Haltlose Panikmache: Wann werden Lauterbach & Co. endlich zur Rechenschaft gezogen?


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Panik (Symbolbild:AJR_photo/Shutterstock)
 

Eine Prognose und Warnung nach der anderen, mit der die Bevölkerung vor genau zwei Monaten von Politik und „Experten“ planmäßig verängstigt und somit zur geduldigen Befolgung der Pandemiemaßnahmen diszipliniert worden war, stellte sich inzwischen als haltlos heraus. Zum Glück, sagen die einen – und unterstellen einen Denkfehler, da erst die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens den glimpflichen Verlauf ermöglicht hätten. Ein Skandal, entgegnen die anderen – denn der angerichtete Schaden ist größer als der vermiedene.

Und alles deutet tatsächlich darauf hin, dass letztere, die kritischen Stimmen, Recht behalten. Das Regime der Angst, die organisierte Panikmache zur Aufrechterhaltung der „Moral“, des „Kampfwillens“ der Bevölkerung noch zu einem Zeitpunkt, als die Nachteile längst den behaupteten Nutzen überwogen, hat durchschlagende Wirkung gezeitigt. Natürlich: Es war richtig, im März entschlossen zu reagieren; niemand kannte das Virus, niemand wusste, was auf uns zukommt. Politik und teilweise auch Wissenschaft tappten im Dunkeln. Doch schon früh zeichnete sich ab, dass die an die Wand gemalten Corona-Auswirkungen jeder Grundlage entbehrten.

 

Vergessen ist, was uns alles erzählt wurde, welche Horrorszenarieren ausgebreitet wurden – und zwar nicht als mögliche Folge für den Fall, dass Shutdown und Kontaktbegrenzungen nicht umgesetzt würden – sondern als unausweichliche Tatsache, die trotz der Maßnahmen auf jeden Fall eintreten werde: In Talkshows, Pressekonferenzen und Politikeransprachen war etwa zwischen dem 16. und 31. März nur davon die Rede, dass der Höhepunkt der Infektion „um Ostern herum“ kommen werde und man fieberhaft hoffe, das Gesundheitssystem werde „gerade so“ in der Spitze zurechtkommen. In Wahrheit war, wie man heute weiß, zu diesem Zeitpunkt nicht nur die Kurve abgeflacht, sondern die Reproduktioszahl bereits unter 1 gesunken.

Nicht nur blieb die Infektionslawine aus; zu keinem Zeitpunkt bestand für das deutsche Gesundheitssystem auch nur ansatzweise der befürchtete Engpass. Zweifel, dass nicht etwa Glück oder ein erfolgreiches Krisenmanagement hierfür ursächlich waren, sondern dass das Risiko womöglich grundfalsch eingeschätzt wurde und die Bundesregierung keinen Plan hatte, nach welchen eigenen Maßstäben sie die massivsten Grundrechtseinschränkungen seit dem zweiten Weltkrieg verhängt hatte, hätten dann jedermann spätestens kommen müssen, als Angela Merkel zunächst das „Verdoppelungsintervall“ der Infiziertenzahlen als Kriterium benannte, und dann, als dieses völlig unbedenklich war, plötzlich eine R-Zahl unter 1 – und obwohl auch diese schnell deutlich unterschritten war, keine sofortigen Lockerungen zulassen wollte.

Gefeiertes Stümpertum im „Krisenmanagement“

Auch verschaffte sich die Regierung – bis heute übrigens – vorsätzlich kein repräsentatives Lagebild, sondern operierte mit völlig aussagelosen Zahlen: Absolute positive Testergebnisse statt demographischer Stichproben, Zählung aller irgendwie Corona zuzuordnenden Sterbefälle – auch solche ohne kausale Covid-19-Todesursache. Als besonders gravierend erwies sich die Panikmache von Virologen und vor allem sogenannten „Gesundheitsexperten“ mit hoher Medienpräsenz, die zu einer nie gesehene öffentlichen Verunsicherung beitrugen – mit fatalen Folgen.

Der Umstellung des gesamten deutschen Krankenhausbetriebs auf eine Art Notfall-Lazarettbetrieb in Erwartung ganzer Heerscharen beatmungsbedürftiger Covid-Intensivpatienten, die nie kamen, ließ den Normalbetrieb fast flächendeckend zu Erliegen kommen – mit riesigen Schäden für die Gesundheitsversorgung (die ja laut Gesundheitsminister Jens Spahn angeblich nie zu befürchten waren). Wie verheerend die Folgen dieser Hysterie waren und noch sind, berichtete heute „Bild„: So schlagen etwa Bayerns Kassenärzte Alarm und warnen, die Verunsicherung in der Bevölkerung habe „zu einem massiven Rückgang der Arzt-Patienten-Kontakte geführt.“ Hausärzte meldeten fast ein Drittel weniger Patienten, und bei ambulanten Operationen seien rund zwei Drittel der Patienten weggebrochen. Noch schlimmer: In der gesamten Früherkennung (Vorsorge) lag der Rückgang bei 80 Prozent.

Dieses „wochenlange Behandlungsloch“ fordert seinen Tribut: Weil viele tausend Patienten trotz unbemerkter kritischer Befunde (etwa Krebs im Frühstadium) nicht oder zu spät den Arzt aufsuchten, sei zu befürchten, dass die Effekte getroffener Maßnahmen in der medizinischen Versorgung „mehr schaden als nutzen“, zitiert „Bild“ den Heidelberger Chef-Pathologen Professor Peter Schirmacher.

Menschen vom Arztbesuch abgehalten 

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hatte Bürger während des Lockdowns aufgerufen, derzeit nicht zum Arzt zu gehen, wenn es nicht unbedingt notwendig sei – eine fahrlässige, verantwortungslose und – wie sich nun zeigt – grundfalsche Empfehlung, mit der sich Lauterbach eigentlich für alle Zeiten als ernstzunehmender Fachmann disqualifiziert hat. Umso erstaunlicher und ärgerlicher, dass er noch immer zu den Dauergästen der öffentlich-rechtlichen Talkformate zählt und unwidersprochen seinen offenkundigen Schwachsinn absondern darf.

Inzwischen kann man getrost das Gegenteil all dessen annehmen, was Lauterbach erzählt: Wenn er von einem Impfstoff 2023 schwadroniert, darf man wohl noch dieses Jahr damit rechnen – und dass er die Wiederaufnahme des Bundesligabetriebs verbieten wollte, ist ein gutes Argument, dort gleich zum Normalbetrieb zurückzukehren.

Längst drängt sich indes die eigentliche Frage der Stunde auf: Wer zieht diese Politiker zur Verantwortung, die eben nicht das noble und legitime Ziel einer Pandemieeindämmung im Sinn hatten, sondern in vollem Bewusstsein über das Ziel hinausschossen? Dies betrifft nur den Sektor der medizinischen Versorgung – sondern vor allem auch die immensen wirtschaftlichen Kollateralschäden. Nicht das Virus ist mehr das Problem, sondern die Angst vor dem Virus – und jene, die diese Angst täglich neu befeuern. (DM)

Quelle: journalistenwatch.com vom 22.05.2020 


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Ein Kommentar zu Haltlose Panikmache: Wann werden Lauterbach & Co. endlich zur Rechenschaft gezogen?

  1. ulrike sagt:

    Die kommen alle dran. Wartet ab. Das Volk so zu verarschen bleibt nicht ungesühnt.

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