Frühwald um 9 – Nachrichten und Informationen vom 14.01.2022 (Textausgabe)

Spaziergang – Dresden am 13.01.2022 

Etwa 3.000 Dresdner haben sich gestern nicht geschlagen gegeben und jagten die 1.083 Polizisten❕quer durch die gesamte Stadt. Vom Uniklinikum, über den Großen Garten bis zum Hauptbahnhof zurück über die Carolanbrücke Richtung Neustadt. Die Polizei wusste sich kaum noch aufzuteilen. Der Großeinsatz der Polizei, ein völliger Wahnsinn.

Soros-Fonds kauft polnische Medienbeteiligungen: Konservative PiS-Regierung im Visier?

Warschau. Der „Philanthrop“ und milliardenschwere Großinvestor George Soros macht wieder von sich reden – und holt offenbar zu einem neuen Schlag gegen heimattreue, konservative Mitteleuropäer aus: eine von Soros unterstützte Investmentgruppe schloß dieser Tage den Kauf einer Beteiligung an einem führenden polnischen Verlag ab. Es ist schon das dritte Mediengeschäft in Polen, an dem der Media Development Investment Fund (MDIF) beteiligt ist, der von Soros unterstützt wird. Der Schluß ist naheliegend, daß Soros bevorstehende Aktionen der von ihm gesponserten linksliberalen „Zivilgesellschaft“ medial zu flankieren beabsichtigt.

Die in Amsterdam ansässige Pluralis BV erwarb 40 % von Gremi Media für 97 Millionen Zloty (21,4 Millionen Euro). Der führende Titel von Gremi ist die „Rzeczpospolita“, Polens zweitgrößte Tageszeitung. Zu den weiteren Objekten des Unternehmens gehört „Parkiet“, eine Wirtschafts- und Finanzzeitung.

Pluralis wurde erst im November 2021 als Zusammenschluß von europäischen Medienunternehmen, Stiftungen und Investoren mit dem Ziel gegründet, „die Pluralität der Nachrichten in ganz Europa zu unterstützen“. Es wird von einem Konsortium von Aktionären kontrolliert, zu denen die König-Baudouin-Stiftung (28,46 %), Mediahuis (25,39 %) und der Soros Economic Development Fund (17,41 %) gehören. Pluralis wird vom MDIF verwaltet, der auch einen Anteil von 2,02 % hält. MDIF, das unter anderem von Soros‘ Open Society Foundations finanziert wird, hat in Polen bereits in Radio Zet und Agora investiert. Letztere ist Eigentümerin der „Gazeta Wyborcza“, der führenden linksliberalen Tageszeitung Polens, die die derzeitige nationalkonservative Regierung scharf kritisiert.

Nachdem Soros zuletzt in Ungarn auf erheblichen Widerstand stieß und mit seiner Central European University aus Budapest abziehen mußte, steht jetzt zu erwarten, daß das nächste Opfer seiner Wühlarbeit die nationalkonservative polnische PiS-Regierung sein dürfte. (mü)


Berliner Intendant gegen Straßen-Umbenennungen: „Wagner war einer der wichtigsten Künstler“

Berlin. Wenigstens einer stellt sich dem Irrsinn entgegen: Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, hält von der ausufernden Straßen-Umbenennungskampagne des Berliner Antisemitismusbeauftragten gar nichts. Dieser hatte im Dezember eine Studie vorgelegt und darin für nicht weniger als 290 Berliner Straßen und Plätze Umbenennungen vorgeschlagen oder zumindest die Anbringung von „Erklärschildern“. Denn: viele der Namensgeber von Berliner Örtlichkeiten seien zu Lebzeiten „Antisemiten“ gewesen.

Auch Richard Wagner ist dem Antisemitismusbeauftragten ein Dorn im Auge. Das wiederum hält Intendant Kosky für übertrieben. Die ganze Umbenennungsdebatte sei „keine ernsthafte Debatte, it’s marketing. Ich nehme es jedenfalls nicht ernst. Und ich denke, ein Großteil der Bevölkerung rollt ebenfalls mit den Augen“, betonte er im Gespräch mit der „Berliner Zeitung“.

Kosky, gebürtiger Australier, findet es „grauenhaft“, daß jemand in Deutschland Urteile treffe wie der Berliner Antisemitismusbeauftragte. Und daß der Musikdramatiker Richard Wagner (1813 –­ 1883) ganz oben auf Berliner Umbenennungsliste steht, geht ihm gegen den Strich. Denn: „Richard Wagner ist einer der wichtigsten Künstler aller Zeiten, das ist keine Frage.“ Als antisemitisch aufgezählt wird in der dickleibigen Studie nicht nur der Komponist selbst, sondern auch die von ihm erfundenen Opernfiguren und die nach seinem Haus benannte „Wahnfriedstraße“.

