Island zapft völlig neue, vulkanische Energiequelle an


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Reykjavik (ADN). In Island, nicht weit von der Hauptstadt Reykjavik entfernt, wird ein fünf Kilometer tiefes Loch in das Basaltgestein gebohrt. Nie zuvor  stießen Ingenieure so tief in die Erde in eine so heiße Region der Erdkruste vor. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) am Dienstag weiter berichtet, soll eine völlig neue Energiequelle angezapft werden. Das Iceland Deep Drilling Projekt (IDDP), das von mehreren Energieunternehmen sowie mit Forschungsgeldern der EU und der USA finanziert wird, soll in den Tiefen eines noch aktiven Vulkangebiets sogenanntes überkritisches Wasser zur Energiegewinnung nutzen. In diesem seltenen Aggregatzustand besitzt Wasser gleichzeitig die Eigenschaft einer Flüssigkeit und eines Gases. Es könnte bei Gelingen des Experiments zehnmal so viel Energie an die Oberfläche bringen als gewöhnliches Thermalwasser oder Dampf.

„Diese Aussicht rüttelt die gesamte Erdwärmebranche auf“, urteilt die SZ. Überall, wo vulkanische Energie im Untergrund schlummert, könne sich die Technik einsetzen lassen. Die Geothermie erbringe heute weltweit eine elektrische Leistung vergleichbar mit 13 Atomkraftwerken. Mit der neuen Technik lasse sich womöglich ein Vielfaches davon erreichen. Auch in Japan und Neuseeland gebe es bereits Pläne, überkritisches Wasser in Vulkangebieten anzuzapfen. Allerdings wollen die Ingenieure dort die Ergebnisse des Tests in Island abwarten. ++ (en/mgn/22.08.17 – 235)

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Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 22.08.2017

 

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