Bombenfund in Köln-Poll – Kaventsmann ist erfolgreich entschärft

24. September 2015 | 17:00 | red

Bild: Stadt Köln/Archiv

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hat am heutigen späten Nachmittag den eine Tonne schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Auch der Kölner Autobahnring musste gesperrt werden.

Zuvor hatte die Stadt in fünf separaten Presseerklärungen auf die anstehenden Maßnahmen informiert. Um 14:30 Uhr war der letzte Rundgang des Ordnungsamtes abgeschlossen. Die eigentliche Arbeit am Zünder des Wohnblock-Knackers US-amerikanischer Bauarbeit begann gegen 16 Uhr. An der Bombe mussten gleich zwei Zünder (Heck- und Kopf-Zünder) deaktiviert werden.

Kurz vor 17 Uhr war die Bombe dann entschärft, der Kampfmittelbeseitigungsdienst gab Grünes Licht, die Sperrungen der umliegenden Verkehrsachsen und Wohngebiete wurden aufgehoben. Das tonnenschwere Überbleibsel wird nun abtransportiert und anschließend kontrolliert zerlegt und entsorgt, hieß es dazu weiter.

Die Bombe war am gestrigen Mittwoch auf einem Baugrundstück an der Siegburger Straßenahe der Autobahn A4 gefunden worden (Köln Nachrichten berichtete), die anstehende Entschärfung war allerdings verschoben worden (sie Archiv Köln Nachrichten). Mit 18 Stunden Vorlauf ging der heutige Großeinsatz nun zu Ende. Für das Ordnungsamt war der heutige Donnerstag Großkampftag, rund 150 Beschäftigte waren vor Ort, um die Evakuierung zu begleiten.

26 Personen wurden mit fremder Hilfe aus ihren Wohnungen abtransportiert. In der städtischen Anlaufstelle im Berufskolleg Westerwaldstraße hielten sich nach Auskunft der Stadt rund 70 Personen auf. Rund 8500 Personen waren von den Evakuierungen betroffen.
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Quelle: koeln-nachrichten.de vom 24.09.2015

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