ARD kritisiert jouwatch: Restle, Will & Reschke vor – wir brauchen noch ein Eigentor!

 

MAX ERDINGER
Foto: Collage
 

Bevor ich zur Kommentierung dieser Meldung bei Tagesschau.de komme, möchte ich mich höflicherweise bei den Machern der minderbesuchten ARD-Seite für die göttliche Steilvorlage bedanken. Es ist sehr sozial gedacht, daß man uns dort aufgrund unserer fehlenden Zwangsfinanzierung durch GEZ-Gebühren insoweit entgegenkommt, als daß man kein Geld von uns für diese jouwatch-Werbung verlangt hat. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Ach, würden doch nur mehr Leute die Tagesschau-Seite anklicken! Es ist ein Jammer. Zum Dank daher obendrein noch unser Mitgefühl für die Minderbeliebten. Vergelt´s Gott!

Wie beliebte man also bei der Tagesschau bezüglich unserer famosen Seite zu titeln? – „Rechte Portale im Netz: Abkehr vom klassischen Journalismus?“ – Heidernei. Schon ist das erste Eigentor gefallen. Dem logisch Begabten fällt sofort ein, daß „Tagesschau.de“ gar kein rechtes Portal ist, daß es aber die ARD-Stars Georg Restle und Anja Reschke sind, die sich weder von Ochs noch Esel dabei aufhalten lassen, die Abkehr vom klassischen Journalismus zu bewerben, indem sie für einen linken „Haltungsjournalismus“ plädieren. Folglich hätte die Schlagzeile dann, wenn man bei der #ARD Wert darauf legen würde, nicht länger mehr mit dem Wort „#Lügenpresse“ bedacht zu werden, lauten müssen: „Linke Gehirnwäsche: Abkehr vom klassischen Journalismus?“

 

Das freilich hätte eine gravierenden Nachteil gehabt, weil der ganze Artikel darunter aus einem einzigen Kurzwort hätte bestehen müssen: – „Ja.“ Und ein einfaches, aufrichtiges „Ja“ geht selbst bei der ARD nicht als Artikel durch. Na gut, das war also die Sache mit dem Titel. Der neugierige Schwabe fragt nun: „Aha, wie geht´s denn dann weiter mit dem Tagesschau-Restle?“ – Geduld,  jouwatch wird „das Restle“ des Artikels gleich noch gründlicher auseinandernehmen.

Portale und Nachrichtenseiten

Portale, die zum Teil gezielt Falschmeldungen verbreiten, erzielen in den Sozialen Netzwerken häufig eine größere Reichweite als Nachrichtenseiten„.

Ja-ja, das Portal einerseits – und die Nachrichtenseite andererseits. Man merkt, wie sich das Portal „Tagesschau.de“ framingmäßig bemüht, das Wort „Portal“ hierarchisch unterhalb von „Nachrichtenseite“ anzusiedeln, um sich selbst vom nachrangigen Portal zur Nachrichtenseite zu adeln – und jouwatch im Gegenzug von der Nachrichtenseite zum Portal zu degradieren. Einen solchen Tausch müssen wir freilich schon deswegen dankend ablehnen, weil der jouwatch-Leser auf solche billigen Framingrhetorik-Tricks nicht hereinfällt -, sondern sich enttäuscht von uns abwenden würde. Daran kann aber der aufrichtige Philanthrop kein Interesse haben, der Niederträchtige hingegen schon. So, wie das bisher lief, hat schon alles seine Richtigkeit: jouwatch bekommt Leser von der linken Haltungsseite „tagesschau.de“ – nicht umgekehrt. Das kann gerne so bleiben.

Dahinter steckt eine Strategie„.

Aber hallo hat die ARD eine Strategie. Und wie dämlich die aussieht, habe ich gerade beschrieben.

Der klassische Journalismus

Ist der klassische Journalismus in Gefahr?

