Trotz linker Hetze: Jeder fünfte Gewerkschaftler wählt AfD

 


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Die AfD-Fans haben Grund zum Jubeln (Foto: Collage/Shutterstock)
 

#Wiesbaden – Schock für alle linken Schreihälse von #Verdi und #IG Metall, die beim #AfD-Bashing auf Demos immer in der ersten Reihe mitmarschieren. Wie die hessenschau berichtet, hat bei der #Hessenwahl fast jeder fünfte Gewerkschaftler den Merkel-Gegnern seine Stimme gegeben. Allen Parolen wie „Solidarität statt Spaltung“ und „Herz statt Hetze“ zum Trotz. Auch Handgreiflichkeiten wie bei einer aggressiven Störaktion gegen eine Wahlkampfveranstaltung in Hanau haben den Erfolg der #AfD nicht schmälern können. Haben sie ihn am Ende gar beflügelt?    

Doch was nicht wahr sein darf, ist nicht wahr. Und so flüchtet sich Berufsgewerkschaftler Sascha Schmidt – kein Arbeiter, sondern „Politikwissenschaftler“ – in die typische altbewährte linke Rhetorik. Vorneweg die Binsenweisheit, dass die Gewerkschaften ein „Spiegelbild der Gesellschaft“ seien. Eine weitere Erklärung für die schwarzen Schafe in den roten Reihen:

 

Verwerfungen durch Tarifflucht, befristete Beschäftigung, Sozialabbau und Digitalisierung hätten Druck und Abstiegssorgen bei Arbeitnehmern wachsen lassen. „Diese großen Unsicherheiten kann die Gewerkschaft gar nicht auffangen“, sagt Schmidt dem HR. Und wählen könne man den #DGB ja auch nicht. Wozu auch, dafür gibt es ja die eng mit den Gewerkschaften verbundene SPD, die mit 28 Prozent (19,8) Gewerkschaftsstimmen immer noch Gewerkschaftspartei Nr. 1 ist, gefolgt von den Grünen mit 18 (19,8) Prozent, dann folgen gleichauf CDU (27) und AfD (13,1) mit 17 Prozent. Die Linke spielt mit 8,4 Prozent bei Gewerkschaftsmitgliedern kaum eine Rolle, liegt allerdings zwei Prozent über dem Landtagswahlergebnis. (Gesamtwahlergebnis in Klammern)

Aus oben genannten Gründen – Abstiegssorgen Sozialabbau – sieht Schmidt auch keinen Grund die Politik der „Klare-Kante“-Gangart samt Gesprächsverweigerung gegenüber der AfD zu ändern. Die Partei sei nun einmal demokratiefeindlich, gewerkschaftsfeindlich und spalte mit ihrer Einstellung zu Migration die Belegschaften, meint Schmidt.

Gesinnungsgenosse Michael Rudolph vom DGB in Hessen-Thüringen, hatte auch im Wahlkampf ausdrücklich jeglichen Dialog mit der AfD abgelehnt. Seine Wahlkampfhilfe für die linken Blockparteien: Ein Phrasenflugblatt mit der gebetsmühlenartig heruntergeleierten Plattitüde „Keine Bühne für Rassisten und Neofaschisten“ Mit diesen abgedroschenen Sprüchen gingen die Gewerkschaften bereits in der Hochkonjunktur der Republikaner in den 90.Jahren hausieren, in einer Zeit also, als viele AfD-Mitglieder und Funktionäre noch selbst der SPD angehörten, wie zum Beispiel Spitzenkandidat Robert Lambrou. Im Gegensatz zu den Linksgewerkschaften sieht er durch die Masseneinwanderung auch ein sozialpolitisches Problem: Gerade für Beschäftigte mit geringeren Einkommen sei die „Flüchtlingskrise“ noch lange nicht vorbei. Es gebe massive Verteilungskämpfe, um Sozialwohnungen etwa.

„Die Gewerkschaften schwächen sich selbst mit ihrer atemberaubenden Selbstgerechtigkeit und Ausgrenzung gegenüber AfD-Wählern“, sagt Lambrou dem HR. Seine Versuche zur Kontaktaufnahme hätten Gewerkschaftsfunktionäre abgeblockt. Seiner Meinung nach widerspreche dieses Verhalten dem Gedanken der überparteilichen Einheitsgewerkschaft und sei auch unklug. So kommt der Vorsitzende der AfD zu dem Schluss: „Wir haben die SPD als Arbeiterpartei abgelöst.“

Gewerkschaften sind fester Bestandteil des Establishments. Beispiel: Michael Rudolph  

Aus diesem Grund hat die Partei im Wahlkampf auch mit einem Auftritt ihres Bundesvorstandsmitglieds Guido Reil geworben. Der Ex-Sozialdemokrat und Gewerkschafter aus Gelsenkirchen ist in Gelnhausen mit seinen ehemaligen Genossen hart ins Gericht gegangen. Sein Resümee: Die Gewerkschaften sind „korrupt und verlogen“ und Teil jenes Establishments, das die Interessen von Malochern verraten und die Bürger „ausgeraubt“ habe.

Betrachtet man die Vita von Berufsgewerkschaftler Michael Rudolph so kommt man leicht zu dem Ergebnis, dass der 41-Jährige die raue Arbeitswelt der Fabrikhallen, Baustellen, staubigen Kiesgruben und Brummifahrern nur vom Hörensagen kennt. Der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen Thüringen hat keine Arbeit am Fließband, sondern ein „Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften mit den Schwerpunkten Arbeitsmarktpolitik und Industrielle Beziehungen in Europa an den Universitäten Konstanz mit Auslandssemestern in Bologna und Bordeaux“ absolviert. Besonders die Auslandssemester in Bordeaux und Bologna müssen ein schönes Sümmchen gekostet haben. Dementsprechend ist der rote Politik Apparat Schick auch gut im kapitalistischen System „integriert“. Er ist  „Mitglied im Landesbeitrat der Bundesagentur für Arbeit RD Hessen, Mitglied im Beitrat „Wohnen“ der Nassauischen Heimstätte, Mitglied im Beirat der Deutschen Bundesbank-Hauptverwaltung Frankfurt, stellv. Mitglied im Verwaltungsrat der AOK Hessen, Mitglied im Trägerverein der Heimvolkshochschule Fürsteneck, Mitglied im Beirat der WI-Bank Hessen, Mitglied im Beirat des IWAK, Vorsitzender des DGB-Bildungswerkes Hessen e. V.; Mitglied im Wirtschafts- und Innovationsrat Thüringen, Mitglied im Landesbeirat der Bundesagentur für Arbeit RD Sachsen-Anhalt-Thüringen; Mitglied im Programm-Ausschuss des hr Hörfunks und des hr Fernsehens sowie im Telemedienausschuss“.

Dafür gibt es garantiert, wie der ehemalige Steiger Guido Reil jetzt sagen würde, „Jede Menge Kohle“ (KL)

Quelle: journalistenwatch.com vom 15.11.2018


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