US-Vorwahlen: Clinton siegt in Puerto Rico – und ist fast am Ziel


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Clinton in Sacramento
AFP

Clinton in Sacramento

US-Demokratin Hillary Clinton hat ihren Rivalen Bernie Sanders auch in Puerto Rico geschlagen. Zur Kandidatenkür fehlen ihr jetzt nur noch wenige Delegiertenstimmen.

Hillary Clinton hat es fast geschafft: Nach einem Sieg auf den Jungferninseln am Samstag konnte die US-Demokratin nun auch die US-Vorwahl in Puerto Rico vor ihrem Rivalen Bernie Sanders gewinnen. Dort gab es 60 Delegiertenstimmen zu holen.

Jetzt trennen die US-Demokratin schätzungsweise nur noch etwa 20 Stimmen von der Mindestzahl von 2383 Delegierten, die sie für eine offizielle Nominierung als Spitzenkandidatin auf dem Parteitag im Juli benötigt.

Es wird erwartet, dass die Ex-Außenministerin Amerikas diese Hürde spätestens am Dienstag nimmt, dem letzten großen Vorwahltag. Allerdings schließt Clintons derzeitige Delegiertenzahl mehr als 500 sogenannte Superdelegierte ein: Das sind Amtsinhaber und Mitglieder der Demokratischen Partei, die auf dem Parteitag unabhängig von den Vorwahlergebnissen mitstimmen können. Sie haben sich hinter Clinton gestellt, könnten ihre Meinung aber jederzeit ändern.

Deshalb bekräftigte Sanders am Wochenende, dass er den Kampf auch nach dem kommenden Dienstag fortsetzen werde. Die Entscheidung falle erst auf dem Parteitag, wenn alle Delegierten und Superdelegierten ihre Stimmen abgeben, sagte der Senator.

Clinton kündigte in einem Interview des Senders CNN an, dass sie am kommenden Mittwoch damit beginnen werde, die Anhänger von Sanders für sich zu gewinnen und die Partei zu einen. „Ich erwarte, dass Senator Sanders das Gleiche tut“, sagte Clinton. Es gelte nun, geeint in den Parteitag zu gehen und dann bei der Präsidentschaftswahl im November den voraussichtlichen republikanischen Spitzenkandidaten Donald Trump zu schlagen.

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Gegen Trump hatte Clinton zuletzt ungewohnt heftig ausgeteilt. „Ihn zu wählen wäre ein historischer Fehler“, sagte sie – und kam unter anderem auch auf seine „bizarre Faszination für Diktatoren und starke Männer“ zu sprechen.

Am Dienstag wird unter anderem in Kalifornien gewählt, dem bevölkerungs- und damit delegiertenreichsten US-Vorwahlstaat. Außerdem stimmen Demokraten und Republikaner dann auch in New Jersey, Montana, New Mexico und South Dakota über ihren Spitzenkandidaten ab, die Demokraten außerdem noch in North Dakota.

Quelle: Spiegel-online vom 06.06.2016

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