Venezuela: Regierung weist US-Vorschlag zur Bildung einer Übergangsregierung zurück

Arreaza gestikuliert während er spricht. (AP / Mary Altaffer)
Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza. (AP / Mary Altaffer)

Venezuelas Regierung hat den Vorschlag der USA zur Lösung der politischen Krise im Land zurückgewiesen.

Außenminister Arreaza schrieb auf Twitter, man akzeptiere keine Bevormundung durch ausländische Staaten. Die Politik der USA gegenüber Venezuela habe jegliche Orientierung verloren.

US-Außenminister Pompeo hatte eine Übergangsregierung ins Gespräch gebracht, die innerhalb von sechs bis zwölf Monaten eine freie und faire Neuwahl des Parlaments vorbereiten solle. Im Gegenzug wären die Vereinigten Staaten bereit, alle Sanktionen gegen das Land aufzuheben. Pompeo betonte gleichwohl, dass die USA weiter den selbsternannten Interimspräsidenten Guaidó unterstützten und dass Präsident Maduro abtreten müsse.

In Venezuela streiten Regierung und Opposition seit Monaten um die Macht. Oppositionsführer Guaidó erklärte sich im Januar 2019 zum Übergangspräsidenten und wird von rund 60 Staaten anerkannt, auch von Deutschland. Maduro hat das Militär hinter sich und wird von Russland und China unterstützt.

Quelle: Deutschlandfunk vom 01.04.2020


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