Gegner und Befürworter der Energiewende-Politik demonstrieren in Eichstätt

EICHSTÄTT

erstellt am 28.04.2018 um 14:01 Uhr
aktualisiert am 28.04.2018 um 14:24 Uhr

Eichstätt (EK) Es waren lautstarke Demonstrationen am Samstagvormittag vor dem Alten Stadttheater: Gegner und Befürworter der Energiewende positionierten sich dort und machten ihre Positionen deutlich – parellel und über Lautsprecher. Anlass der Kundgebungen war die Landestagung des Bunds Naturschutz in Eichstätt.

Mit Schildern, Plakaten und großen Transparenten machten die beiden Gruppen am Samstag vor dem Stadttheater auf ihre Anliegen in Sachen Energiewende aufmerksam.

Mit Schildern, Plakaten und großen Transparenten machten die beiden Gruppen am Samstag vor dem Stadttheater auf ihre Anliegen in Sachen #Energiewende aufmerksam.

Schneider

Die Gruppe #Initiative Vernunftkraft Bayern e.V. stand dabei einem breiten Bündnis aus Energiebündel im Kreis #Eichstätt, #Linken, #ÖDP, #Piraten, #Greenpeace, #Bund Naturschutz und anderen #Umweltorganisationen gegenüber. Den Stopp der #Windkraft müsse man verhindern, forderte der Zweite Vorsitzende des Energiebündels, Bernd Weber.

Kurz vor Beginn der angemeldeten Kundgebungen hatten Polizisten alle Hände voll zu tun, um ein Aufeinandertreffen der beiden Gruppen zu verhindern. Bei einigen Mitgliedern der unterschiedlichen Interessensvertreter war die Stimmung nämlich derart aufgeheizt, dass man sich auch den ein oder anderen Kraftausdruck an den Kopf warf. Demo-Teilnehmer selbst versuchten ebenfalls zu deeskalieren: „Lassen Sie uns doch zivilisert streiten.“ Die Polizei schuf dann eine Pufferzone, so dass auch der Eingang des Alten Stadttheaters frei bleiben konnte: Dort fand am Wochenende die Landestagung des Bunds Naturschutz statt.


„Wir bestreiten nicht die Existenz der Klimerwärmung“, sagte Georg Etscheit von der Initiative Vernunftkraft Bayern e.V. „Aber wir glauben nicht, dass man mit diesen Mitteln das Problem adäquat lösen kann.“ Er warf der Politik Versäumnis vor, einen Masterplan entwickelt zu haben. Stattdessen entwickle sich die Energiewende „irgendwie“, es gehe nicht mehr um Klimaschutz, sondern nur noch um die großen Konzerne. Wind sei sicher ein Bestandteil der Energie der Zukunft, aber man plädiere hier beispielsweise für eine Beibhaltung der 10H-Regel.

Marco Schneider

Quelle: Donaukurier vom 28.04.2018

Anmerkung der Redaktion staseve: Die Gegner der Energiewende sind mit Merkels Politik nicht einverstanden. Über die Demo wurde natürlich nur lokal berichtet. Auch war sofort die Gegendemo organisiert von den Blockparteien und ihren Handlangern den NGOs der Umweltverbände. Einen Teilnehmer der Energiepolitik der Bundesregierung lassen wir mit seinem Kommentar nachfolgend zu Wort kommen:

Screenshot (657)

Windenergie und Lärm auf dem Jura ➠ es reicht

Ich war heute bei der Demo dabei und die Leute haben Recht das die 10H Regelung bleiben soll.

Alle die für die Windenergie auf dem Land sind und sich noch nicht sicher sind ob Ihnen ein Windrad-Monster mit über 200 Meter Höhe gefällt, sollte einen Blick zu uns auf den Jura oberhalb Eichstätt machen. Wer schon mal in Pollenfeld OT Wachenzell und Sornhüll war und auch oberhalb Titting OT Mantlach oder Stadelhofen schaut, wird sicherlich merken, dass es für immer aus ist mit der schönen Landschaft auf dem Jura.

Nachts blinken die Roten Lampen schon von weiten und sind unübersehbar, wem das nicht Stört muss Blind sein. Das ist aber das geringste Übel, extreme Lautstärke und ständiges Wummern der Flügelschläge sind von weiten hörbar und kaum zu ertragen. Was da den Menschen, die am Jura wohnen angetan wird ist Menschenverachtend und ist durch nichts zu Rechtfertigen.

Einen gesunden Schlaf in der Nacht ist ein Grundrecht das jedem Bürger zusteht. Außer denen die um Umkreis kleiner 2000 Meter der Windkraftanlagen leben, denen wird dies genommen. Wer jetzt die 10H Regelung abschaffen will, sollte sich das genau überlegen und uns da am Jura mal besuchen. Am besten einige Tage übernachten, danach wird er anders über die Windenergienutzung denken.

Ich bin ein absoluter befürwortet für Umweltfreundlicher nachhaltige Energie Erzeugung und Energieeinsparung. Als Geschäftsführer einer renommierten Firma für Solar und Umwelttechnik kann ich sehr wohl abschätzen wo die Prioritäten sind. In erster Linie sollten wir uns auf die Energie Einsparung und Energierecycling konzentrieren da liegt das größte Potential. Alleine in den Wäldern in Deutschland wächst jedes Jahr mehr Energie-Holz nach als wir für die Wärmeerzeugung benötigen. Wussten Sie das ein Scheit Holz mit ca. 2,5Kg mehr als 10KWh Energie lange Zeit speichern kann, da liegt extrem viel Potential.
Immer mehr Energie zu Produzieren und immer mehr Energie unnütz zu verbraten ist der falsche Weg.
Kraus Martin


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