Hanns Joachim Friedrichs würde das mit einem sorgenvollen Blick auf das heutige „ARD-Haltungsgelichter“ à la Reschke, Will & Restle eindeutig bejahen, um im nächsten Moment erleichtert zu sagen: „Aber gottseidank gibt es auch jouwatch.

Rechte Gruppen schaffen sich im Netz zunehmend eine eigene publizistische Öffentlichkeit, indem sie journalistisch fragwürdige Blogs und Portale massenhaft verbreiten.

Was ist denn das für ein unvollständiger Satz, Tagesschauportal.de? Wie geht der ganze Satz? So geht der ganze Satz: „Linke Haltungsportale wie Tagesschau.de verlassen sich darauf, daß die jahrzehntelange, komplett ahistorische Gehirnwäsche mit „rechts=braunlinks“ weiter wirkt – und beklagen im Vertrauen darauf, daß sie noch wirkt, rechte Gruppen“ schüfen eine eigene publizistische Öffentlichkeit. Gelogen ist natürlich wieder – wer würde auch etwas anderes erwarten – , daß diese „rechten Gruppen (…) fragwürdige Blogs und Portale massenhaft verbreiten“. Mir ist nicht eine „rechte Gruppe“ bekannt, die das journalistisch fragwürdige Haltungsportal „Tagesschau.de“ verbreitet.

Das Fake-News-Portal „Tagesschau.de“ weiter: „Eine Untersuchung der Social-Media-Analysefirma Alto in Zusammenarbeit mit Reportern von NDR und WDR hat ergeben, dass unter den am häufigsten geteilten Webseiten im Zusammenhang mit politischen Diskussionen im Internet zahlreiche Portale auftauchen, die tendenziös berichten und zum Teil offen Falschnachrichten verbreiten. Diese Webseiten werden teilweise deutlich häufiger verbreitet als klassische Nachrichtenseiten großer Medienhäuser.

Das wird schon so eine Haltungsanalysefirma sein, wenn sie mit Haltungsreportern von NDR und WDR zusammen“arbeitet“. Seit wann geht Framing-Manipulationsgefummel als Arbeit durch? Und warum wird es von der ARD nicht begrüßt, daß sich Demokraten vom Framing-Manipulationsgefummel abwenden, die Haltungsportale links liegen lassen und sich seriösen Nachrichtenseiten wie jouwatch zuwenden? Eines muß ich hier schon mal sagen an die Adresse von Restle-Reschke & Co.: Kein Anstand ist auch keine Haltung.

Und überhaupt: Was soll denn das ganze Geschwurbel hier? – „zum Teil offen Falschnachrichten verbreiten„? – Es ist das Wesen jeder nachrichtlichen Publikation für die Öffentlichkeit, daß sie „offen“ verbreitet wird. Oder gibt es vielleicht beim Haltungsportal „Tagesschau.de“ einen paßwortgeschützten Bereich für die Hardcore-Fake-News-Fans, in dem sie diskret falschinformiert werden? Mit den klassischen Nachrichtenseiten großer Medienhäuser wischt sich der interessierte Demokrat heute nicht mal mehr seinen Hintern ab, vor lauter Angst, daß er hinterher einen Lügenarsch hat.

Die Verteilungsgerechtigkeit bei der Beliebtheit

„So landen unter den 15 am häufigsten geteilten Seiten im dreimonatigen Beobachtungszeitraum auch Seiten wie „Journalistenwatch“, „Tichys Einblick“, „Anonymous News“ oder „Epoch Times“ – neben klassischen Nachrichtenseiten wie „Die Welt“, tagesschau.de und „Spiegel Online“ .“

