Abschiebeflüge: Polizei wendet offenbar häufiger Gewalt an

 


Ostseeflug

Mit Handschellen gefesselt schiebt ein Mann am Frankfurter Flughafen seinen Rollkoffer zwischen Polizisten hindurch, ein anderer trägt einen Pappkarton. (dpa/Boris Roessler)
Bei einem Abschiebeflug im Februar von Frankfurt aus trug einer der Betroffenen Handschellen. (dpa/Boris Roessler)

Die Bundespolizei setzt bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber offenbar häufiger Fesseln oder andere Hilfsmittel der körperlichen Gewalt ein.

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, wurden im ersten Halbjahr Ausreisepflichtige in 1.289 Fällen gefesselt. Das sei öfter als im gesamten Jahr 2018 gewesen und mehr als zehnmal so oft wie 2015. Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf ihr vorliegende Angaben des Bundesinnenministeriums. Zur Begründung hieß es demnach, dass Ausreisepflichtige häufiger Widerstand leisteten. Vor allem Algerier und Marokkaner, Nigerianer und Gambier seien bei Abschiebungen und Überführungen ins Ausland gefesselt worden.

Die linke Abgeordnete Jelpke erklärte, es sei unerträglich, dass die Verzweiflung der Menschen immer unnachgiebiger mit Gewaltmitteln gebrochen werde, um sie gegen ihren Willen zurückzuschicken.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass 2018 bei Abschiebeflügen 284 Beamte angegriffen und 71 von ihnen dabei verletzt wurden.

Quelle: Deutschlandfunk vom 12.08.2019 


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3 Kommentare zu Abschiebeflüge: Polizei wendet offenbar häufiger Gewalt an

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  2. Ulrike sagt:

    Na und ?= Sollen die sich von dem Gesockse an freigen,. bespucken etc. lassen?
    Wer nicht spurt wird gefesselt. Warum soll man die mit Samthandschuhen anpacken ?

  3. birgit sagt:

    Hand- und Fußfesseln, Klebeband auf die Betrügerfresse und ab. Wie die sich benehmen bleibt keine ander Wahl.
    Diese Raketenwissenschaftler dürfen ihr „Wissen“ gern in der Heimat nutzen.

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