Barrie Kosky ist seit 2012 Intendant und Chefredakteur der Komischen Oper Berlin. Unter seiner Leitung wurde das Theater unter anderem als „Opernhaus des Jahres“ prämiert. 2014 inszenierte Kosky als Regisseur ein Werk Wagners bei den Bayreuther Festspielen. (rk)


Wieder 500.000 Dollar gespendet: Kauft sich Bill Gates das RKI?

Berlin. Erst vor kurzem machte Bill Gates von sich reden, weil seine Bill & Melinda Gates-Stiftung dem „Spiegel“ schon zum wiederholten Mal eine stattliche Geldspende zukommen ließ. Kritiker fragen sich natürlich, wie unabhängig das Magazin aus Hamburg unter solchen Umständen sein kann – insbesondere in Corona-Zeiten, wo praktisch die ganze Welt die von Bill Gates vorgeschlagenen Maßnahmen umsetzt und auf flächendeckende Impfungen setzt.

Aber nicht nur der „Spiegel“ kann sich über einen warmen Geldregen von Gates freuen. Jetzt wurde bekannt, daß auch das RKI zu den von der Gates-Stiftung Begünstigten zählt – und auch das nicht zum ersten Mal. Stattliche 500.000 Dollar erhielt das bei der Bundesregierung angesiedelte Institut. Schon 2019 hatte die Gates-Stiftung das RKI mit 250.000 gesponsert.

Im Jahr 2021 gingen insgesamt 14 Gates-Spenden nach Deutschland. Etwa an die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (knapp 5 Millionen), an das Hamburger Unternehmen Evotec (18 Millionen), an das Universitätsklinikum Bonn (knapp 1,5 Millionen), die Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen gGmbH (1,4 Millionen) und die Global Perspectives Initiative gUG (1,5 Millionen). (st)


Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) warnt vor wiederholten Auffrischungsimpfungen, die Probleme bei der „Immunantwort“ verursachen könnten

Marco Cavaleri, Leiter der EMA-Strategie für biologische Gesundheitsgefahren und Impfstoffe, sagte, dass die derzeitige Politik, alle vier Monate neue Auffrischungsimpfungen durchzuführen, das Immunsystem schwächen könnte:

„Wir werden möglicherweise Probleme mit der Immunreaktion bekommen, und die Immunreaktion könnte am Ende nicht so gut sein, wie wir es gerne hätten, also sollten wir vorsichtig sein, das Immunsystem nicht mit wiederholten Impfungen zu überlasten.

„Zusätzliche Auffrischungsimpfungen können zwar Teil von Notfallplänen sein, aber wiederholte Impfungen in kurzen Abständen wären keine nachhaltige Langzeitstrategie.

Sie kann einmal oder vielleicht zweimal durchgeführt werden, aber wir sind nicht der Meinung, dass sie ständig wiederholt werden sollte.


Ärztefunktionär Montgomery weiß schon mehr: „Fünfte, sechste und siebte Welle“

Berlin. Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery, der sich in der „Welt“ dieser Tage zu seinem „Narzissmus“ bekannt hat, sorgt in der Corona-Dauerkrise immer wieder mit schwer verdaulichen Äußerungen für Gesprächsstoff. Zuletzt kritisierte er „kleine Richterlein“, die immer wieder Corona-Maßnahmen außer Kraft setzten, nachdem er zuvor schon eine „Tyrannei der Ungeimpften“ halluziniert hatte.

Jetzt legte Montgomery nach und forderte „stärkere Maßnahmen“ – von der Maskenpflicht über die sogenannte 2G+-Regel bis hin zum „Extremfall“ des „echten Lockdowns“. Erneut machte sich der Ärzte-Funktionär auch für die Impfung stark – allerdings mit einem gewagten Argument: „Wir brauchen die Impfung ja auch noch für die fünfte, sechste und siebte Welle.“

Ohne dralle Einschüchterungsrhetorik an die Adresse Ungeimpfter geht es bei Montgomery allerdings nicht. Die „Welt“ ließ er jetzt wissen, man werde zwar „keinen Menschen mit Gewalt bei der Polizei vorführen. (…) Aber denjenigen, die nicht geimpft sind, Einschränkungen zumuten. Die haben dann halt weniger Möglichkeiten, sich zu bewegen. Weil: Während alle anderen ihrer sozialen Verantwortung nachkommen und sich im Interesse der Allgemeinheit impfen lassen, tun diese es nicht. Wir können uns von denen auf Dauer nicht vorschreiben lassen, wie wir leben wollen.“ (st)


US-Höchstgericht blockiert „Impfpflicht light“ für Firmen

In den USA hat das Oberste Gericht die Umsetzung einer von US-Präsident Joe Bidens Regierung verfügten Impf- oder Testpflicht für größere Firmen vorerst gestoppt. Die nicht vom Parlament, sondern auf administrativem Weg erlassene Regelung, die für mehr als 80 Millionen Beschäftigte gelten würde, überschreite wahrscheinlich die Kompetenz der zuständigen Behörde, erklärte der Supreme Court gestern.