Ja, stellt euch vor: Die Aufrichtigkeit rückt euch auf die Pelle – und setzt zum Überholen an. Ich brauche euch wohl nicht erzählen – um nur zwei Beispiele zu nennen – , wie ihr euch mit eurer Haltungswahlprognose für Trump 2016 und eurer Haltungsberichterstattung zu „Russiagate“ ins eigene Knie geschossen habt. Dabei habe ich von der „Unverbindlichkeit des Migrationspaktes“ noch gar nicht geredet. Meinereiner rätselt nur noch über die Anzahl von Maulschellen, die euch in eurer Kindheit vorenthalten worden sein muß, damit ihr euch überhaupt noch aus der Deckung traut mit einem Artikel wie dem hier von mir behandelten. Schamhaftigkeit scheint in eurem Verhaltensrepertoire nicht mehr vorhanden zu sein. Und das ist auch ein gewichtiger Unterschied zwischen der Nachrichtenseite jouwatch und dem Haltungsportal „Tagesschau.de“: Ihr hättet Grund, euch zu schämen. Wir nicht.

ARD Wahlprognose US-Wahl 2016: Clinton 82 / Trump 9 – Foto: Screenshot

Die öffentlich-rechtlichen Nichtinformanten

Und wie läuft das nochmal mit dem Rassismus in Südafrika allerweil, ihr Haltungspharisäer? Wer ist Greta Thunberg und wer vermarktet sie? Wieviel Prozent CO2 haben wir in der Erdatmosphäre? Wieviele Vögel und Insekten killen die Windräder jedes Jahr? – Wie bitte? – Ich höre nichts! Und was genau bildet ihr Haltungsheinis noch von der Realität ab? – So gut wie nichts. Aber hier eine dicke Lippe riskieren. Ich hoffe, ihr wißt wenigstens, was ein Risiko ist. Ich befürchte nämlich – Obacht: befürchte – daß die dicke Lippe noch nachkommen wird. Daß ich das befürworten würde, habe ich ausdrücklich nicht gesagt.

Die Links dazu werden nahezu ausschließlich von Nutzern aus der Gruppe der Rechten verbreitet: Die Analyse zeigt, dass zum Teil 99 Prozent der Links zu diesen Portalen von Nutzern stammen, die der rechten Unterstützergruppe zugeordnet werden. Auch die Angebote von „Russia Today“ und „Ruptly“, dem Bilder- und Videodienst von „Russia Today“, werden von den Unterstützern der Rechten stark genutzt.

Eine kleine, aber sehr wesentliche Korrektur: Wir ersetzen das Wort „Rechte“ hier wahlweise durch „Integre“, „Intelligente“, „Interessierte“, „Realisten“, „Aufrichtige“ oder „Demokraten“. Daß solche charakterstarken Mitmenschen euch linksdoktrinären Haltungs-Individuen Pest & Cholera an den Hals wünschen, ist unter „menschlichen“ Gesichtspunkten nur allzu verständlich. Mit der ubiquitären „Menschlichkeit“ der „die Menschen“ habt ihr es schließlich bis zum Haltungserbrechen, oder? Da werdet ihr doch wohl ein Einsehen haben mit der menschlichen Wut der „die Menschen“ auf euch unsägliches Haltungsgelichter?

Die linksliberale Pseudo-Zeugin

Die österreichische Autorin Ingrid Brodnig beschäftigt sich seit Jahren mit der Verbreitung rechter Propaganda im Netz. Das größte Problem sei, so Brodnig im Gespräch mit NDR und WDR, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung „Gefahr läuft sich vom klassischem Journalismus abzuwenden und sehr einseitige Medien konsumiert“.“

Wer ist Ingrid Brodnig und was qualifiziert sie dazu, sich mit der „Verbreitung rechter Propaganda im Netz“ zu beschäftigen? – Das wäre eine Auskunft gewesen, die man wohl von einem Haltungsportal wie „Tagesschau.de“ nicht mehr erwarten darf, auch wenn sich das Haltungsportal, – ähnlich wie der Froschkönig, der sich für einen verwunschenen Prinzen hält -, selbst zur „seriösen Nachrichtenseite“ stilisiert, deshalb im Wahne befugt, über nachrichtliche Tendenzen im Netzdaherzuschwadronieren. Aber bitte: jouwatch hilft gerne aus.

