Nordamerika – „Mal sehen, wie hart diese Antifa-Terroristen sind“ – US-Senator für Einsatz von Elite-Kampftruppen

 

"Mal sehen, wie hart diese Antifa-Terroristen sind" - US-Senator für Einsatz von Elite-Kampftruppen
Nationalgarde in den Straßen von Santa Monica im US-Bundesstaat Kalifornien (Bild vom 1. Juni).

In den Vereinigten Staaten von Amerika herrscht Krieg: Diesen Eindruck könnte man zumindest bekommen, wenn man US-Verteidigungsminister Mark Esper davon sprechen hört, wie das „Schlachtfeld dominiert“ werden soll. Derweil hüllt sich das Auswärtige Amt in Berlin in Schweigen.

Nach tagelangen Unruhen in den USA spitzt sich die Lage weiter zu. Die Regierung von Donald Trump bildet ein „Zentrales Kommandozentrum“, um die Koordination zwischen den Gouverneuren und Bürgermeistern von betroffenen Städten auf der einen Seite und den Bundesbehörden auf der anderen Seite zu übernehmen. Mit der Leitung dieser Kommandostelle wurde Generalstabschef Mark Milley betraut, wie Trump gegenüber den Gouverneuren mitteilte.

Damit setzt das Weiße Haus weiter auf Militarisierung als Antwort auf die teilweise gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen es längst nicht mehr nur um den Mord an George Floyd geht. Die Gewalt geht von verschiedenen Seiten aus, ob von der Polizei und Nationalgarde, radikalen Antifa-Anhängern, linken Milizen wie den „Budschahedin„, rechten Milizen wie den „Three Percenters“ oder auch von desillusionierten Afroamerikanern und Hispanics, die die Gunst der Stunde nutzen und plündernd durch die Straßen ziehen.

Bereits am Freitag warnte Trump vor einem Blutvergießen, sollten die Plünderungen nicht stoppen. „Beginnt das Plündern, beginnt das Schießen“, schrieb der US-Präsident auf Twitter. Er bekräftigte am Montag erneut, gegebenenfalls die US-Armee aus ihren Kasernen zu holen, sollte der Einsatz der Nationalgarde nicht ausreichen, um die Unruhen einzudämmen. Auch Verteidigungsminister Mark Esper äußerte sich im Gespräch mit den Gouverneuren so, dass sich viele Nutzer fragten, ob sich die Regierung in einem Bürgerkrieg befindet:

Ich denke, je schneller Sie (Truppen) zusammenbringen und das Schlachtfeld dominieren, desto schneller wird sich das auflösen, und wir können zur richtigen Normalität zurückkehren.

Daraufhin brach eine Diskussion aus, ob Trump überhaupt das Recht dazu hat, die Armee gegen die eigene Bevölkerung in Stellung zu bringen. Tatsächlich verbietet das Posse-Comitatus-Gesetz aus dem Jahr 1878 den Einsatz der Streitkräfte für eigentliche Polizeiaufgaben, weswegen eigens die Nationalgarde gegründet wurde. Teil dieses Gesetzes ist aber auch der sogenannte „Insurrection Act“ aus dem Jahr 1807, der dem Präsidenten die Möglichkeit gibt, das Militär auf Anfrage eines Gouverneurs im Innern einzusetzen, um Aufstände, Rebellionen und Anarchie niederzuschlagen.

So berief sich Präsident George H. W. Bush im Jahr 1992 auf den „Insurrection Act“, als er Kampftruppen nach Kalifornien entsandte, um die Rassenunruhen in Los Angeles zu beenden. Auslöser für die Unruhen war damals der Freispruch von weißen Polizisten, die den Afroamerikaner Rodney King ein Jahr zuvor brutal zusammengeschlagen hatten.

