Betrunkener Waschbär torkelt über Weihnachtsmarkt – FEUERWEHREINSATZ IN ERFURT

 Der kleine Waschbär liegt völlig erschöpft unter einem Mülleimer. Danach torkelte er weiter auf dem Weihnachtsmarkt umher

Der kleine Waschbär liegt völlig erschöpft unter einem Mülleimer. Danach torkelte er weiter auf dem Weihnachtsmarkt umher Foto: Vesselin Georgiev

Erfurt (Thüringen) – Hat der etwa zu viel am Glühwein genippt? Seelenruhig liegt ein dicker Waschbär mitten auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt, bewacht von einem Mitarbeiter der Security! Ist das Tier gar betrunken, war ihm vielleicht schwindelig?

Samstagmittag erleben die Besucher auf dem Fischmarkt ein seltsames Schauspiel, viele zücken ihre Handykameras. Sie sehen, wie sich der füllige Waschbär offenbar völlig erschöpft unter einem Mülleimer an der Straßenbahnhaltestelle Fischmarkt lang macht, dann aber wieder aufrappelt und verwirrt umher stolpert.

Von dort torkelt der Waschbär über die Straßenbahnschienen zu einer Pizzeria auf der anderen Seite, um sich kurz danach auf den Stufen eines Hauseingangs niederzulegen.

Ein Security-Mitarbeiter des Weihnachtsmarktes fühlt sich dem Waschbär sofort verpflichtet und beschützt ihn bis zum Eintreffen der Erfurter Feuerwehr. Wo das Tier herkam, ist unklar.

Offenbar aber hatte er an Resten achtlos weggeworfenen Glühwein-Becher genascht. Die Feuerwehr brachte den verwirrten Waschbären ins Erfurter Tierheim.

Quelle: Bild-online vom 07.12.2019 


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10 Kommentare zu Betrunkener Waschbär torkelt über Weihnachtsmarkt – FEUERWEHREINSATZ IN ERFURT

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  2. birgit sagt:

    Prost, Bärchen !

    Schöne Weihnacht !

    Hoffentlich lassen die dich bald wieder aus dem Knast !

  3. ulrike sagt:

    Ach herrje und dazu braucht man die Feuerwehr. Ein Mann hätte doch gereicht das betrunkene Bärchen in Gewahrsam zu nehmen bis es den Rausch ausgeschlafen hat.

    • birgit sagt:

      Also ich hätte Bärchen in eine Katzentransportkiste verhaftet. Dann abwarten bis er den Rausch ausgeschlafen hat und dann verabschieden.
      „Tierkenner“ brauchen dafür die Feuerwehr . Ich hau mich weg, vor lauter lachen.

      Vor Jahren hatte ich mal Früchte auf den Misthaufen geworfen, welche der Olle in Alkohol eingelegt hatte. Über die Folgen war ich mir nicht bewußt.

      Nach der Aktion lagen die Hühner besoffen im Garten. Georg, den Hahn, hatte es besonders getroffen, der lag stundenlang auf dem Rücken. Sie haben es alle überlebt.

  4. Kleiner Grauer sagt:

    Früher sind auf den Weihnachtsmärkten die Feuerwehr und der ABV getorkelt. Die Zeiten ändern sich. Morgen hat der Bär einen Kater, dann müssen die zwei Tiere aus der Entzugsanstalt lassen!
    Auf dem Rummel hat ein Betrunkener mit dem Luftgewehr immer in das Schwarze getroffen und den ersten Preis gewonnen. Eine kleine Schildkröte.
    Nach der dritten Schildkröte hat Er den Betreiber gefragt: Du, hast Du noch so ein belegtes Brötchen für mich…

  5. ulrike sagt:

    Der Waschbär kam gar nicht ins Tierheim sondern wurde vom Stadtjäger erschossen..

    • birgit sagt:

      Ich hatte den OB angeschrieben.
      Hier die Ausreden !

      Von: birgit hilbig
      Gesendet: Montag, 9. Dezember 2019 20:48
      An: D01-Infostelle
      Betreff: Waschbär

      Neueste Nachrichten von Origo-Nachrichtenagentur Ungarn !

      „Der Polizeisprecher von Erfurt hat geäußert, sie haben den Waschbär nicht blasen lassen, aber augenblicklich hat man gesehen das er zu viel Alkohol getrunken hat.

      Der Waschbär hat zu viel Glühwein getrunken.
      Auf dem Video ist ersichtlich das der Waschbär hin und her geschwankt ist. Und sich dann vor ein Gebäude gelegt hat.
      Dort spielte er mit einem weiblichen Schuh.