Ingrid Brodnig ist eine Journalistin und Publizistin. Sie war von 2015 – 2017 Redakteurin des österreichischen Magazins Profil – und nicht einfach irgendeine nicht näher zu bezeichnende „Autorin“. „Österreichische Autorin“ klingt aber so verdammt nützlich nach „neutral“, ihr mindertalentierten Haltungsfuzzis, habe ich recht? Das ist genau die versuchte Leserverarsche, derentwegen euch die Leute weglaufen und zu jouwatch kommen. Womit sich eine Frau Ingrid Brodnig beschäftigt, hat im Zusammenhang mit eurem gegenständlichen Artikel hier keinerlei erhellenden Wert. Profil ist ein Produkt der VGN Medien-Holding GmbH mit Sitz in WienSie beherrscht den dezidiert linksliberalen Medienmarkt in Österreich, der sich in der Hinsicht kaum vom deutschen unterscheidet. Wer hat sich also in Gestalt von Frau Ingrid Brodnig mit der „Verbreitung rechter Propaganda im Netz“ beschäftigt? – Genau so ein linksliberales Schaf, wie die, aus denen eure ganze verdammte Schafhaltungsherde besteht.

Frau Ingrid Brodnig bezeugt gar nichts, das ihr nicht selber auch ohne sie hättet behaupten können. Frau Ingrid Brodnig ist von haargenau denselben Interessen geleitet wie ihr selbst auch. Ihr seid solche elenden, dazu noch hundsmiserablen Trickser mit eurem permanenten Versuch, die eigenen Leser hinters Licht zu führen, daß ihr gerade mit eurer „Frau Ingrid Brodnig, Autorin“ wieder bewiesen habt, wie berechtigt und wie bitter nötig seriöse Nachrichtenseiten wie jouwatch tatsächlich sind. Durch die Bank – die ganze Blase, die bei euch versammelt ist – ein einziger, linksdoktrinärer, bis ins Mark verlogener und hinterhältiger Framing- & Haltungs-Sauhaufen. Das ist das, was ihr und euresgleichen seid. Jeder, der objektive Nachrichten sucht, wird von euch verarscht, desinformiert, verraten & verkauft. Remember: Dicke Lippe.

Die Verführungskraft von jouwatch

Das könne dazu führen, dass klassische Medien sich davon beeinflussen lassen, etwa wenn die Redaktionen feststellen, dass eine einseitige Geschichte über Asylbewerber plötzlich viele Klicks, Kommentare und ein hohes Aufkommen an Interaktion in sozialen Medien bringe.

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Da kommen aber 100-Pro die Richtigen, um sich über „einseitige Geschichten“ zu mokieren. Ihr selber seid die personifizierte Einseitigkeit. Und wir hier bei jouwatch sind diejenigen, die sich für einen Bruchteil eurer Einkünfte dafür einsetzen, daß ihren Mitmenschen endlich ein Licht aufgeht, mit wem sie es in Gestalt eurer desinformativen Haltungswenigkeit zu tun haben. Aber proper saturiert und fettgefressen seid ihr dafür von den Zwangsgebühren, die eure Desinformationsopfer unter Androhung von Gewalt an euch abdrücken müssen. Dicke Lippe.

Im schlimmsten Fall führt das zu einem klickgetriebenen Journalismus, der nicht rein nach „was ist wichtig“, sondern „was ist emotionalisierend“ agiert.

Habt ihr eigentlich komplett einen an der Murmel? Selbst, wenn das so wäre: Erstens seid ihr selbst die feigsten, korrumpiertesten Nichtberichterstatter über das, was wichtig wäre – und zweitens vergießt ihr hier scheinheilig Krokodilstränen. Weil: Bevor ich ausgerechnet euch über „Emotionalisierung“ jammern hören will, hätte ich gerne einmal ebenfalls von euch etwas Substantielles über den Wahnsinn einer „postfaktischen Politik“ gelesen. Fehlanzeige, oder?

