“Wie kann man Menschen so etwas antun?“ Ahrweiler – erschütternder Bericht einer Ärztin


➥ @reitschusterder

„Dann, als die Ambulanz etabliert und gut angenommen war, wurde von der Stadt Ahrweiler in Person von Herrn Wiemer das Hilfszentrum geschlossen.
Was bedeutet das für die durch die Flut schwer traumatisierten Menschen?

Sie hatten gerade wieder einen Hauch von Stabilität und Sicherheit durch das Hilfszentrum. Sie wussten, sie durften jeden Tag kommen, sich medizinisch versorgen lassen, von ihren Sorgen reden, sie waren versorgt mit warmem Essen und anderen lebensnotwendigen Dingen und menschlichem Zuspruch.
Das wird diesen schwerst traumatisierten Menschen von einem Tag auf den nächsten wieder weggenommen, was einer schweren Re-Traumatisierung entspricht. Wie kann man Menschen so etwas antun? Zumal die Argumentation, die Schule müsse saniert werden, einfach nur lächerlich ist. Hier werden aus politischen Gründen – es kann nicht sein, dass eine private Hilfsaktion viel erfolgreicher ist als alles, was die Stadt auf die Beine stellt – Menschenleben gefährdet. (…)

Alle Anwohner haben uns gesagt, dass wir die einzigen waren, die ihnen zeitnah geholfen haben. Bundeswehr und Feuerwehren aus anderen Bundesländern waren erst eine Woche nach der Flutkatastrophe vor Ort. Ich selbst habe Feuerwehrleute aus Norddeutschland versorgt, die mit 700 Mann tagelang nicht helfen DURFTEN, weil man sie nicht eingesetzt hat, obwohl überall dringend Hilfe gebraucht wurde. Als sie denn endlich helfen durften, haben insbesondere Bundeswehr und Feuerwehr, aber auch die anderen Hilfsorganisationen tatkräftig mit angepackt und geholfen. (…)

Ich sehe auch Politiker und Amtsmenschen, denen das Wohl der Menschen völlig egal ist, die nur von ihrem eigenen Versagen ablenken wollen und auch Menschen, die sich an der Not der Opfer bereichern und plündern. Die meisten Medien haben die Helfer in der Aloisius-Grundschule geframet (siehe SWR – „Querdenker“-Helfer müssen Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler räumen, und ZDF – „Die Aloisiusschule in Ahrweiler, vergangen Freitag – Hier sollen sich Corona-Leugner und Rechte unter die Fluthelfer gemischt haben) und ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft mit Füßen getreten. Ich habe weder Reichsbürger noch Rechte getroffen, übrigens auch keine Antifa, sondern Menschen mit Herz, die andere Menschen in Not tatkräftig, teilweise bis zur kompletten Erschöpfung, unterstützt haben.“
➥ zum Artikel: https://tinyurl.com/67h4e5z6
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Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 02.08.2021

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7 Kommentare zu “Wie kann man Menschen so etwas antun?“ Ahrweiler – erschütternder Bericht einer Ärztin

  1. Ulrike sagt:

    Es ist nur noch zum kotzen was sich die Regierung da leistet.

  2. birgit sagt:

    Wird durch diese Sauerei endlich das Wahlverhalten geändert, oder rennt Dummdeitsch weiterhin zur Urne ?

  3. Kleiner Grauer sagt:

    Dieses System kann keine Hilfe einsetzen, weil es nur auf Zerstörung eingerichtet ist.

  4. gerhard sagt:

    Eine Schweinerei die ihresgleichen sucht…liebe Ahrtaler ihr wisst hoffentlich wo ihr im September das Kreuz machen müsst (nicht nur in der Kirche).
    Vera Lengsfeld bei Freie Welt :Katrastrophenhilfe nur nach Gesinnungs-Check
    Wie verblödet sind Berlin und die Landesregierungen ? Das ist unterlassene Hilfeleistung … da dürfte man doch auf frisstlose Entlasungen hoffen …wohl nicht in D.

  5. Rosemarie Pauly sagt:

    …Ich sehe auch Politiker und Amtsmenschen, denen das Wohl der Menschen völlig egal ist, die nur von ihrem eigenen Versagen ablenken wollen und auch Menschen, die sich an der Not der Opfer bereichern und plündern…
    …Hier sollen sich Corona-Leugner und Rechte unter die Fluthelfer gemischt haben) und ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft mit Füßen getreten. Ich habe weder Reichsbürger noch Rechte getroffen, übrigens auch keine Antifa, sondern Menschen mit Herz, die andere Menschen in Not tatkräftig, teilweise bis zur kompletten Erschöpfung, unterstützt haben.“…

    In so einer Situation annehmen zu wollen, dass sogen. Reichsbürger sie ausnutzen, um einer politischen Doktrin zu frönen, ist eine Frechheit.
    Als Reichsbürger wird jede/r bezeichnet, der/die eine vom mainstream abweichende Meinung hat und/oder äußert. Diese Meinung kann von banal bis stur gehen, aber alle Menschen werden einfach in den großen Topf mit Rechtsradikalen, Antisemiten, Holocausleugnern (besonders das), Gewaltbereiten, Waffennarren und Ewig-Gestrigen geworfen.
    Aus diesem Grund ist die Bezeichnung Reichsbürger zu einem dunkel vorbelasteten Schimpfwort verkommen, mit dem man alle überziehen kann, deren Gesinnung einem nicht passt. Vorschub geleistet haben die öffentlich-rechtlichen Propagandasender, um die Bevölkerung(en) zu entzweien und einen zum Deibel des anderen zu machen. Denunzianten- und Pedantentum feiert fröhliche Urständ.
    Man versucht uns beizubringen, dass die Migranten nicht alle gleich sind (sondern alle Einzelfälle, Traumatisierte etc.), setzt aber im gleichen Atemzug unverzüglich alle Deutschen den Nazis gleich. Natürlich nur vorsichtshalber, denn wo käme man denn hin, wenn man einen vergessen würde ?

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