lebensschutz und das Lebensrecht von ungeborenen Kindern einsetzen. Die kampffeministische links-grüne Drohbotschaft wurde – nachdem zur Vorführung des Films „Unplanned“ in die Kölner Pfarrei geladen wurde – von gewaltbereiten Abtreibungsbefürwortern an der Kirchenmauer hinterlassen. 

Dieses Mal traf es einen Kölner Veranstaltungsort der Jugend für das Leben, der Jugendorganisation der „Aktion Lebensrecht für Alle e.V.“ (ALfA). Die ALfA hat nach Eigenangaben mehr als 10.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

In den Räumen einer katholischen Pfarrei in Köln sollte der Film „Unplanned“ gezeigt werden. Wie jouwatch bereits berichtete, schildert der Film die Lebensgeschichte von Abby Johnson, die eine Abtreibungsklinik leitete und nach zwei eigenen Abtreibungen schließlich zu einer der führenden Lebensrechtpersönlichkeiten der USA wurde, nachdem sie selbst bei einer Abtreibung assistierte. Im Anschluss an die Filmvorführung waren die Besucher eingeladen, in eine Diskussion einzusteigen und sich über die Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten der ALfA für Frauen im Schwangerschaftskonflikt zu informieren.

Sogenannte Feministinnen nahmen die Veranstaltung zum Anlass, um ihrem Hass auf Menschen, die sich für das Leben von ungeborenen Kindern einsetzen, freien Lauf zu lassen. Sie besudelten eine Muttergottesstatue mit rosa Farbe und beschmierten die Mauer der Pfarrei. Dort ist nun die Drohbotschaft „Abtreibungsgegnerinnen: Wir kriegen euch alle“ zu lesen. Signiert sind die Parolen mit „Pro Choice“ und „Feminists“, die versprechen, „zurück zu kämpfen“.

Anschlag (Bild: Facebook Alfa)

„Schon nach dem letzten Farbanschlag hatten wir eine Reihe neuer Mitglieder“

Die Bundesvorsitzende der ALfA, Cornelia Kaminski, teilt in einer Pressemitteilung mit: „Wer eine sachliche Auseinandersetzung scheut, greift halt zur Spraydose. […] „Offensichtlich halten Abtreibungsfreunde es für notwendig, uns zu drohen. Drohungen richtet man nur an Gegner, die man fürchtet: Für uns ist das daher zunächst einmal ein sehr ermutigendes Signal,“ so Kaminski weiter. Es zeige, dass die Aktivitäten und die Öffentlichkeitsarbeit der Lebensrechtsbewegung die Besorgnis bei den Pro Choice Aktivisten auslösten, es könnte damit tatsächlich ein Umdenken in der Bevölkerung in Bezug auf die Abtreibungsdebatte ausgelöst werden. Diese Besorgnis ist offensichtlich berechtigt, denn:  Die Einladung zu einer sachlichen Diskussion scheut nur, wer fürchtet, dass ihm die Argumente ausgehen. Anschläge verübt der, dem keine anderen überzeugenden Mittel zur Verfügung stehen. Insofern mutet die zunehmende Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Abtreibungsbefürworter als ein verhältnismäßig hilfloser Versuch an, die Lebensrechtsbewegung einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. „Das ist natürlich eine Illusion“, so Kaminski. „Wir haben ja durch die vermehrten Angriffe auf unsere Veranstaltungen gelernt, dass wir sehr ernst genommen werden. Offensichtlich sind wir also entsprechend erfolgreich in unseren Bemühungen, das Recht auf Leben verstärkt zu Gehör zu bringen. Das beflügelt nicht nur uns, sondern auch Menschen, die sich bisher weniger aktiv engagiert haben: schon nach dem letzten Farbanschlag hatten wir eine Reihe neuer Mitglieder zu verzeichnen.“ Anders als die Pro Choice Seite wähle man dafür gerne auch die Öffentlichkeit. Für Gespräche und Diskussionen stehen die Vertreter der ALfA und der Jugend für das Leben jederzeit gern zur Verfügung.“

Dies ist bereits das dritte Mal, dass ein Veranstaltungsort der Jugend für das Leben zum Opfer eines Farbanschlags wird. Zuvor hatte es bereits eine Pfarrgemeinde in Berlin und ein Pfarrheim in der Schweiz getroffen, bei dem die Jugendlichen während ihrer Pro Life Tour übernachtet hatten.

Linke Meinungsdiktatoren versuchen Film zu verhindern

Vieles wurde im Vorfeld unternommen, um den Erfolg des Films in den USA zu verhindern und folgt einem mittlerweile bekannten Muster der linken Meinungsdiktatoren: Der Twitter-Account des Films wurde just am Premierentag des Films gesperrt, in den meisten großen TV- und Radiostationen durfte keine Werbung gebucht werden, der Film wurde durch das Filmbewertungssystem MPAA (Motion Pictures Association of America) mit „R“ bewertet, was bedeutet, dass Jugendliche unter 17 Jahren ihn nur in Begleitung Erwachsener sehen durften. In den Rezensionen der Mainstream-Medien wurde der Film zerrissen. Morddrohungen gegen eine Kinokette in Kanada führten dazu, dass diese den Film wieder aus dem Programm nahm. All das konnte jedoch nicht verhindern, dass Unplanned zum drittgrößten Erfolg der Produzenten Cary Solomon und Chuck Konzelman wurde, berichtete hierzu kath-info.

Der Meinungsterror geht auch in Deutschland unvermindert weiter. So teilt ALFA auf Facebook mit, dass der Film „Unplannd“ eigentlich längst in vielen deutschen Kinos gezeigt hätte werden sollen. Nur noch entlarvend: Während Unplanned von Kinobetreibern – vielleicht wegen Protesten von Abtreibungsbefürwortern nicht gezeigt wird, gibt es den Film „Niemals-selten-manchmal-immer“ in zahlreichen Kinos. So auch in Kinos, wo die Vorführung des Films „Unplanned“ zuvor abgelehnt wurde. „Dieser Film zeigt nicht nur die andere Perspektive, sondern verharmlost Spätabtreibungen und stellt sie als die richtige Problemlösungsstrategie für junge Mädchen dar. Dass dieser Film gezeigt wird ist, scheinen die Betreiber in Ordnung zu finden. Für uns ist das leider nicht nachvollziehbar und auch nicht so tolerant und offen, wie sich Abtreibungsbefürworter ja gerne selbst darstellen“, so ALFA. (SB)

Quelle: journalistenwatch.com vom 27.10.2020

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