Es ist halt so: Ihr seid servile Hofberichterstatter. Devote Kriecher. Wenn euch Nachrichtenfiffis die „hohe Politik“ anschafft, daß ihr zu diesem und zu jenem feinsäuberlich das Maul zu halten habt, dann haltet ihr es auch artig. So sieht´s doch aus mit euch gekauften Haltungsfuzzis. Von wegen „Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk ist unabhängiger Journalismus“. Die Wahrheit sieht so aus: Ihr hängt am Wohlwollen der Regierungsparteien wie der Junkie an der Nadel. Journalistisch seid ihr kastriert, komplett entklötet. So einen Ton wie ich könntet ihr euch nie erlauben. Dabei wäre das genau der Ton, den ihr gegenüber der Politik anzuschlagen hättet, wenn ihr wärt, wofür ihr euch zu halten beliebt. Ihr seid so überflüssig wie ein Furunkel. Und angesichts eurer Einschaltquoten-Geilheit, was öffentlich-rechtliche Unterhaltungssendungen für die vulgärfeministische Durchschnittsfrau angeht, haltet ihr zur „Emotionalisierung“ sowieso die Klappe. Rosamunde Pilcher. Bergdoktor. Schwarzwaldklinik. Traumschiff. Let´s dance. Dicke Lippe.

Das zeige etwa das Beispiel von US-Präsident Trump. „Viele Menschen haben noch nie Donald Trump auf Twitter gelesen, aber sie wissen dauernd was Trump sagt, weil es Medien aufgegriffen haben. Und Rechtspopulisten machen das auch. Die speisen häufig Meldungen über Soziale Medien ein, nur damit klassische Medien das dann übernehmen“, sagte Brodnig.

Hilfe! Ausgerechnet ihr zaubert eine Brodnig aus dem Hut, um dann mit Donald Trump als einem Beispiel aufzutrumpfen? Ausgerechnet die ARD? Ausgerechnet Trump als Beispiel ? Via Brodnig? – Wahnsinn. Ich erzähle euch mal etwas über den Segensreichtum sozialer Medien. Die gefährden eure hinterfotzige Deutungshoheit und hätten das Potential, tatsächlich demokratisierend zu wirken. Prinzipiell stehen sie euch genauso zur Verfügung wie jedem anderen. Warum nutzt ihr sie nicht so wie die „Rechten“? Weil ihr genau wißt, daß ihr mit eurer notorischen Lügerei keinen Fuß auf den Boden bekommen würdet. Deswegen müßt ihr´s auch bleiben lassen. Ihr wißt genau, daß ihr in den sozialen Medien nicht den Hauch einer Chance hättet mit eurer gekauften Propaganda. Und weil das so ist, will ja die Regierung resp. die EU auch endlich diese mißliebigen sozialen Medien unter politische Kuratel stellen. Das Lügenestablishment will sich die alleinige Deutungshoheit zurückerobern. Nach den privaten Nutzern, die in den sozialen Medien bereits per NetzDG zensiert und bevormundet werden, sollen nun auch die internetbasierten, seriösen Nachrichtenseiten dran glauben.

Das ist die ganze Intention eures Artikels mit dem Titel „Rechte Portale im Netz …“: Die Politik soll euch endlich im Gegenzug hilfreich per Gesetzgebung zur Seite springen, wo ihr doch so brav kolportiert, was sie euch aufträgt. Der Bundespräsident will ja sogar „Qualitätssiegel“ für Nachrichtenseiten obligatorisch machen, um „bessere Debatten“ im Internet herbeizuführen. Bessere Debatten, trockeneres Wasser. Der lebt ebenfalls in dem Wahn, daß noch irgendwer von Verstand ausgerechnet von der Politik etwas erwartet, das mit „Besserung“ zu tun hat.

