Präsidentschaftswahl in Frankreich – Macron und Le Pen in Stichwahl

Die französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron (l.) und Marine Le Pen.  (AFP / Joel Saget / Eric Feferberg)
Die französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron (l.) und Marine Le Pen. (AFP / Joel Saget / Eric Feferberg)

 

Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich treten der parteilose pro-europäische Kandidat Macron und die Rechtspopulistin Le Pen in der Stichwahl am 7. Mai gegeneinander an.

Wie das Innenministerium in Paris in der Nacht mitteilte, kommt Macron nach Auszählung aller Stimmen auf 23,7 Prozent, Le Pen auf 21,5 Prozent. Dahinter folgen der Konservative Fillon und der Linkspolitiker Mélenchon. Fillon räumte seine Niederlage ein und rief dazu auf, in der Stichwahl Macron zu wählen. Mélenchon gab noch keine Empfehlung ab. Macron sprach von einer Wende in der französischen Politik und erklärte, er wolle Präsident der Patrioten sein, die sich geschlossen der Bedrohung durch die Nationalisten entgegenstellten. Die Rechtspopulistin Le Pen beanspruchte den Sieg für sich und sprach von einem historischen Ergebnis. Erstmals haben es die Kandidaten der Sozialisten und der bürgerlich Konservativen nicht in die Stichwahl um das höchste Staatsamt geschafft.

Die Abstimmung fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Rund 50.000 Polizisten und 7.000 Soldaten waren im Einsatz. In Paris gab es gestern Abend Zusammenstöße zwischen linksgerichteten Demonstranten und der Polizei. Es wurden drei Personen festgenommen.

EU-Kommissionschef Juncker gratulierte. Er wünsche ihm alles Gute für den zweiten Wahlgang, sagte sein Sprecher. Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, Weber, sprach sich für ein Bündnis aller Demokraten gegen die Rechtspopulistin Le Pen aus. Die stolze Nation Frankreich dürfe nicht von einer Gaunerin regiert werden, erklärte Weber.

Die Bundesregierung wünschte Macron für die zweite Wahlrunde alles Gute. Regierungsprecher Seibert teilte über Twitter mit, es sei positiv, dass Macron mit seinem Kurs für eine starke EU Erfolg gehabt habe. Bundesaußenminister Gabriel sagte am Rande eines Besuchs in Jordanien, er sei sicher, Macron werde der nächste Präsident.

Quelle: Deutschlandfunk vom 24.04.2017

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