Sollen unsere Innenstädte politisch verordnet zur dritten Welt werden!

 


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Foto: Durch Christian Mueller/Shutterstock
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Es sind dramatische Worte, die mir heute mit eindringlichen Stimmen ins Ohr gesprochen wurden. Ich sollte doch mal darüber schreiben. Sonst würde doch gar keiner bemerken, dass sie auf dem Zahnfleisch kriechen und nicht mehr wissen, wie sie Waren, Energie, Angestellte, Steuern und Pacht, bzw. Mieten bezahlen sollen.

Von Holm Teichert

Die #Einzelhändler, also die, die wirklich noch einzeln #Handel treiben, sehen ihre Grundlagen zerstört. Schleichend, aber unaufhaltsam. Die Rede ist von den Kaufleuten, die eigene, persönlich geführte Geschäfte besitzen und natürlich selbst in denen arbeiten. Sie haben Ladenlokale von durchschnittlicher Größe, in denen sie, teilweise schon seit Generationen, ihre Waren anbieten. Schuhläden, Boutiquen, Modeläden, Schreibwarenläden, Bücherhandlungen, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken oder Cafes.

Ihnen allein ist gemein, dass sie in den #Einkaufsstraßen residieren, die noch vor 20 Jahren die Aushängeschilder der Städte, bzw. der Stadtbezirke oder Stadtteile waren. Und damit wären wir schon beim größten aller Probleme angekommen. „Gucken Sie sich doch mal um, Herr Teichert, schauen Sie sich mal, wo wir mittlerweile arbeiten. Hier reiht sich doch nur noch eine #Dönerbude an die Nächste. Nur noch Wettbüros, türkische #Billigläden, Shishabars oder Spielhallen.“ konnte der eine Händler gerade aussprechen, als der nächste mit lauter Stimme einfiel: „Gucken Sie sich doch mal die Billigläden hier auf der Straße an. Die scheißen auf alles. Die machen auf und zu wann die wollen, die stellen ihre Obstkisten mitten auf den Gehweg, die knallen ihre Werbetafeln mitten auf den Gehweg. Das sollten wir uns mal erlauben, unsere Aufsteller so in die Einkaufsstraße zu stellen, die Stadt würde uns mit Ordnungsgeldern zuballern, bis wir verhungern würden, weil kein Geld mehr übrig bleibt, um wenigstens trocken Brot fressen zu können! Aber bei denen gehen die Damen und Herren vom #Ordnungsamt vorbei und tun so, als würden sie es noch nichtmal sehen!

Schiss haben die nämlich in der Buxe. Schiss, dass die von denen direkt einen vor die Birne geballert kriegen! Aber bei uns, da machen sie den Herrmann und lassen es richtig krachen!“

Ein anderer Händler, verbotener Weise mit Tabakpfeife im Lokal sitzend, nickte mit dem Kopf und erzählte mit leiser, ruhiger und bedächtiger Stimme, dass sie („sie“ sind in dieser Runde unisono die vom Ordnungsamt) bei ihm mit dem Zollstock nachgemessen haben, ob er seine Waren exakt nach Flächensondernutzungsgenehmigung aufgestellt und diese bloß nicht einen Millimeter über die genehmigte Fläche hinaus ausgedehnt hat. Nur, damit sie dann beim Inder oder Pakistani, der zwei Ladenlokale weiter Jeanshosen aus China oder Indien für 7 Euro verkauft, wegsehen, obwohl er deutlich erkennbar weit über die genehmigte Fläche hinaus vor seinem Schaufenster mit seinen Klamottenständern steht.

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Sie stöhnen gemeinsam über die #Unkultur, die über die Einkaufsstraßen hereingebrochen ist. Es hat sich viel angestaut. Zum Reden ist von der Stadt noch keiner vorbeigekommen. Die schicken in aller Regel Briefe. Anhörungsbögen. Für alles. Ob einer, weil noch eine Kundin da war, die länger brauchte, um sich für eine Bluse zu entscheiden, nicht sofort 19.00 Uhr das Geschäft geschlossen hat, oder weil ein anderer Kaufmann abends vergaß, seine Jalousie hochzuziehen.

Oder weil ein Händler eine blinkende Werbetafel im Schaufenster hatte, die mit laufender Schrift die Sonderangebote anpries, obwohl doch jeder wissen müsse, dass blinkende Werbetafeln in dieser Straße nach „Rahmenplan – Einzelhandel“ verboten sei.

„Und gucken Sie sich doch mal den Dreck hier an.“ sprachen sie durcheinander mit immer lauter werdenden Stimmen. „Das sieht ja aus wie in Kalkutta. Da kommt doch kein normaler Mensch mehr her, um hier zu bummeln und einzukaufen. Und dann gucken Sie sich die Asylanten an. Die Leute kommen nicht mehr. Sie haben Angst. Sie kommen aus dem Laden raus und werden beklaut oder angemacht. Leute sind hier schon verprügelt worden, weil sie den #Bettlergruppen nichts geben wollten. Die jungen Leute gehen rüber ins Centro. Da können sie umsonst parken, hier gibt es noch nicht mal Parkplätze genug, geschweige denn, dass sie auch kostenlos wären. Und die jungen Mädchen kommen sowieso nicht mehr. Sie hören ja nur noch <<Hey hübsche Lady<< hier und <<fickie, fickie<< da.

