Frankreich – Covid-19: Präsident Emmanuel Macron in der innenpolitischen Krise

Staatspräsident Emmanuel Macron steht nach der Covid-19-Krise am Scheideweg seiner zukünftige politischen Karriere.

Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / Wikimedia (CC-BY-4.0)

Keine Erfolgsgeschichte war die Bewältigung der Corona-Krise durch den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Der linksliberale Staatschef steht nach Wochen des nervenaufreibenden Managements von Gesundheitssystem und Wirtschaftskollaps mitten drinnen in seiner bisher größten innenpolitischen Krise. Fehlentscheidungen im Covid-19-Krisenmanagement haben die Zustimmung zum Kurs des Präsidenten bei seinen Wählern und Parteifreunden noch weiter sinken lassen.

Das marode Gesundheitssystem, dessen Reform Macron bei seinem Amtsbeginn eigentlich versprochen hatte, hat im Angesicht der Corona-Pandemie komplett versagt. Jetzt läuft sich auch die schrittweise Lockerung der Maßnahmen, wie in der Gastronomie oder im Schulwesen, schleppend und unkoordiniert an.

Macron verliert Mehrheit im Parlament durch Überläufer

Dass Macron in den nächsten Monaten wieder Tritt fassen kann, bezweifeln innenpolitische Beobachter. In den letzten Wochen hat der linksliberale Präsident zudem seine Mehrheit in der Nationalversammlung, der 1. Kammer des Parlaments verloren. Bisherige Parlamentarier der Macron Partei La Republique en Marche (LREM) hatten die Fraktion verlassen und waren zur Opposition übergelaufen.

Für die kommenden Wochen und nach Lockerung der Ausgangssperren sind neue Proteste der Gelbwesten angekündigt. Zu den bisherigen Aktivisten gesellen sich jetzt auch Ärzte, Krankenpfleger, Unternehmer und Landwirte aus ganz Frankreich, die an den Folgen der Corona-Krise leiden.

Quelle: unzensuriert.at vom 02.06.2020 


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3 Kommentare zu Frankreich – Covid-19: Präsident Emmanuel Macron in der innenpolitischen Krise

  1. birgit sagt:

    Schmeißt IHN endlich aus dem Palast und holt Marine !

  2. ulrike sagt:

    Wann steht der Kerl nicht in der Krise? Mich wundert dass er immer noch Präsident ist und man ihn noch nicht davongejagt hat.

  3. gerhard sagt:

    Und was macht Deutachland?

    Warnungen in Notlagen
    Katastrophenschutz probt bundesweit den Ernstfall

    02.06.2020, 22:04 Uhr | dpa
    Katastrophenschutz probt im September bundesweit Warnsirenen. Sirene für den Bevölkerungsschutz: Mit einem auf- und abschwellenden Heulton weisen solche Anlagen zum Beispiel auf einen Chemieunfall hin. (Quelle: imago images/Jochen Tack)

    Sirene für den Bevölkerungsschutz: Mit einem auf- und abschwellenden Heulton weisen solche Anlagen zum Beispiel auf einen Chemieunfall hin. (Quelle: Jochen Tack/imago images)

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    Redaktion

    Das hat es seit dem Kalten Krieg nicht mehr gegeben: Im September will das Bundesamt für Bevölkerungsschutz im ganzen Land die Sirenen heulen lassen. Sie warnen im Ernstfall zum Beispiel vor Atomunfällen.
    Mit dem ersten bundesweiten Probealarm seit der Wiedervereinigung soll im September die Warntechnik für besondere Risiken wie Unwetter oder Chemieunfälle getestet werden. Ziel ist es an dem Tag auch, die Menschen in Deutschland über Warnungen in Notlagen zu informieren, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn mitteilte.

    Unwetter,Chemie-Unfälle …. wer’s glaubt wird selig.
    Warum gab es keinen ,,Alarm“ als sich Corona um die ganze Welt ausbreitete … so funktionieren biolog.Waffen ! Und in Afrika ist wieder EBOLA ausgebrochen … auch da sollte nicht nur gelabert werden. Wehe wenn unsere Goldstücke diese Seuche einschleppen (dann sollte das ,,Politbüro“ ins Loch gesteckt werden).

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