Damit müssen Firmen mit mehr als 100 Angestellten zunächst nicht dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten entweder vollständig geimpft sind oder regelmäßig getestet werden. Auch eine Pflicht zum Tragen von Masken ist damit vorerst gestoppt.

Die Regelung für Unternehmen wurde als Druckmittel der Regierung gesehen, Angestellte angesichts der aufwendigen Tests zu einer Immunisierung zu bewegen und so die Impfquote in den USA zu steigern.


Mörder von Robert Kennedy nicht auf Bewährung frei

Der seit mehr als fünf Jahrzehnten inhaftierte Mörder des US-Politikers Robert F. Kennedy kommt nicht auf Bewährung frei. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sprach sich gestern gegen die Freilassung des 77-jährigen Palästinensers Sirhan Sirhan aus.

Der Mord an Kennedy im Jahr 1968 zähle zu den berüchtigtsten Verbrechen der amerikanischen Geschichte, schrieb Newsom in einer Erklärung. Nach Jahrzehnten im Gefängnis habe Sirhan nicht die nötige Einsicht gezeigt, die ihn von weiteren gefährlichen Entscheidungen abhalten würde.

Bewährungsausschuss wollte Freilassung

Ein Bewährungsausschuss in Kalifornien hatte sich im August für die Freilassung Sirhans ausgesprochen. Sirhan sitzt seit 53 Jahren im Gefängnis und hatte sein mittlerweile 16. Gnadengesuch gestellt. Die Entscheidung der Kommission wurden dem kalifornischen Gouverneur vorgelegt, der sie nun ablehnte.

Ethel Kennedy, die Witwe von Robert F. Kennedy, und sechs ihrer insgesamt elf Kinder zeigten sich in einer gemeinsamen Mitteilung „zutiefst erleichtert“ über Newsoms Entscheidung. Zwei Kennedy-Söhne hatten sich dagegen für Sirhans Freilassung ausgesprochen.

Robert F. Kennedy Jr. schrieb im August in einem Brief an das Bewährungsgremium, dass er glaube, sein Vater hätte Sirhans beeindruckende Rehabilitation anerkannt, wie die „Los Angeles Times“ berichtete. Douglas Kennedy sagte, Häftlinge sollten freigelassen werden, wenn sie nicht länger eine Bedrohung für sich oder andere darstellten.

Kennedy im Juni 1968 erschossen

Sirhan, ein in Jerusalem geborener Palästinenser, hatte Kennedy am 5. Juni 1968 in Los Angeles erschossen – nur wenige Stunden, nachdem dieser die Vorwahl in Kalifornien zur Kür des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten gewonnen hatte. Die US-Justiz ging von Kennedys proisraelischer Haltung als Motiv des damals 24 Jahre alten Täters aus. Fünf Jahre zuvor war Kennedys Bruder, US-Präsident John F. Kennedy, in Dallas erschossen worden.

Sirhan wurde 1969 zum Tode verurteilt. Nach Aussetzung der Todesstrafe in Kalifornien im Jahr 1972 wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt.


Unterseevulkan in Südsee ausgebrochen: Tsunami-Warnung

Wegen des Ausbruchs eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga in der Südsee haben die Behörden eine Tsunami-Warnung verhängt. Der Hunga-Tonga-Hunga-Ha’apai habe heute Asche, Dampf und Gas bis zu 20 Kilometer in die Luft geschleudert, teilte die Geologiebehörde von Tonga (TGS) mit.

Die Menschen wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und draußen Masken zu tragen. Für Fidschi, Samoa und Neuseeland gab es keine Tsunami-Warnung.

Der Vulkan ist seit Dezember immer wieder aktiv. Jedoch war die jüngste Eruption laut TGS siebenmal stärker als der letzte Ausbruch. Die Behörde warnte auch vor möglichem saurem Regen in der Region. Vorerst seien nur kleine Tsunami-Wellen von bis zu 30 Zentimetern registriert worden, so das örtliche Wetteramt. Der Vulkan liegt etwa 30 Kilometer südöstlich der zu Tonga gehörenden Insel Fonuafo’ou, die auch als Falcon Island bekannt ist.


 Russland/USA – Weitere Gespräche scheitern

Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow sagte am Donnerstag, er sehe keinen Grund für weitere Gespräche, da die US-Regierung und deren Verbündete der russischen Forderung nach Sicherheitsgarantien nicht nachkommen wollten. Seine Regierung werde stattdessen „andere Maßnahmen und Techniken“ im Verhältnis zum Westen anwenden.

Sollten die Spannungen anhalten, könne er nicht ausschließen, dass russisches Militär in Kuba und Venezuela stationiert werde, sagte Rjabkow nach Angaben der Nachrichtenagentur AP im russischen Fernsehen.

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 14.01.2022

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