Der schöne Erfolg als Folge des ARD-Versagens

Das Portal „Journalistenwatch“ ist – gemessen an der reinen Zahl der verbreiteten Links – besonders erfolgreich.

Fein bemerkt. Abgesehen davon, daß ihr das Portal seid und wir die Nachrichtenseite.

„Die Seite taucht in der Rangliste noch vor etablierten Medien wie beispielsweise dem Online-Auftritt der „Süddeutschen Zeitung“ oder „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf, auch tagesschau.de lässt sie hinter sich.“

Das ist ebenfalls richtig. Und euer eigenes Versagen ist der Grund dafür, ihr Portalsirren.

Das Portal …

Die Nachrichtenseite …

 … gibt sich selbst einen medienkritischen Anschein

Bullshit. Ich schreibe hier gerade nicht anscheinend eine saftige Medienkritik, sondern ich schreibe tatsächlich eine. Lyrischer: Ich hau´euch euren Dreck um die Ohren. Es hat vielmehr den Anschein, daß ihr kein richtiges Deutsch könnt.

 … verbreitet aber reihenweise Meldungen, die offenkundig Stimmung gegen den Islam, Migranten, Journalisten und die Regierung machen sollen.“

Da gibt es nichts zu kritisieren. Wir verbreiten Meldungen. Solange die zutreffen, ist die Stimmung, die sie verbreiten, nicht unser Problem, sondern das derjenigen, über die wir Meldungen verbreiten. Und über die Stimmung, die ihr verbreitet, da sage ich nur noch: Dicke Lippe.

So sind beispielsweise die Überschriften und Formulierungen in weiten Teilen bewusst tendenziös gewählt„.

Ja, natürlich ist das so. Schließlich sind wir so eine Art BILD-Blog. Habt ihr der BILD schon mal vorgeworfen, daß sie „bewußt tendenziöse Aufmacher“ wählt? – Nicht? Dann könnt ihr in unserem Fall ebenfalls brav Haltungsweiterschweigen betreiben.

Dabei unterstützt die Seite auch immer wieder die rechtsradikale „Identitäre Bewegung“ und verlinkt beispielsweise deren Videos„.

Weiter oben habe ich es euch schon einmal aufgeschrieben, ihr Haltungsportalisten. Die abgelutschte Nummer mit „rechts=braunlinks“ zieht nicht mehr. Mitnichten ist die Identitäre Bewegung braunlinksradikal. Allerdings seid ihr radikal rotlinksverlogen.

Hinter der Seite steht ein „Verein für Medienkritik und Gegenöffentlichkeit“, der als gemeinnützig anerkannt und damit steuerlich begünstigt ist.

Als was ihr inzwischen anerkannt seid, ihr per Zwangsgebühren fettgefressenen Lügenbeutel und Leutehinterslichtführer, brauche ich hier zum Schluß nicht mehr auszuführen. Ich denke, ich war deutlich genug. Nichts zu danken.

Der achte Mai

Und weil an einem 8. Mai schon ganz Andere als „Tagesschau.de“ kapituliert haben – hier noch ein paar der schönsten Leserkommentare, die sich das Fehlhaltungs- Banalportal „Tagesschau.de“ für seine tendenziöse, linksradikale und völlig unseriöse Kriegführung (spätestens jetzt hyperventilieren sie garantiert!) gegen seriöse Nachrichtenseiten wie  jouwatch et al eingefangen hat:

 

Am 08. Mai 2019 um 06:24 von Dieter_59

Ja, wen wundert’s? Falschmeldungen bekomme ich sehr häufig in den Mainstreammedien vorgesetzt. Da ist es wohl nicht so erstaunlich, daß man sich anderen Informationsquellen zuwendet. Vor allem, wenn man sieht, daß das, was von dem MSM in der Vergangenheit als Verschwörungstherorien abgetan und verächtlich gemacht worden ist, heute ganz offen verfolgt wird (nur als Beispiel die Diskussion um die Bargeldabschaffung – weitere Beispiele kann jeder selbst finden).
Wenn in den MSM mit Halb- und Unwahrheiten argumentiert wird und jede abweichende Meinung sofort „rechtsradikal“ ist, ist es doch logisch, daß man sich den MSM nicht mehr verbunden fühlt.

