Clinton und Trump gewinnen VorwahlkampfEntscheidung am „Super Tuesday“

Clinton jubelt über ihren Sieg | Bildquelle: AFP

Stand: 08.06.2016 07:23 Uhr

Der letzte „Super Tuesday“ brachte die endgültige Entscheidung. Nach der Abstimmung in mehreren Bundesstaaten steht fest, dass Clinton und Trump die nötigen Delegiertenstimmen zusammen haben, um ihre Parteien in den US-Wahlkampf zu führen.

Historische Entscheidung in den USA: Hillary Clinton wird aller Voraussicht nach als erste Frau die Demokraten in den Präsidentschaftswahlkampf der USA führen. Mit Siegen in drei Vorwahlstaaten überschritt die frühere Außenministerin und First Lady die dafür nötige Delegiertenzahl deutlich. Insgesamt stimmten die Demokraten am erneuten „Super Tuesday“ in sechs Bundesstaaten ab.

Nach den ersten Ergebnissen der Abstimmung erklärte sich Clinton in New York zur Siegerin. Strahlend und ganz in weiß gekleidet rief sie: „Wir haben einen Meilenstein erreicht.“ US-Präsident Barack Obama gratulierte Clinton zu ihrem Sieg und ihrem „historischen Wahlkampf“. Gleichzeitig dankte er Vermonts Senator Bernie Sanders für einen Wahlkampf, der Millionen Amerikaner elektrisiert habe. Obamas Sprecher erklärte, der Präsident werde Sanders am Donnerstag im Weißen Haus treffen.

Ihr demokratischer Konkurrent Sanders hatte eine bemerkenswert schlechte Wahlnacht: Ihm waren bis zu vier von sechs möglichen Siegen zugetraut worden. Er siegte aber lediglich in North Dakota.

Trump überschreitet wichtige Hürde

Auch bei den Republikanern wurde gewählt: Dort trat Milliardär Donald Trump in fünf Vorwahlen als einziger Kandidat an. Der umstrittene politische Quereinsteiger gewann in Kalifornien, New Jersey, Montana, New Mexico und South Dakota. So überschritt er die Nominierungsschwelle von 1237 Delegierten.

„Sie geben mir die Ehre, die Partei zu führen“, sagte Trump nach seinem Erfolg und gab sich siegesgewiss: „Ich werde Amerikas Champion sein.“ Der Milliardär gab sich in seiner Rede betont staatsmännisch und zurückhaltend, integrativ und positiv. „Ich werde Euch stolz auf Eure Partei und die Bewegung machen“.

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Fernduell mit Worten zwischen Clinton und Trump

Seine mutmaßliche Gegnerin im Kampf um das Weiße Haus griff er scharf an: „Die Clintons haben die Kunst der Bereicherung in eine eigene Kunstform verwandelt“, behauptete Trump. Mit der Nutzung eines privaten Servers für ihre E-Mails habe Clinton als Außenministerin die Sicherheit des ganzen Landes gefährdet. „Das letzte, was wir brauchen, ist Clinton im Weißen Haus oder eine Fortsetzung des Obama-Desasters“, sagte Trump. Er forderte die Anhänger von Sanders auf, sich ihm anzuschließen: „Wir heißen Euch mit offenen Armen willkommen.“

Auch Clinton äußerte sich zu ihrem Kontrahenten: „Er will die Amerikaner gegeneinander aufbringen“, sagte sie über Trump. „Er ist charakterlich nicht geeignet, Präsident zu sein“, wiederholte sie. „Er will gewinnen, indem er Angst schürt und Salz in Wunden reibt und uns täglich daran erinnert, wie toll er ist.“ Es werde in diesem Wahlkampf um nicht weniger als das Selbstverständnis der Vereinigten Staaten gehen, sagte Clinton.

Hillary Clinton und Donald Trump | Bildquelle: REUTERS

Nun steht es praktisch fest: „Clinton vs. Trump“ lautet das Duell im November.

Quelle: tagesschau.de vom 08.06.2016


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