Bericht: MAD findet Politikerliste bei rechtsextremem Bundeswehr-Reservisten

Das Schild für das Amt für den Militärischen Abschirmdienst (MAD) hängt am 06.05.2016 in Köln (Nordrhein-Westfalen) am Zaun der Konrad-Adenauer--Kaserne. In diesem Jahr feiert der MAD sein 60-jähriges Bestehen.  (dpa / picture alliance / Federico Gambarini)
Das Amt für den Militärischen Abschirmdienst in Köln. (dpa / picture alliance / Federico Gambarini)

Der Militärische Abschirmdienst hat nach Presseinformationen bei einem Reservisten detaillierte Informationen über 17 Politiker und Prominente gefunden.

Gegen den Unteroffizier aus Niedersachsen sei umgehend ein Dienst- und Uniformtrageverbot verhängt worden, schreibt das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Die Ermittler stufen den Mann demnach als eindeutig rechtsextrem ein. Der MAD sei dem Unteroffizier auf die Spur gekommen, da er sich an zwei rechtsextremen Chatgruppen beteiligt habe. Dort seien unter den Teilnehmern Propagandamaterial und Hetzschriften ausgetauscht worden. Auf den Datenträgern des Verdächtigen hätten die Ermittler dann eine Liste mit Politikern mehrerer Parteien sowie Prominenten gefunden, die mit Handynummern und teilweise auch mit ihren Privatadressen aufgeführt seien.

Die Fahnder prüfen dem Bericht zufolge nun, ob der Reservist oder die anderen Chatteilnehmer gewaltsame Aktionen gegen die betroffenen Personen vorbereiteten.

Quelle: Deutschlandfunk vom 30.06.2020 


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Ein Kommentar zu Bericht: MAD findet Politikerliste bei rechtsextremem Bundeswehr-Reservisten

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Das Sammeln von Informationen, wie diese Liste, ist strafbar! Wie 89 in der DDR. Auf den Urwald mit seinen Regeln nicht umsetzbar. Das würde dort bedeuten; die Affenbande darf nicht wissen wer Ihr leitender Direktor ist und wer die Stellvertreter sind, die die Affenherde noch zu respektieren hat.

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