Griechenland: Hoheitsgebiete im Ionischen Meer ausgeweitet

Türkische Kriegsschiffe eskortieren das türkische Schiff Oruc Reis. (picture alliance / AA / abaca / Turkish Ministry of National Defense)
Eskortiert von türkischen Kriegsschiffen im August 2020 soll die Oruc Reis im östlichen Mittelmeer nach Erdgasvorkommen suchen. (picture alliance / AA / abaca / Turkish Ministry of National Defense)

Das griechische Parlament hat mit großer Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, mit dem Griechenlands Hoheitsgebiete im Ionischen Meer von sechs auf zwölf Seemeilen ausgeweitet werden.

Nur 16 von 300 Abgeordneten enthielten sich. Das internationale Seerecht erlaubt Hoheitsgewässer bis zu zwölf Seemeilen. Ministerpräsident Mitsotakis betonte, dieses Recht könne Griechenland auch in anderen Regionen ausüben. Mit Blick auf die Türkei fügte er hinzu, das sei eine klare Nachricht an alle, die Griechenland das absprächen, was dem Land gemäß internationalem Recht zugestehe. Zwischen den beiden Ländern schwelt seit Monaten ein Konflikt um Rohstoffe in der Ägäis. Dabei wirft Athen der Türkei vor, in Meeresgebieten nach Erdgas zu suchen, die nach internationalem Seerecht nur von Griechenland ausgebeutet werden dürften.

Quelle: Deutschlandfunk vom 21.01.2021

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