Junkerland in Bundeshand


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Michael Prinz von Sachsen-Weimar und Eisenach über Großherzog Carl  Alexander - YouTube

Berlin, 16. Oktober 2020 (ADN). Tausende deutsche Grundbesitzerfamilien waren nach 1945 in der späteren DDR enteignet worden. Ab 1989 hofften sie Immobilienbesitz und Kunstgegenstände zurückzubekommen. Dem stand jedoch der sogenannte Einigungsvertrag entgegen. Diese scheinbare Gewissheit gerät nun ins Wanken. Vor allem ehemalige Fürstengeschlechter wie Wettiner und Hohenzollern gehen in die Offensive gegen die öffentliche Hand, um ihre ehemaligen Boden- und Kulturgüter wieder zu erlangen. Wie der Deutschlandfunk am Freitagabend in einem Feature schildert, wird um jedes Stück Porzellan, jedes Schloss und jede Burg gerungen. Dresden, Weimar, Potsdam und Berlin stünden im Brennpunkt dieser Auseinandersetzungen. Junkerland war nach dem DDR-Beitritt zur Bundesrepublik in Bundeshand geraten. Gleiches gilt für die anderen enteigneten Eigentümer.

Zeitzeugen, Historiker und Museumsleute verdeutlichen in dem Rundfunkbeitrag, dass viele große Sammlungen auf altem Adelsbesitz beruhen und dieser Tatbestand erneut ins öffentliche Bewusstsein rückt. Diese Diskussion wurde geradezu schlagartig dadurch befeuert, dass die Familie der Hohenzollern kürzlich die Rückgabe von in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) enteigneten Kunstgegenständen und Immobilien lautstark einfordert. Dazu hat der Wilhelminische Adel sich einen erfahrenen und erfolgreichen Kombattanten gewonnen: Jürgen Aretz. Er hatte sich mit diesem Problem bereits in den 90er Jahren im Bundeskanzleramt beschäftigt und war später im Auftrag des Freistaates Thüringen mit den ehemaligen Thüringer Fürstenhäusern durch lange, zähe Verhandlungen zu beiderseits befriedigenden Lösungen gekommen. Als mustergültig gilt der erzielte Kompromiss mit Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach (SWE). Sein ehemaliges auf rund eine Milliarde Euro geschätztes Vermögen, Dazu zählen die derzeit von der Stiftung Weimarer Klassik verwalteten Kulturgüter und die Wartburg bei Eisenach. Der fürstliche Erbe erhielt eine Abfindung von 15 Millionen Euro und einen stimmberechtigten Sitz im Stiftungsbeirat. Das kostet der SWE-Repräsentant in vollen Zügen aus. ++ (re/mgn/16.10.20 – 317)

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 16.10.2020 


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Ein Kommentar zu Junkerland in Bundeshand

  1. Kleiner Grauer sagt:

    DIE Junker hauen alle paar Jahre auf die Pauke! DIE sind mehrfach abgefunden, mehrfach entschädigt worden was den Boden betrifft. Woher stammt das Geld? Vom Volk, wer die Abfindung bezahlt hat den gehört auch Grund und Boden! Punkt aus fertig! Verarscht wen Ihr wollt! Uns nicht mehr! DENEN Ihre Kunstschätze waren versichert. Die hat auch die Versicherung bezahlt, also gehören die den Versicherungen. Diese Kunstschätze wollen DIE nicht wieder finden! Der Wert ist viel zu hoch angegeben. Die Junker müssten da Millionen zurückzahlen. Latrinich ist vorstellbar, das in dieser korrupten BRiD,die die italienische Mafia in die Ecke stellt, es vorstellbar dass da Forderungen kommen werden! Hier geht es unglaublich korrupt zu, DIE scheuen kein Verbrechen mehr!

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