Kampf gegen Migranten: Ungarn richtet Militärstützpunkt an Grenze ein


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Migranten an der Grenze zu Ungarn

© REUTERS/ Marko Djurica

Ungarn hat zur Einschränkung des Flüchtlingsstroms einen kleinen Militärstützpunkt an der Südgrenze des Landes eröffnet, heißt es aus dem Verteidigungsministerium in Budapest.

Die Einrichtung des Militärstützpunktes gab Verteidigungsminister István Simicskó am Montag bekannt.In diesem Stützpunkt in der Gemeinde Hercegszántó, etwa 220 Kilometer südlich von Budapest, werden circa 150 Militärs untergebracht, so die Agentur AP. Sie sollen der Agentur zufolge die ungarischen Grenzen vor „Hunderttausenden Migranten“ schützen, die versuchen, illegal in das Land einzudringen.
Zuvor hatte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán angekündigt, den Bau der zweiten Linie mit Zaunanlagen an der Grenze zu Serbien bis Ende Mai abzuschließen. Dies sei notwendig, betonte der Premier damals, um das Land vor einer neuen Einwanderungswelle zu schützen.

 

Im Herbst 2015 hatte Ungarn bereits seine Südgrenze zu Serbien und Kroatien mit einem Grenzzaun abgeriegelt. Damals teilte die ungarische Regierung mit, dass auch der Bau eines zweiten Zaunes wegen der Befürchtung eines weiteren Migrantenansturms aus Ländern des Nahen Ostens sowie aus Nordafrika notwendig sei. Der Bau von Zaunanlagen an der ungarischen Grenze zu Serbien hatte im Februar dieses Jahres begonnen. Europa erlebt gegenwärtig die stärkste Flüchtlingskrise seit Ende des  Zweiten Weltkriegs. Der steigende Zuwanderungsstrom aus Nordafrika, dem Nahen Osten,  aber auch aus Zentral- und Südasien wurde hauptsächlich durch militärische Konflikte und die prekäre Wirtschaftslage in vielen Ländern dieser Regionen ausgelöst.


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Quelle: Sputnik vom 20.03.2017

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2 Kommentare zu Kampf gegen Migranten: Ungarn richtet Militärstützpunkt an Grenze ein

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  2. Ulrike sagt:

    Macht dem Pack doch endlich klar dass es nicht erwünscht ist und zurückgehen kann wo es herkam.
    Sonst kommen immer noch mehr. Es reicht. Wir wollen die nicht. Nur ein paar blöde Gutmenschen und solche die sich Riesengeschäfte erwarten. z.B. die Hilfsorganisationen.

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