Die Folgen der „Energiewende“: Erster deutscher Gas-Anbieter geht in die Knie

16. Oktober 2021
Die Folgen der „Energiewende“: Erster deutscher Gas-Anbieter geht in die Knie
WIRTSCHAFT

Salzbergen/Niedersachsen. Die deutsche Klimaschutzpolitik im Gefolge der „Energiewende“ zeigt erste verheerende Folgen: die stark gestiegenen Gaspreise haben jetzt den ersten deutschen Energieversorger in die Knie gezwungen. Die in Niedersachsen ansässige Deutsche Energiepool kündigt die Lieferverträge mit ihren Kunden.

„In den letzten Monaten haben sich die Beschaffungspreise für Erdgas und für Strom am Terminmarkt rund verdreifacht, die Preise für kurzfristige Beschaffung sind rund verfünffacht“, erklärte das Unternehmen. Mit einer solchen Entwicklung habe kaum jemand gerechnet. Die Deutsche Energiepool habe sich daher „aufgrund wirtschaftlicher Unzumutbarkeit“ zu den Kündigungen gezwungen gesehen. Zudem sei beschlossen worden, die bundesweite Belieferung von Erdgas vollständig einzustellen. Wie viele Kunden davon betroffen sind, ist noch unklar. Einstweilen will der Energiekonzern Eon als Ersatzversorger einspringen.

„Die Massenkündigung der Gaslieferverträge nach nur wenigen Monaten, Wochen oder sogar nur 14 Tagen Laufzeit vor Beginn der Heizperiode ist außergewöhnlich“, stellt der Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW, Udo Sieverding, zu dem beispiellosen Vorgang fest.

Die drastisch gestiegenen Gaspreise haben auch in Großbritannien in letzter Zeit mehrere Energieanbieter in die Insolvenz getrieben.

Die Großhandelspreise für Gas waren in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Nach Angaben des Vergleichsportals Check24 liegt der Börsenpreis derzeit auf einem Allzeithoch. Für September sei bisher ein Preis von 44,03 Euro pro Megawattstunde ermittelt worden. Im September 2020 habe die Megawattstunde nur 7,99 Euro gekostet, das sei eine Steigerung von 451 Prozent. Es ist inzwischen ein offenes Geheimnis, daß die Preisexplosion nicht zuletzt eine Folge der CO2-Bepreisung ist, auf die sich die EU festgelegt hat und die in Deutschland seit Anfang des Jahres auf die Preise durchschlägt. (se)

Quelle: zuerst.de vom 16.10.2021

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6 Kommentare zu Die Folgen der „Energiewende“: Erster deutscher Gas-Anbieter geht in die Knie

  1. Annette sagt:

    (…)Beschaffungspreise für Erdgas und für Strom am Terminmarkt rund verdreifacht

    Die Leute, die sich die Taschen vollstopfen, daß sie aus ihren „verfetteten Gesichtern“ nicht mehr klar schauen können und dennoch weiterhin GELD fressen, sind Leute, die man nicht satt bekommt.

    Am Leid des Volkes verdienen, BRAVO !

  2. Ulrike sagt:

    Wer ist denn an den Energiemarkt für Gas und Strom gegangen? die doofe EU !!
    Deshalb steigen die Preise enorm. Diese Vollpfosten haben doch keine Ahnung.

  3. Det sagt:

    Ich kann nicht begreifen wie ein Energieunternehmen wie ein Gaslieferant
    Pleite gehen kann, wo sie doch alle Kosten auf den Endverbraucher umlegen
    und das Gas noch billig durch ältere Verträge aus Russland beziehen.
    (Putin hatte sich kürzlich dazu geäußert und dazu noch Schröder gelobt)

  4. gerhard sagt:

    Ich hoffe das den GRÜNEN die Fetzen um die Ohren fliegen:

    …dass beim Verbrennen von H2 ein Klimagas entsteht, welches schädlicher ist, als CO2, weil es in breiteren Spektren IR-Strahlen absorbiert, als CO2… Nein, Klimabesessenheit setzt schon die völlige Unkenntnis von chemisch-physikalischen Zusammenhängen voraus. Ob es da ein Heilmittel gegen diese Besessenheit gibt?
    Vielleicht…kommt Zeit, kommt Rat.

  5. Rosemarie Pauly sagt:

    …„Die Massenkündigung der Gaslieferverträge nach nur wenigen Monaten, Wochen oder sogar nur 14 Tagen Laufzeit vor Beginn der Heizperiode ist außergewöhnlich“, stellt der Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW, Udo Sieverding, zu dem beispiellosen Vorgang fest…

    Das ist nicht nur ungewöhnlich, sondern m. E. möglicherweise sogar ein Straftatbestand, falls infolgedessen während der kalten und kältesten Monate Menschen erfrieren werden, falls sie nicht kurzfristig einen anderen Lieferanten auftreiben können.
    Wir mussten bereits Ende September heizen, weil es im Haus zu kalt war, um längere Zeit still sitzen zu können. Das Wetter war mies hoch drei ! Hier in Westfalen ist ständig der Himmel dicht. Wenn eine Wolkenschicht mal verschwindet, kommt die darüber liegende zum Vorschein. Falls es nicht am Geoengineering liegt, so sind trotzdem die Flugzeuge daran Schuld, die ihren Dunst dort hinterlassen.
    Wie dem auch sei, die Pipelines sind vorhanden, Gas strömt immer und kann auch geliefert werden ! Russland wartet schon darauf, dass Nordstream 2 endlich starten darf. Es ist an der Zeit, dass Brüssel bzw. die EU endlich „zerlegt“ wird !

  6. Ulrike sagt:

    Gegen Dummheit kommt keiner an. Leider.

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