Aktuelles zum Ukraine-Krieg aus Sicht der Ukraine und des Westens

Raketenkreuzer Moskwa (1/700, Trumpeter) von Manuel González

Raketenkreuzer Moskwa

Ukraine greift Russen rund um Izjum an und verhindert weitere Offensive

05.13 Uhr: Die ostukrainische Stadt Isjum (48.000 Einwohner) gehört aktuell weiter zu den wichtigsten Kriegsschauplätzen. Derzeit setzt die ukrainische Armee ihre Angriffe auf russische Stellungen in der Region fort. Der ukrainische Generalstab gab jüngst bekannt, dass es am Montag gelungen sei, ein Munitionsdepot der Russen in Isjum zu zerstören.

Die Angriffe der ukrainischen Kämpfer setzen die russische Nachschublinie weiter unter Druck. Damit zerstören die Ukrainer Pläne der Russen für weitere Offensiven in der Gegend.

Am Montag sollen Putins Truppen Bodenangriffe in Lyman, Bakhmut, Kurakhove, Shandrygolove und rund um die Großstadt Donezk ausgeführt haben. Diese sollen sich aber allesamt als wirkungslos erwiesen haben.

Russland beschießt Truppenübungsplatz Jaworiw – USA: Keine Opfer

03.29 Uhr: Der Truppenübungsplatz Jaworiw nahe der westukrainischen Großstadt Lwiw dient aktuell der Ausbildung von ukrainischen Kämpfern durch die USA. Jüngst feuerte die russische Armee ein halbes Dutzend Raketen auf den Stützpunkt ab. Nach Informationen des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums gab es dabei allerdings keine Opfer.

Am 13. März hatte russischer Beschuss dort 40 Menschenleben gekostet. 135 weitere Militärangehörige wurden verletzt.

Ukraine: Erneut Raketenangriff bei Lwiw

01.26 Uhr: Das Gebiet um die Großstadt Lwiw in der Westukraine ist am Montag nach ukrainischen Angaben erneut Ziel eines Luftangriffs geworden. Die Attacke habe einer Militäreinrichtung im Bezirk Jaworiw an der Grenze zu Polen gegolten, schrieb der örtliche Militärchef Maxim Kosizkij in seinem Nachrichtenkanal im Chatdienst Telegram. Bürgermeister Andrij Sadowij betonte, es gebe keine bestätigten Informationen über Raketeneinschläge in der Stadt und bedankte sich bei der Luftabwehr.

Mitte März hätte ein russischer Luftangriff den Truppenübungsplatz in Jaworiw getroffen, dabei wurden nach ukrainischen Angaben 35 Menschen getötet. In Jaworiw hatten in den vergangenen Jahren ukrainische Soldaten mit westlichen Ausbildern trainiert.

Mehr als 260 ukrainische Soldaten aus Mariupoler Stahlwerk evakuiert

23.24 Uhr: Nach wochenlanger Blockade haben gut 260 ukrainische Soldaten nach Behördenangaben das Asow-Stahlwerk in Mariupol verlassen. Darunter seien 53 Schwerverletzte, teilte der ukrainische Generalstab am Montag bei Facebook mit. Auch seien 211 weitere ukrainische Kämpfer in die von russischen Truppen besetzte Ortschaft Oleniwka gebracht worden. Sie sollen später in einem Gefangenenaustausch zurückkehren, hieß es. Die Schwerverletzten seien in die Stadt Nowoasowsk transportiert worden. An der Evakuierung der weiteren Verteidiger des Stahlwerks Azovstal werde noch gearbeitet.

“Dank den Verteidigern von Mariupol haben wir kritisch wichtige Zeit für die Formierung von Reserven, eine Kräfteumgruppierung und den Erhalt von Hilfe von unseren Partnern erhalten“, schrieb Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar bei Facebook. Alle Aufgaben zur Verteidigung von Mariupol seien erfüllt worden. Ein Freikämpfen von Azovstal sei nicht möglich gewesen. Das Wichtigste sei jetzt, das Leben der Verteidiger von Mariupol zu wahren.

Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte in seiner täglichen Videoansprache, die Ukraine brauche ihre Helden aus Mariupol lebend. Die Hafenstadt Mariupol war bereits kurz nach dem russischen Einmarsch im Februar eingekesselt worden. Die russischen Truppen übernahmen schrittweise die Kontrolle, die letzten ukrainischen Verteidiger der Stadt verschanzten sich aber in dem riesigen Stahlwerk mit mehreren unterirdischen Etagen.

Die russischen Truppen riskierten keinen Erstürmungsversuch, blockierten aber alle Zugänge. Hunderte Zivilisten waren bereits in den vergangenen Tagen vom Werksgelände evakuiert worden. Über den Abzug der zum Teil schwer verletzten Soldaten, die kaum noch Vorräte und Wasser hatten, wurde lange verhandelt.

Audioaufnahmen bezeugen, wie die Ukrainer das russische Kriegsschiff „Moskwa“ versenken

21.04 Uhr: Seit Wochen behauptet der Kreml, dass das Flaggschiff „Moskwa“ wegen eines Sturms vor der ukrainischen Küste gesunken sei. Nun veröffentlichte die ukrainische Armee den Tonbeweis dafür, dass sie das Kriegsschiff mit zwei R-360-Neptun-Seezielflugkörpern beschossen und somit versenkt haben. Damit ist die „Moskwa“ das größte versenkte Kriegsschiff seit dem zweiten Weltkrieg.