Nun fordert auch Senator Tom Cotton, Republikaner aus dem US-Bundesstaat Arkansas, dass sich Trump auf dieses Gesetz aus dem Jahr 1807 berufen und Kampftruppen einsetzen soll:

Wenn die örtlichen Strafverfolgungsbehörden überfordert sind und Unterstützung benötigen, wollen wir mal sehen, wie hart diese Antifa-Terroristen sind, wenn sie sich der 101. Luftlandedivision stellen. Wir dürfen keine Toleranz für diese Zerstörung haben.

Und wenn nötig, (auch) die 10. Gebirgsdivision, 82. Luftlandedivision, 1. Kavalleriedivision (Panzerdivision), 3. Infanteriedivision – Was auch immer nötig ist, um die Ordnung wiederherzustellen. Kein Platz für Aufständische, Anarchisten, Randalierer und Plünderer.  

Tom Cotton

@TomCottonAR

US Senate candidate, AR

Anarchy, rioting, and looting needs to end tonight.

If local law enforcement is overwhelmed and needs backup, let’s see how tough these Antifa terrorists are when they’re facing off with the 101st Airborne Division.

We need to have zero tolerance for this destruction.

63.700 Nutzer sprechen darüber
Tom Cotton

@TomCottonAR

US Senate candidate, AR

And, if necessary, the 10th Mountain, 82nd Airborne, 1st Cav, 3rd Infantry—whatever it takes to restore order. No quarter for insurrectionists, anarchists, rioters, and looters. https://twitter.com/jamiedupree/status/1267456995017318401 

Jamie Dupree

@jamiedupree

Sen. Tom Cotton R-AR suggests using the 101st Airborne to restore order.

Bild auf Twitter anzeigen
35.700 Nutzer sprechen darüber
 

Das Cotton ausgerechnet diese Einheiten auf den Straßen Amerikas sehen möchte, ist kein Zufall. Er selbst diente als Army Captain in Afghanistan und im Irak und weiß daher ganz genau, wozu diese Truppen in der Lage sind. Umso erschreckender, dass er ihren Einsatz gegen die eigenen Bürger befürwortet. Dazu kommt, dass er sich den Vorwurf der Doppelmoral und Heuchelei gefallen lassen muss, nachdem er noch im vergangenen Jahr die Polizeigewalt in Hongkong verurteilte und zur Unterstützung der „mutigen“ Protestler aufrief, die ebenfalls durch Gewaltexzesse auffielen.

Unterdessen laufen offensichtlich die ersten Vorbereitungen für Truppenverlegungen an. In der Nacht auf Dienstag (Ortszeit) fand ein ungewöhnlich hohes Aufkommen von militärischen Transportflugzeugen des Typs Boeing C-17 Globemaster III zwischen dem Luftwaffenstützpunkt Andrews AFB in der Nähe von Washington, D.C. und Fort Bragg in North Carolina statt. Fort Bragg ist einer der größten Stützpunkte der US-Army und beherbergt unter anderem das Hauptquartier der 82. Luftlandedivision, die Senator Cotton gerne im Einsatz sehen würde.

Evergreen Intel@vcdgf555

There are now 5 C-17s between Andrews AFB (DC) and Fort Bragg.

Just amazing.

They are as follows (callsign, reg.):
RCH1000, 04-4134
RCH1060, 02-1107
RCH1070, 10-0213
RCH1090, 99-0062
NoCallsign, 09-9206

Some of these include 305th AMW transports from McGuire in NJ.

Bild auf Twitter anzeigen
Evergreen Intel@vcdgf555

Now 6 C-17s.

RCH1040, 88-0266, ICAO AE07CC.

It is worth noting that a C-17 can transport 134 troops, and since Fort Bragg is the apparent destination, this is likely the cargo.

Bild auf Twitter anzeigen
44 Nutzer sprechen darüber
Evergreen Intel@vcdgf555

Now numbers 7 and 8 C-17s associated with Andrews AFB (DC).

