„Aufbau Ost“ ein historisches Debakel – Ostdeutschlands Einwohnerzahl niedriger als 1905

Dresden (ADN). Der beim Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zur Bundesrepublik Deutschland (BRD) von den Partei- und Regierungsapparaten ausgerufene „Aufbau Ost“ ist zum historischen Debakel mutiert. Auf diesen ernüchternden Nenner lassen sich nach fast 30 Jahren „Aufbauarbeit“ die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Münchner ifo-Institutes bringen, dessen Dresdener Dependance jetzt niederschmetternde Resultate bekanntgegeben hat.

Die jahre- und jahrzehntelang verkündeten permanenten Verbalnoten und Erfolgsmeldungen aus regierungsnahen und -fernen Gremien und Administrationen sind demzufolge ein Total-Blendwerk nicht nur gegenüber den ostdeutschen Bürgern.

Die wohl schmerzlichste Erfahrung in den „böhmischen Dörfern“ Ostdeutschlands sind die enormen, in die Millionen gehenden Bevölkerungsverluste der neuen Bundesländer.

„In Ostdeutschland leben so wenige Menschen wie seit 1905 nicht mehr“, zitiert die Zeitung „Die Welt“ am Donnerstag aus der am Vortag veröffentlichten wirtschaftshistorischen Studie der Dresdener Niederlassung des ifo-Instituts. Gleichzeitig zähle das Gebiet der alten Bundesrepublik so viele Einwohner wie niemals zuvor in der Geschichte – nämlich mehr als 70 Millionen.

Nach den Worten des Studienautors Felix Rösel driften die Einwohnerzahlen trotz Wiedervereinigung nahezu ungebremst auseinander. Die anhaltende Wucht der deutschen Teilung werde bis heute in der Öffentlichkeit völlig unterschätzt. „Nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung haben Millionen Ostdeutsche ihre Heimat verlassen“. Nehme man die Daten der Statistischen Ämter der Bundesländer als Basis, haben allein von 1991 bis 2018 mehr als zwei Millionen Menschen dem Osten den Rücken gekehrt. In der gleichen Zeit habe die Bevölkerung in Westdeutschland und Berlin um mehr als fünf Millionen zugenommen.

Der menschliche Exodus ist nicht nur unaufhaltbar, sondern vergrößert sich. Inzwischen liegen Ost und West beim Bevölkerungswachstum meilenweit auseinander. Rösel spricht von einer nach 1949 gerissenen „Teilungslücke“. Heute hat Westdeutschland eine um 60 Prozent höhere Einwohnerzahl als vor dem Zweiten Weltkrieg, in Ostdeutschland ist die Bevölkerung heute um 15 Prozent geringer als in den 1930er Jahren. Wäre die Einwohnerzahl östlich der Elbe nach Kriegsende genauso gewachsen wie westlich davon, würden in Ostdeutschland heute nicht 12,6 Millionen Menschen (ohne Berlin) leben, sondern rund doppelt so viel. Mit großer Wahrscheinlichkeit wären Dresden und Leipzig heute Millionenstädte. Tatsächlich haben bei Städte jeweils nur rund 550.000 Einwohner. ++ (wi/mgn/13.06.19 – 162)

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 13.06.2019 


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3 Kommentare zu „Aufbau Ost“ ein historisches Debakel – Ostdeutschlands Einwohnerzahl niedriger als 1905

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  2. birgit sagt:

    Der Arschtritt- die sogenannte Treuhand hat dieses Debakel verursacht.

    Die Gier der Wessis, welche wie ein Rudel Raubritter, über uns hervielen.

    Lohndumping im Osten, damit sich Westfirmen satt fressen konnten.
    Aufträge wurden zu Gunsten der Wessis verschoben. Hoch lebe Pia und ihr Team ! Vermutlich sind die SOZIS Erich’s Rache !

    Niederknüppeln der Handwerkerschaft. Verblödung in der Schule ! Deshalb will die Nachzucht nicht mehr körperlich arbeiten, deshalb gibt es immer weniger Lehrlinge. Die wollen alle, nach Wessimanier, einen Sesselfurzerposten einnehmen, sich die Hände nicht mehr dreckig machen.

    Im Winter einen ausgewärmten Arsch und im Sommer gut runter gekühlt, durch die Klimaanlage. Bezahlt von der produktiv arbeitenden Bevölkerung.

    Unter diesen Umständen wären die Frauen blöd noch Kinder in die Welt zu setzen. Denn selbst wenn, müssen sie in die Arbeitslosigkeit da die Kindergartenplätze – und Hort von den sogenannten Asylkindern weg genommen werden. Genau das erleben wir hier gerade. Die Schulämter sind angewiesen unsere Kinder zu entfernen bzw, um zu verteilen, damit in den Klassen die Vermischung statt finden kann. Pfui Teufel !

  3. Ulrike sagt:

    Hier im Kindergarten einer Bekannten ist ein afghanischer Bub. Der hält Mittagsschlaf und alle anderen müssen dann still sein. Soweit ist es schon gekommen.

    Diesen Weibern die dort herrschen würde ich gehörig den Marsch blasen….

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