„Finger weg von Paypal und Klarna“: Verbraucherschutz kritisiert beliebte Online-Bezahldienste

Die Rechnungsabwicklung über eine Drittpartei ist oft komplizierter als gedacht.
Die Rechnungsabwicklung über eine Drittpartei ist oft komplizierter als gedacht. 

 Jose Luis Pelaez Inc / DigitalVision / Getty Images Plus

  • Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt auf ihrer Webseite vor vermeintlich sicheren Dienstleistern wie PayPal oder Klarna.
  • Geht etwa beim Online-Shopping ein Paket verloren und klärt der Händler den Sachverhalt nicht auf, fordert der Zahlungsdienstleister trotzdem das Geld ein und führt ein Mahnverfahren durch.
  • Am besten solltet ihr nur beim Händler direkt auf Rechnung bestellen und die Ware erst nach Erhalt bezahlen.

Der Onlinehandel ist schon lange auf dem Vormarsch und erlebt besonders in der Corona-Krise einen Boom. Im Internet shoppen und die Rechnungen über Online-Bezahldienste abzuwickeln ist für viele schon zur Routine geworden. Nun warnt die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Webseite allerdings vor den Dienstleistern und rät: „Lassen Sie die Finger von Online-Bezahldiensten wie PayPal oder Klarna.“

Denn oft ist die Rechnungsabwicklung über Drittanbieter komplizierter als gedacht. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor unerwarteten Folgen. Je mehr Akteure im Kauf- und Zahlungsprozess beteiligt sind, desto schneller kommt es zu komplizierten Unstimmigkeiten.

Geht ein Paket verloren und klärt der Händler den Sachverhalt nicht auf, fordert der Zahlungsdienstleister trotzdem das Geld ein und führt ein Mahnverfahren durch. Er weist darüber hinaus jegliche Haftung für die Lieferung der Ware von sich. Die direkte Kommunikation wird durch drei beteiligte Parteien erschwert. In diesem Fall wird die Situation für die Verbraucher besonders misslich, denn selbst können sie sich nicht um die Sendungsverfolgung kümmern.

Oft kommt es aber auch dazu, dass der Händler behauptet, die Ware sei geliefert worden und der Kunde beteuert, die Ware nicht erhalten zu haben. In diesem Fall braucht es ebenfalls viel Geduld bei der Kommunikation und Vermittlung zwischen den Parteien, bis der Kunde das Geld im besten Fall zurückerhält.

Am besten solltet ihr nur beim Händler direkt auf Rechnung bestellen und die Ware erst nach Erhalt bezahlen.

Quelle: businessinsider.de vom 09.07.2020 


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3 Kommentare zu „Finger weg von Paypal und Klarna“: Verbraucherschutz kritisiert beliebte Online-Bezahldienste

  1. Ohne Geld, was im Kern nur als Grundlage zur Fremdbestimmung der Gesellschaft dient, gäbe es diesen Beitrag nicht.

  2. gerhard sagt:

    Am besten solltet ihr nur beim Händler direkt auf Rechnung bestellen und die Ware erst nach Erhalt bezahlen…. aber ja doch …mache ich schon einige Jahre…einzige Ausnahme … bei Erstbestellung wird Vorauskasse erbeten. Bisher immer Glück gehabt. Was nervt …die sogenannte Bewertung nach Erhalt der Ware… erstaunlich was es für ,,Trittbrettfahrer“ gibt

  3. ulrike sagt:

    Ich nutze paypal schon seit Jahren und hatte noch nie Probleme.

    Die Verbraucherzentrale hat auch nicht immer recht. War auf der Suche nach einem neuen Zauberstab. Den diese Zentrale gut bewertet hat hatte die schlechtesten Bewertungen………die haben auch nicht immer recht.

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