Österreichs erste Ethik-Bank im Gründungsendspurt

Innsbruck/Wörgl (ADN). Österreichs erste Ethik-Bank hat zu Beginn dieser Woche in Innsbruck ein Informationsbüro eröffnet und geht damit in die Endrunde ihrer Gründung. Mit der Geschäftseröffnung der ursprünglich als „Demokratische Bank“ ins Leben gerufenen Institution ist nach den Worten der Koordinatorin der Regionalgruppe Tirol, Veronika Fallbesoner, Anfang 2017 zu rechnen. Dann werde die eingezahlte Mindest-Eigenkapitalsumme von sechs Millionen Euro erreicht sein. Bis zu Beginn dieses Jahres waren zwei Millionen Euro erreicht worden.

Wie das Unterguggenberger-Institut Wörgl mitteilt, beträgt die Mindesteinlage an der als Genossenschaft organisierten Bank 200 Euro und der Maximal-Geschäftsanteil 100.000 Euro. Dennoch haben die Einzahler jeweils nur eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Neben Österreichern sind auch Deutsche und Schweizer eingeladen, sich an der ersten östrreichischen Ethik-Bank unter dem gegenwärtigen Namen „Bank für Gemeinwohl“ zu beteiligen.

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Auslöser zu der Bankgründungs-Inititiative war die Finanzkrise im Jahr 2008. Zu Kick-Off-Veranstaltung 2010 in Wien waren bereits 110 Interessenten erschienen. Gegenwärtig gibt es in Europa knapp 20 Ethik Banken, drei davon in Deutschland. Dabei handelt es sich um die GLS Bank Bochum, die Umweltbank Nürnberg und die Ethikbank Eisenberg. ++ (fi/mgn/04.07.16 – 179)

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 05.07.2016




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