Kaukasuskonflikt: Zehntausende Menschen in Berg-Karabach auf der Flucht

Ein Mann hilft einer alten Frau über Trümmer auf den Boden nach einem Beschuss der aserbaidschanischen Stadt Gandscha. (Imago)
Die aserbaidschanische Stadt Gandscha wurde beschossen. (Imago)

Der militärische Konflikt um die Kaukasusregion Berg-Karabach hat nach Angaben örtlicher Behörden zehntausende Menschen in die Flucht getrieben.

Schätzungen zufolge könnte bereits die Hälfte der Bevölkerung betroffen sein, sagte der Bürgerbeauftragte der selbsternannten Republik Berg-Karabach der Nachrichtenagentur AFP. Truppen der verfeindeten Staaten Armenien und Aserbaidschan liefern sich dort seit Tagen Gefechte. Zahlreiche Dörfer und Städte wurden nach Angaben des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums auch heute wieder beschossen. Die Zahl der Toten stieg demnach auf 320.

Bundesaußenminister Maas appellierte an Aserbaidschan, einer Waffenruhe in Berg-Karabach zuzustimmen. Der SPD-Politiker sagte im Bundestag, bisher habe nur Armenien Bereitschaft dazu signalisiert. Der EU-Außenbeauftragte Borrell regte Gespräche zwischen den Konfliktparteien an, die von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa vermittelt werden könnten.

Quelle: Deutschlandfunk vom 07.10.2020 


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2 Kommentare zu Kaukasuskonflikt: Zehntausende Menschen in Berg-Karabach auf der Flucht

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Der unter Maas, Mast sich ein über Maas an.

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Das Foto kommt mir aus den ersten Tagen des Ukraine Krieges bekannt vor.

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