Warum „Spiegel“ und „Bild“ sich ihr eigenes Grab schaufeln

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22. Oktober 2015


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Von Thomas Böhm

Es gab einmal Zeiten, in denen die so genannte vierte Macht so etwas wie eine Kontrollfunktion ausübte, in der die Journalisten ihrer Pflicht nachgingen, uns aufgeklärt und Nachrichten verbreitet haben. Sie schauten den Mächtigen auf die Finger und wenn sie ganz besonders gut waren, gab es hier und da auch mal einen Skandal, der „investigativ“ aufgedeckt wurde.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Die meisten der deutschen Journalisten siechen als politische Speichellecker in den Redaktionsräumen herum, ideologisch halbseitig gelähmt verdingen sie sich als angstzerfressene Textsklaven der jeweiligen Regierung.

Polizeimeldungen werden in die politisch korrekt auf der linken Seite der Redaktionsschreibtische aufgestellte Papierkörbe geworfen und die Sorgen der von der Flüchtlingsflut betroffenen Bürger in die rechte Ecke gefegt. Um ja nicht anzuecken oder aufzufallen werden die abgedroschenen Phrasen der Unverantwortlichen ungefiltert den Lesern zum Fraß vorgeworfen – unsere Leitmedien als  Krücken für hilflose Politiker.

Man darf den armen und geprügelten Schluckern in den Redaktionen nicht mal die Schuld geben. Sie wollen – so wie die meisten Menschen im Lande ebenfalls – nur so gut es geht über die Runden kommen, sich und die Familie ernähren und das funktioniert in diesem totalitären Staat eben am besten, wenn man als Erfüllungsgehilfe für die Mächtigen Propagandaschriften anfertigt.

Kaum ein Journalist wagt es noch, Frau Merkel und ihren Handlangern in der Regierung die entscheidenden Fragen zu stellen – wohlweißlich, dass es einen auf den Deckel gibt oder sogar der Job verloren geht – weil Chefredakteure und Verleger eben mit diesen „Volkstretern“ eng verbandelt sind. In den Bundespressekonferenzen lungern nur noch Ja-Sager herum, Seifenblasen statt Gegenwind. Für ein Schnittchen mit der Kanzlerin wird gerne und ganz schnell die Wahrheit geopfert und Kritik ist „Nazi-Scheiße“. So schwebt die so genannte Vierte Macht mit der ersten, zweiten und dritten Macht händchenhaltend, machtrunken über den Boden der Tatsachen hinweg.

Nur deshalb können die Politiker unser Land ungehindert in den Abgrund schieben. Nur deshalb können die Politiker widerspruchslos den Bürger in den Dreck, in diesem Falle in den braunen Sumpf ziehen. Nur deshalb haben die Politiker jeden Bezug zur Realität verloren.

Diesem Armutszeugnis wurden im Zuge der Flüchtlingskrise und der Pegida-Bewegung nun noch ein paar weitere schlechte Noten dazu gefügt. Selten wurden die Leser von den Redakteuren so niederträchtig behandelt wie heute, selten wurden die Bürger dermaßen beschimpft wie in diesen Tagen.
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In vorderster Front der vierten Armee von Generalfeldmarschall Merkel steht der „Spiegel“, der Kritiker am liebsten ins Irrenhaus stecken würde:

…Trotzdem ist es wichtig, noch einmal über Akif Pirinçci nachzudenken. Und zwar darüber, wie man ihm helfen kann.

Jeder kennt Menschen, die wirre Theorien verbreiten, lange Reden halten – und sich damit aus der Gesellschaft geschossen haben. Nicht wenige von ihnen haben sich um Heim, Familie und Arbeitsplatz geredet. Und wer ihnen länger zuhört, sucht – selbst wenn er anfänglich noch Interesse an diesen abstrusen Gedankenlabyrinthen zeigte – bald nach einer Gelegenheit, das Gespräch zu beenden. Denn diese speziellen Geister gebähren Wortströme, die selten versiegen.

Ein Monolog wie der gestrige von Pirinçci ist wohl auch den geduldigsten Zuhörern noch nie untergekommen. Denn er trägt nicht die widersinnige Melodie des irrenden Geistes; Pirinçci hat seine Gedanken in einen Sprachfluss gebracht, der die ungebändigte Wut in ein hauchdünnes Einwickelpapier aus Argumentation und Rhetorik verpackt. Das ist gefährlich, gefährlicher noch, wenn der Redner nicht in abgetragenen Kleidern, mit wirrem Blick und wirrem Haar daherkommt. Wenn es ihm gelingt, seinen widersinnigen Blick auf die Welt, die Schluchten der Absurdität in seiner Argumentation mit Sprache – wenn auch nur notdürftig – zu überbrücken.

Seine Worte haben Wut und Abscheu geerntet. Sie verdienen noch etwas: Mitleid. Wie schlimm muss es sein, auch nur eine Minute in diesem hasserfüllten Kopf zu verbringen?

Akif Pirinçci hat lebenslänglich.

