Soziologe Butterwegge: Kinderarmut wird in Deutschland zu wenig thematisiert

 

Der Soziologe und Armutsforscher Christoph Butterwegge im Portrait (picture alliance/ dpa/ Frank May)
Der Soziologe und Armutsforscher Christoph Butterwegge (picture alliance/ dpa/ Frank May)

Die Politik beschäftigt sich nach Ansicht des Soziologen Butterwegge zu wenig mit der Kinderarmut in Deutschland.

Die Parteien setzten in der Praxis zu wenig um, damit sich die Situation ändere, sagte Butterwegge im Deutschlandfunk. Er verwies darauf, dass rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen seien. Das müsste eigentlich ein Thema sein, das die Gesellschaft bewege.

Butterwegge betonte, einige Parteien forderten zwar ein höheres Kindergeld. Viele arme Familien bekämen diese Erhöhung nicht mit, weil sie ihnen auf die Transferleistung angerechnet werde. Auch der Niedriglohnsektor trage dazu bei, dass sich die Lage nicht ändere.

Viele Familien stünden unter Strom, die Gesellschaft mache viel Druck. Diese sei immer stärker auf Konkurrenz und Leistung orientiert. Da hätten arme Familien Probleme mitzuhalten. Butterwegge mahnte, die Gesellschaft drifte auseinander, die Kinderwelten unterschieden sich. Es mache für das ganze Leben einen Unterschied, ob ein Kind in einem Stadtteil „mit vielen Grünflächen und Einfamilienhäusern oder zwischen Wettbüros und Sonnenstudios“ aufwachse.

Quelle: Deutschlandfunk vom 22.09.2021

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3 Kommentare zu Soziologe Butterwegge: Kinderarmut wird in Deutschland zu wenig thematisiert

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Der Butterlecker fällt alle paar Jahre mit seiner intellenz auf! 3-G, gekauft, gelabert, gähnende Leere im Kopf!
    #Er verwies darauf, dass rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen seien. Das müsste eigentlich ein Thema sein, das die Gesellschaft bewege.#
    Jawohl das sind noch zu wenig arme Kinder. So soll doch der Karren gesteuert werden. Immer das Gegenteil von Denen Ihren Mundstuhl annehmen und es stimmt!

  2. Rosemarie Pauly sagt:

    Die Politiker wissen das und unternehmen doch nichts. Es würde ihnen auf ihrem eigenen Gehaltsscheck eventuell ein Euro fehlen.
    Man sollte ihnen bis auf ein Minimum von 3000 Netto mtl. alle Bezüge streichen und den Rest unter Bedürftigen verteilen !

  3. Ulrike sagt:

    Ist bekannt und keiner unternimmt was dagegen. Eine Schande ist das.
    Hauptsache Millionen von Steinzeitkulturen werden hier durchgefüttert. Für die hat man Geld. Pfui Teufel an alle Parteien.

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