In der Audioaufnahme ist zu hören wie ein Besatzungsmitglied des Schiffes schreit, dass die „Moskwa“ zweimal getroffen wurde und „zwei Löcher unterhalb der Wasserlinie“ hat. Zudem sei die Verbindung zur Brücke unterbrochen und das Schiff würde sich bereits um etwa 30 Grad zur Seite neigen. Weiter sagt das Besatzungsmitglied: „Es gibt keine Möglichkeit, sich zu bewegen. Wir werden versuchen, eine Rettung der Besatzung durchzuführen.“

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Moskau hat bisher einen Toten und 27 vermisste Besatzungsmitglieder vermeldet. Nach Medienberichten sind die Verluste deutlich höher. Nach Angaben des litauischen Verteidigungsministers befanden sich 485 Besatzungsmitglieder an Bord, darunter 66 Offiziere. Insgesamt 54 Besatzungsmitglieder seien von einem türkischen Schiff gerettet worden.

Ukraine: Mindestens zehn Tote durch russischen Beschuss auf Sewerodonezk

20.01 Uhr: Durch russischen Beschuss auf die ostukrainische Stadt Sewerodonezk sind nach ukrainischen Angaben mehrere Menschen getötet worden. Die russischen Truppen würden die Stadt „ohne Unterlass“ bombardieren, erkärte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, am Montag im Messenger-Dienst Telegram. „Mindestens zehn Menschen wurden getötet.“

Wegen des anhaltenden Beschusses seien der Zugang zu der Gegend und die Kommunikation derzeit erheblich erschwert, erklärte Gajdaj. Er forderte die Bewohner auf, die Schutzräume nicht zu verlassen.

In einer früheren Mitteilung hatte Gajdaj vor Artillerieangriffen auf Sewerodonezk und die nahegelegena Stadt Lysytschansk gewarnt. Dadurch seien Brände in Wohngebieten ausgelöst worden. „Sewerodonezk wurde hart getroffen“, schrieb er und veröffentlichte Fotos der Zerstörungen. „Wir sind noch dabei, die Zahl der beschädigten Häuser zu ermitteln.“

Der Bürgermeister von Sewerodonezk, Oleksander Striuk, hatte vor rund zehn Tagen erklärte, die Stadt sei von den Streitkräften Moskaus und der pro-russischen Separatisten „praktisch eingekesselt“. Seinen Angaben zufolge befanden sich noch 15.000 der ehemals 100.000 Einwohner in der Stadt.

Ukraine: Russischer Angriff auf Lager mit hoch entzündlichem Ammoniumnitrat

17.14 Uhr: Ein russischer Angriff hat in der Region um die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine ein Lager mit hoch entzündlichem Ammoniumnitrat getroffen. Der Gouverneur der Nachbarregion Donezk teilte am Montag im Messengerdienst Telegram ein Foto einer orangefarbenen Rauchwolke über Feldern, ergänzte aber, die Explosion stelle „keine Gefahr für die örtliche Bevölkerung dar“.

Der Gouverneur teilte weiter mit, dass ein „russisches Geschoss“ das Lager getroffen habe. Die Rauchsäule über dem Depot wirke zwar erschreckend, es gebe aber keinen Grund zur Panik. Ammoniumnitrat ist ein hoch entzündlicher Stoff, der für die Herstellung von Stickstoffdünger verwendet wird – aber auch als Grundlage für Sprengstoff. Die Substanz führt immer wieder zu verheerenden Unfällen. So löste in der libanesischen Hauptstadt Beirut gelagertes Ammoniumnitrat im August 2020 die verheerenden Explosionen aus, die den Hafen und einen erheblichen Teil der Stadt zerstörten.

Moskau: Verletzte Kämpfer werden aus Werk in Mariupol herausgeholt

15.40 Uhr: Nach tagelangen Verhandlungen haben sich das russische und das ukrainische Militär nach Angaben aus Moskau darauf geeinigt, verletzte Kämpfer aus dem Stahlwerk in Mariupol herauszuholen. In der Ukraine gab es dafür zunächst keine offizielle Bestätigung. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass eine Feuerpause gelte und ein humanitärer Korridor geöffnet werde. Die ukrainischen Kämpfer sollten in der von prorussischen Separatisten kontrollierten Stadt Nowoasowsk im Osten der Ukraine medizinisch versorgt werden.

Die Regierung in Kiew hatte stets gefordert, die Verletzten auf das von der Ukraine kontrollierte Gebiet oder in ein Drittland zu überstellen. Bereits am Morgen hatten prorussische Separatisten gemeldet, dass die ersten ukrainischen Kämpfer sich ergeben und das Stahlwerk mit weißen Fahnen verlassen hätten. Später wurde dies von ukrainischer Seite dementiert.

Ukraine meldet Verletzte nach russischem Raketenangriff auf Odessa

11.02 Uhr: Die Ukraine hat einen weiteren Raketenangriff auf die Schwarzmeerküstenregion Odessa gemeldet. Die lokale Militärverwaltung teilte laut US-Sender CNN mit, dass „infolge eines Raketeneinschlags strategischer Flugzeuge in der Region Odesa die touristische Infrastruktur beschädigt wurde, Gebäude zerstört wurden und ein Feuer ausbrach“.

Russland habe die bereits stark beschädigte Brücke über die Dnjestr-Mündung südlich von Odessa weiter beschossen, hieß es. Zwei Menschen seien verletzt worden.

Quelle: Focus-online vom 17.05.2022

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