Notre Dame : Macron inszeniert sich als Retter


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Notre Dame ist abgebrannt. Das Dach der Kathedrale ist eingestürzt. Im Innern leuchtet das  goldenes Altarkreuz – es hat die verheerenden Flammen überstanden. Doch schon seit Jahren galt das mehr als 850 Jahre alte Gebäude und UNESCO-Weltkulturerbe als Sanierungsfall. Von den benötigten 150 Millionen Euro wollte der französische Staat – immerhin Besitzer der Kathedrale – nur 40 Millionen zusteuern. Jetzt, vor den rauchenden Trümmern, setzt sich  der französische Präsident Emmanuel Macron in Szene und verspricht den Wiederaufbau. 

Noch heute will Macron eine Spendenkampagne ins Leben rufen, erklärte er nur Stunden nach der Flammenhölle vor der versammelten Weltpresse. Er rief laut MailOnline die „größten Talente der Welt“ zur Hilfe auf. Natürlich vergaß er auch nicht den Feuerwehrleuten zu danken, die „das Schlimmste verhindert hätten“.

Das Schlimmste? Der 96 Meter hohe Spitzturm von Notre Dame existiert nicht mehr, genauso wie die einzigartigen Jahrhunderte alten Glasfenster, die bis gestern zu den ältesten und den best erhaltenen überhaupt zählten. Übrig geblieben ist die Fassade und die beiden Türme, die fast trotzig in den Himmel ragen. Einige bedeutende Kunstgegenstände und Reliquien aus dem Inneren der Kathedrale konnten gerettet werden, darunter auch die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll. Im Jahr 1163 begann der Bau der Kathedrale auf der Seine-Insel Ile de la Cite, die als Wahrzeichen von Paris gilt und während der französischen Revolution geplündert wurde und u.a. zwei Weltkrieg überstand.

Seit Jahren galt Notre Dame als renovierungsbedürftig.Wie viele gotische Kirchen schon lange Zeit mit einer bröckelnden Substanz konfrontiert. In den 1990ern wurde die Front gereinigt,  die Probleme dahinter blieben, berichtet Vienna.at. 150 Millionen Euro sollten in den kommenden Jahren in die Restaurierung fließen. Lediglich 40 Millionen wollte der französische Staat laut MailOnlne beisteuern. Von staatlicher Seite wollte man den jährlichen Beitrag von zwei auf vier Millionen Euro erhöhen – allerdings nur unter der Bedingung, dass Privatmittel dazukommen. Im vergangenen Jahr hatte der Präsident der Stiftung Friends of Notre Dame de Paris Michel Picaud zu einer Spendenkampagne aufgerufen, mit der er 100 Millionen Euro für die Sanierung sammeln wollte.

Schwer betroffen angesichts der Zerstörung gibt Macron zu Protokoll:“Wie alle unsere Landsleute bin ich heute Abend traurig, wie dieser Teil von uns brennt. Notre Dame ist Teil der Geschichte, des französischen Einfallsreichtums…dort haben wir all unsere großartigen Momente verbrachten sie ist das Epizentrum unseres Lebens“, twittert Macron.

Der Wiederaufbau dürfte den ursprünglichen Sanierungsbetrag von 150 Millionen Euro um ein Vielfaches übersteigen – aber nun hat Notre Dame ja einen prominenten Freund – Emmanuel Macron, der gestern noch knauserig, heute an die Großzügigkeit und Spendenbereitschaft der Menschen weltweit appelliert und mit seiner plötzlichen Hilfsbereitschaft kräftig Werbung in eigener Sache machen kann. (MS)

Quelle: journalistenwatch.com vom 16.04.2019 


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3 Kommentare zu Notre Dame : Macron inszeniert sich als Retter

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  2. birgit sagt:

    Dieser Heuchler !

  3. Ulrike sagt:

    Wirklich heulerischer gehts nicht.
    Hoffentlich kommt schnellstens die Wahrheit über den Brand ans Licht. Dann wird ganz Frankreich brennen……

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