Und statt Menschen um sich zu haben, die ihm helfen wollen, wird er auch noch auf Podeste gehoben, um seine inkohärenten Gedankenpuzzle zu verbreiten. Dabei wäre es ganz sicher besser für ihn, wenn er keinen Applaus für seine Reden erhielte, sondern Hilfe suchen und finden würde.

In einem Artikel in der „Süddeutschen Zeitung“ von 2014 spricht er viel über Geisteskrankheit: Von geisteskranken Rassisten. Oder von der „Geisteskrankheit“ Islam. Gegen Ende des Artikels in der „Süddeutschen Zeitung“ witzelt er schließlich darüber, dass er nun „bald in seine Gummizelle“ zurückmüsse.

1989 zeigte Pirinçci uns mit „Felidae“ das Porträt einer Welt durch die Augen von Katzen. Nun zeigt er uns durch seine Reden und Bücher das Porträt einer Welt aus der Sicht eines verwirrten Mannes.

http://www.spiegel.de/panorama/akif-pirincci-hassrede-bei-pegida-geburtstag-a-1058742.html

Man muss sich wirklich fragen, ob Autor Benjamin Maak nicht ein wenig zu spät geboren ist.

Das hier könnte eine Quelle sein, aus der der „Spiegel“-Mann so lustvoll schöpft:

In Mein Kampf hatte Adolf Hitler schon früh verkündet, dass es angesichts der „krankhaften Auswüchse irrsinniger und verkommener“ Künstler Aufgabe der nationalsozialistischen Führung sein müsse, zu „verhindern, dass ein Volk dem geistigen Wahnsinn in die Arme getrieben werde“.[1] Die „hässliche Kunst“ gehöre in „ärztliche Verwahrung“, in eine „geeignete Anstalt“, da sie eine Gefahr für den gesunden Sinn des Volkes darstelle (Hitler auf einer Kulturtagung der NSDAP, 1. September 1933).

https://de.wikipedia.org/wiki/Kunst_im_Nationalsozialismus

Auch im Hause „Springer“ sind die Hass-Stiefel eng geschnürt, werden die eigenen Leser öffentlich an den Pranger gestellt und somit ihrer Existenz beraubt. Ein Messer in den Rücken wäre hierbei die ehrlichere Variante gewesen, um unliebsame Menschen zu vernichten.

Aber bei der „Bild“ muss man sich nicht wundern. Chefredakteur Kai Diekmann hat sich schon vor Jahren als Suppenkelle angebiedert, der für die Kanzlerin den politischen Einheitsbrei a la DDR zurück in die deutsche Schüssel kippt.

Axel Springer würde diesen Klebestreifen am Kittel der Kanzlerin zum Teufel jagen! Axel Springer, der noch wusste, was Journalismus ist, der sein Handwerk noch verstand und seinen Verstand zum Wohle der Leser auch einzusetzen wusste, hätte mit seinen Zeitungen versucht zu verhindern, dass sich in Deutschland die Geschichte nicht auch noch zum dritten Mal wiederholt.

Und das hier könnte eine Quelle des Diekmannschens Freudespenders sein:

Als Diffamierung (von lateinisch: diffamare = Gerüchte verbreiten) bezeichnet man heute allgemein die gezielte Verleumdung Dritter. Dies kann durch die Anwendung von Schimpfwörtern oder durch diverse Unterstellungen geschehen.

Vor allem im Bereich der Politik bezieht sich die Diffamierung auf die Ehrverletzung, Hetze sowie die Gerüchteverbreitung gegen partei- oder staatspolitische Gegner. Die dabei angewendeten Methoden können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein und haben stets den Zweck, den Betroffenen gesellschaftspolitisch auszuschalten, mundtot zu machen oder gar zu ruinieren…

https://de.wikipedia.org/wiki/Diffamierung


Wie unerträglich die mediale Situation ist, merkt man daran, dass zwischen der „Bild“ und der „taz“ nicht mal mehr ein Feigen- geschweige denn ein Zeitungsblättchen passt!

Aber was rege ich mich eigentlich so auf. Die Medien von heute werden als dunkles Kapitel bald – das sagen uns die sinkenden Auflagenzahlen – in die Geschichtsbücher eingehen und nicht mehr aufgeklappt werden.

Dazu ein Beitrag in der „Jungen Freiheit“:

Die Bild-Zeitung verlor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast zehn Prozent ihrer Leser. Insgesamt setzte das Flaggschiff des Springer-Konzerns mehr als 200.000 Exemplare weniger ab. Die verkaufte Auflage liegt nun bei 2,2 Millionen. Seit 2010 hat die Bild-Zeitung damit fast ein Drittel ihrer Leser verloren.

Werbung – Direktbestellung des neuen Buches (angekündigt zum 01.11.2015) zu 11,70 Euro unter hlko@selbstverwaltung-deutschland.de:

HLKO

Die verkaufte Auflage des Spiegel ging um 5,5 Prozent auf etwa 830.000 Exemplare zurück. Die linksalternative taz büßte 5,2 Prozent ein…

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/dramatische-auflagenverluste-fuer-bild-faz-und-co/

Quelle: journalistenwatch.com vom 22.10.2015

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