Am 08. Mai 2019 um 06:42 von Paul Puma

Meldungen, in denen das Wort „Experten“ vorkommt, sollten den Leser immer skeptisch machen.

 

Am 08. Mai 2019 um 06:51 von Hinterdiefichte

Ich persönlich empfinde die Berichterstattung der Tagesschau als tendentiös. Die Themenauswahl, die Möglichkeiten der Kommentierung zu einzelnen Themen und die Politiker / Parteien die zu einzelnen Themen zu Wort kommen haben meiner Meinung nach eindeutig eine grüne Tendenz.

Am 08. Mai 2019 um 07:30 von DLGPDMKR

… die Journalisten wendeten sich vom Journalismus ab. Reschke, Gensing, Döschner, Restle, … „Schreiben, was ist..“? Ein Konzept von gestern. Haltungsjournalismus ist angesagt. Kommentar, Meldung? Alles das Gleiche. Es wird gelogen, unterschlagen, verdreht, mit Linken, Grünen und SED-Nachfolgern -inklusive ex IMs wie Kahane- gekungelt. Dieser Journalismus ist tot – und das ist gut so. Daran ändert auch zwangsgeldfinanzierte Zombies nichts.

Am 08. Mai 2019 um 07:29 von Nackigschlaefer

Das hört sich ja sehr beleidigt an. Mir sind fehlender Wohnraum, sicheres Wohnumfeld, Steuermittelverwendung eben sehr wichtig statt immer wieder von Gleichberechtigungstyrranei, weltweiten Wetterkatatrophen und Sportnachrichten zugelullt zu werden. Außerdem findet man bei den neuen Medienportalen Namensinitialen von Verdächtigen und erkennt das Teile vom Arbeitersamariterbund von Libanesenclans kontrolliert werden. Finde ich wichtiger als über Zyklone in Mosambik informiert zu werden.

Am 08. Mai 2019 um 09:04 von harry_up

Vielleicht sollte Frau Brodnig einmal in Erwägung ziehen, dass der besagte “kleine Teil der Bevölkerung, der sich vom klassischen Journalismus abwendet…“ einen kritischeren Bevölkerungsteil repräsentiert, der es einfach satt hat, mit polierten und verharmlosenden Berichten über reale “Ungereimtheiten“ berieselt und beruhigt und bei noch so berechtigter Kritik daran stante pede in die rechte Ecke verortet zu werden.

Jouwatch wird sich weiter gegen linke Fake News und mediale Gehirnwäsche engagieren. Wir betrachten uns als Nachrichtenergänzungsmittel mit garantiert politischen Nebenwirkungen und würden uns freuen, wenn Sie uns mit einer kleinen Spende unterstützen könnten. Denn wir dürfen „leider“ keine Zwangsgebühren erheben.

Quelle: journalistenwatch.com vom 09.05.2019 


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4 Kommentare zu ARD kritisiert jouwatch: Restle, Will & Reschke vor – wir brauchen noch ein Eigentor!

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  2. Ulrike sagt:

    Wer schaut denn noch ARD und lässt sich anlügen von denen ?

    • gerhard sagt:

      Ich warte schon sehnsüchtig auf die frisierten Wahlergebnisse aus Brüssel.
      ARD/ZDF werden sich das Maul zerreißen u. die Menschen in halb Europa zu NAZIS stempeln….

  3. Ulrike sagt:

    Aber nur wenn die ehrlichen Zahlen auf den Tisch kommen. Die werden sicherlich vertuscht. Wetten ?

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