RCH1020, reg. 03-3120, ICAO AE119D
RCH1050, reg. 97-0044, ICAO AE07F6

All of these flights in this thread have been found using MLAT on ADSBx.

It is also noteworthy that it is 2:30 AM in DC.

Bild auf Twitter anzeigen
Evergreen Intel@vcdgf555

Additional air units in relation to DC troop movements.

They are as follows (callsign, type, reg., ICAO):

RCH1030, C-17A, 06-6162, AE1460
RCH7010, C-130, 17-5865, AE5F12
RCH7030, C-130, 14-5796, AE595E

Bild auf Twitter anzeigen
Weitere Tweets von Evergreen Intel ansehen
 

Während sich also die US-Regierung auf eine mögliche militärische Niederschlagung der Proteste und Ausschreitungen vorbereitet und es in den vergangenen Tagen bereits zu dutzenden, gut dokumentierten Fällen von Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten kam, schweigt das Auswärtige Amt in Berlin beharrlich zu dieser Entwicklung. Der ansonsten schnell zu Twitter-Kommentaren neigende Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) zeigt sich plötzlich wortkarg, wenn es um die USA geht. In den vergangenen Tagen äußerte er sich zu Hongkong und China, selbst den von Donald Trump angekündigten WHO-Austritt kommentierte er, doch für eine Stellungnahme zur Lage in den USA konnte er sich bis heute offensichtlich nicht durchringen.

Quelle: Russia Today (RT) vom 02.06.2020 


Dienstleistung

alles-auf-einen-klick.eu

Wir formulieren für Sie Briefe, Einsprüche, Widersprüche, Klagen nach Ihren Wünschen und stellen diese rechtsverbindlich zu.

Wir helfen Ihnen auch Bescheide von Gerichten und Behörden erfolgreich abzuwehren.

(Klick aufs Bild und es geht los)

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Kommentare zu Nordamerika – „Mal sehen, wie hart diese Antifa-Terroristen sind“ – US-Senator für Einsatz von Elite-Kampftruppen

  1. Annette sagt:

    Unsere Polizei? Das ist keine POLIZEI© mehr, die diskreditieren und beschämen das Ansehen alter Polizeikräfte, die zu meiner Zeit repektable Ordnungshüter waren.

    Heute irritieren die Videos, wo man es eher mit Schägern zu tun hat.
    Die anständigen Jungpolizisten müssen die Schläger in ihren Reihen beiseiteschieben. Mit solchen Kollegen zusammen in einen Topf geworfen werden, täte ich mir nicht an. Eine reine Gewissensentscheidung!

    Da kann Herr Seehofer mit seinen auch 70 Jahren mal eine viertel Stunde darüber nachdenken.

  2. birgit sagt:

    Der Maasvolle stellt sich gerade vor wie es sein wird wenn es bei uns hier auch soweit ist. Das hat IHM die Sprache verschlagen.

  3. ulrike sagt:

    Egal was passiert ist es berechtigt die Leute nicht anderer Leute Eigentum anzuzünden und Läden in grossem Stil zu plündern.

    Das ist doch mal wieder eine Steilvorlage für die Neger sich zu holen was sie sich nicht leisten können.
    Im Krieg werden Plünderer standrechtlich erschossen.

  4. gerhard sagt:

    Auch das noch…Ein Polizeieinsatz bei einer der Demonstrationen in den USA führt zu diplomatischen Spannungen mit Deutschland. Auslöser ist ein Vorfall in Minneapolis, bei dem mutmaßlich ein Gummimantelgeschoss auf ein Fernsehteam der Deutschen Welle abgefeuert wurde.
    1 Gummischoß und Hr. Maas ist empört. So ist das nun mal wenn man die Nase ungebeten in anderer Angelegenheiten reinhängt.Vielleicht weiß man auch in den USA um die EU-Lügenmedien.

  5. ulrike sagt:

    Ja lasst mal die Antifa mit den Elitesoldaten kämpfen. Mal sehen wer besser ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.