Katalanische Separatisten: Gericht verhängt lange Haftstrafen

Blick in den Gerichtssaal beim Katalonien-Prozess in Madrid. Man sieht unter anderem die Unabhängigkeitsführer Joaquim Forn, Raul Romeva and Oriol Junqueras (erste Reihe von links nach rechts)  (AFP / Emilio Naranjo)
Blick in den Gerichtssaal beim Katalonien-Prozess in Madrid (AFP / Emilio Naranjo)

Das Oberste Gericht in Spanien hat lange Haftstrafen gegen neun katalanische Separatistenführer verhängt.

Der Hauptangeklagte, der ehemalige Vize-Regionalpräsident Junqueras, wurde zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Richter befanden die Angeklagten des Aufruhrs für schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung wegen Rebellion gefordert. Drei weiteren Angeklagten wurde ziviler Ungehorsam zur Last gelegt.

Bei dem im Juni beendeten Verfahren ging es um die Rolle der Angeklagten bei dem verbotenen Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober 2017 und einem daraus resultierenden Unabhängigkeitsbeschluss der Regionalregierung.

Neun Separatisten, darunter Junqueras, sitzen trotz der Proteste katalanischer Unabhängigkeitsbefürworter seit zwei Jahren in Untersuchungshaft. Der damalige Regionalchef Puigdemont floh nach Belgien, um einer Festnahme zu entgehen. Er kritisierte das Urteil. Puigdemont schrieb auf Twitter, dies sei eine Ungeheuerlichkeit. Nun müsse man reagieren wie nie zuvor.

Quelle: Deutschlandfunk vom 14.10.2019 


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3 Kommentare zu Katalanische Separatisten: Gericht verhängt lange Haftstrafen

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Ganz einfach zu erklären: Spanien hat ein Königshaus das von und mit den Jesuiten regiert wird. Guter Versuch damals gewesen um von der Loge weg zu kommen. Der Schuss saß!!! Auf ein Neues, die Elefanten Jagd ist nicht vorbei. DIE sind Ihre eigenen Treiber zum Untergang!

  3. Annette sagt:

    Schande! Das ist also Demokratie viva Espania?

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