      Die Feuerwehr hat ihn in ein Tierheim geschafft und leider landete das Tier dann bei einem Jäger, der das Tier leider erschossen hat.
      Ein ähnlicher Fall hat sich in dieser Stadt Sommer 2018 ereignet, als die Polizei 2 besoffene Igel in der Nähe von einer Bühne gefunden hatten. Diese Tiere hatten am Eierlikör genascht, welcher wohl in weg geworfenen Behältnissen vorhanden war. Die Igel landeten daraufhin im Tierpark, ohne Erschießung.“

      So steht es in den ungarischen Nachrichten !

      Herr BÜRGERMEISTER von Erfurt, SIE dürfen stolz sein, haben es in die internationale Presse- Nachrichten geschafft, SIE und IHRE Schießwütigen !

      zur Information !

      Antwort

      Sehr geehrte Frau Hilbig!

      Danke für Ihr Schreiben! Hier die Antwort unseres Fachamtes:

      Die so genannten Stadtjäger sind ehrenamtlich für die Landeshauptstadt Erfurt tätig. Alle Personen, die dieses Ehrenamt ausüben, sind Inhaber eines gültigen Jagdscheines sowie waffenrechtlich zuverlässig und persönlich geeignet. Die Legitimation zur Ausübung der Jagd im Innenstadtbereich erfolgt seitens der unteren Jagdbehörde durch Verwaltungsakt. Konkret handelt es sich hier um eine Erlaubnis zur beschränkten Jagdausübung im befriedeten Bezirk nach § 6 Abs. 3 Thüringer Jagdgesetz und zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung nach § 5 Thüringer Ordnungsbehördengesetz.

      Die Legitimation zur Tötung des Tieres ergibt sich einerseits aus dem Jagdrecht, andererseits aus dem Naturschutzrecht. Waschbären unterliegen in Thüringen dem Jagdrecht und dürfen ganzjährig bejagt werden. Dies regelt § 1 der Thüringer Jagdzeitenverordnung. Somit sind die Vorschriften des Bundesjagdgesetzes und des Thüringer Jagdgesetzes anwendbar. Die Fallenjagd ist auch die übliche Methode bei der Jagd auf Raubwild. Die Tötung des in der Falle sitzenden Waschbären ist dementsprechend sehr wohl weidgerechte Jagdausübung. Weiterhin gelten Waschbären gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2016/1141 als invasive Art. Die EU-Verordnung 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten regelt, dass das Freisetzen invasiver Arten in die Umwelt verboten ist. Ein Aussetzen des Waschbären wäre somit nicht in Frage gekommen. Somit gab es für den ausübungsberechtigten Jäger keine alternative Handlungsmöglichkeit. Demzufolge war es eine zwingende Notwendigkeit das Tier zu erlegen. Dieses Vorgehen ist jagd-, waffen-, tierschutz- und auch Artenschutzrechtlich legitimiert. Das passiert exakt so viele Male in ganz Deutschland, jeden Tag. Ein Tier, welches dem Jagdrecht unterliegt und in einer Lebendfalle gefangen wird (in der Regel Füchse, Waschbären, Minke, Marderhunde etc.), wird durch Kugelschuss erlegt. Das kann man persönlich gut finden oder auch nicht, aber fakt ist, es hat hier niemand etwas falsch gemacht.

      Ein Verstoß gegen waffenrechtliche Bestimmungen liegt hier keinesfalls vor. Der Waschbär wurde in einem Jagdrevier, von einem ausübungsberechtigten Jäger, weidgerecht erlegt. Ein leichtfertiger Umgang mit Schusswaffen ist nicht erkennbar.

      Unabhängig davon, dass gar nicht feststeht, ob der Waschbär alkoholisiert war, gab es die Möglichkeit zur Unterbringung in im Tierheim gar nicht. Die Unterbringung im Tierheim verbot sich schon deshalb, da ausgewachsene Waschbären zum einen sehr wehrhaft und aggressiv werden können wenn sie in die Enge getrieben werden, d.h. die Tierheimmitarbeiter wären einem erhöhten Risiko ausgesetzt gewesen. Da das Tier zweifelsfrei in keinem gesundheitlich guten Zustand war bestand auch die Möglichkeit einer auf Haustiere übertragbaren, tödlichen Erkrankung (z.B. Staupe), so dass auch die kurzzeitige Unterbringung im Tierheim ein Gesundheitsrisiko für die dort ebenfalls untergebrachten Katzen und Hunde gewesen wäre.

      Mit freundlichen Grüßen

      Bereich Oberbürgermeister

      Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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  7. ulrike sagt:

    War klar dass da faule Ausredenkommen. Die Sesselfurzer machen sich doch keine Gedanken um ein Tier.

    • birgit sagt:

      Jeder sollte eine Chance haben !

      Deshalb, besoffene Bärchen erschießt man nicht. Das hat mit Jagd nicht’s zu tun. Das ist Feigheit vor dem Feind !

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