Das gibt sich doch kein normaler Mensch auf Dauer. Die bleiben alle weg. Und da sollen wir noch Geld verdienen können?“ Ein Blick in die Einkaufsstraße bestätigte nicht nur jedes Wort der Händler, sondern zeigte, dass es noch viel schlimmer war, als beschrieben. Dreck überall. Dönertüten, Zigarettenschachteln, Hundescheiße, Pappbecher, Fastfoodschachteln vom amerikanischen Klassenfeind mit Ekelfaktor. Einladend geht definitiv anders. Und um den Eindruck von Verwahrlosung und Verelendung dann auch wirklich perfekt zu machen, lungerten Zigeunerfrauen mit ihren Bettelhänden überall auf dem Boden.

#Asylanten standen in lauten Gruppen beieinander und waren ihrer Traumatisierung, die sie ja zur Flucht zwang, entsprechend fröhlich und gut gelaunt. „Früher haben wir als Werbegemeinschaft gemeinsam mit der Stadt die Straße dekoriert, wenn besondere Tage anstanden. #Weihnachten, #Ostern, #verkaufsoffene Sonntage. Da blinkte und blitzte immer alles. Heute geht gar nichts mehr. Die Stadt kommt vorbei, hängt ihre alten gammligen Weihnachtssterne auf, denen man ansieht, dass sie schon 40 Jahre und älter sind, und dann hauen sie wieder ab.

Selbst kaputte Glühbirnen in der Deko werden nicht mehr ausgewechselt. Und wir? Wir machen auch nichts mehr. Es ist alles zu teuer geworden und wenn wir uns an die #Türken und #Araber mit ihren Geschäften gewandt haben, um für #Weihnachten ein Konzept zu erarbeiten und die Finanzierung zu klären, haben sie uns ausgelacht.

„Hey, das ist Euer Fest, nicht unseres“, kam als Antwort. Anfangs haben wir es dann noch ohne sie gemacht. Aber das ging auf Dauer nicht mehr. Die finanzielle Last war von den Alteingesessenen allein nicht mehr zu stemmen. Da hätte es auch das Geld der ganzen neuen Kaufleute mit ihren Billigläden bedurft.

Doch die haben uns machen und bezahlen lassen und haben sich dann gefreut, dass sie in der dekorierten Straße ein dickes Geschäft gemacht haben. Also haben wir es auch Jahr für Jahr zurückgefahren.“ „Mir haben sie ein Knöllchen drangemacht, weil ich mit dem Wagen in der Einkaufsstraße stand. Die Politesse hat gesehen, dass ich Kartons in den Laden geschleppt habe, wusste also, dass ich nicht zum Vergnügen dastand. Sie hat extra gewartet, bis ich mit den Waren im Laden war, dann ist sie schnell ans Auto, hat das Knöllchen drangeklemmt und sich sofort verpisst bevor ich wieder draußen war. Und das, weil ich ein paar Minuten nach der Fußgängerzonenzeit noch da war.“

Einstimmiges Kopfnicken am Tisch. „Und gucken sie jetzt mal nach draußen Herr Teichert, gucken sie mal zum Kiosk rechts gegenüber, da kriegen Sie Augen wie Untertassen.“ Also habe ich mich wieder von meinem Platz hochgequält, ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste, und habe sie insgeheim verflucht, warum sie mir nicht alles erst erzählen und mich dann nur ein Mal rausschicken, damit ich es mir angucke.

Aber es war wirklich erstaunlich. BMW, VW, Mercedes in neu und alt standen friedlich nebeneinander vor einem Kiosk…. … Mitten in der Einkaufsstraße. „Ja,“ sagte ich, „wenn die soviel Geld haben, um die Knöllchen zu bezahlen…“ „Nix Knöllchen“ fiel mir ein recht beleibter älterer Kaufmann ins Wort. „Die kriegen kein Knöllchen.“ „Warum nicht?“ war meine logische Antwort.

„Weil die Politessinnen sich nicht trauen. Die rennen da vorbei, als ob nichts wäre. Die gucken noch nicht mal. Aber wenn wir uns beschweren, dass sie bei uns immer sofort Knöllchen schreiben, wenn wir nur wegen des Geschäfts mal hier stehen, erklären sie uns, dass es in ihrem eigenen Ermessensraum liege, wen sie aufschreiben würden und wen nicht.“

Es war ein bedrückendes Gespräch. Aber es zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit, dass #Deutschland immer weiter abrutscht. Wir haben eine Politik, die die Grundlagen, das Grundsätzliche ihres Handelns längst aus den Augen verloren hat. Wir haben Gutwetterpolitiker. Solange alles seinen gewohnten Gang lief und Deutschland relativ frei von Problemen war, feierten sie sich alle und lobten sich gegenseitig in den Himmel für ihre Politik. Doch kaum gerät etwas ins Stocken, verlieren die Politiker ihren Kopf und hören einfach auf zu funktionieren. Sie sind eben einfach nicht belastbar. Unsere #Politik ist mittlerweile frei von Visionen, frei von Ehrgeiz, frei vom Wunsch, für die Wähler aktiv zu werden und die besten Lösungen zu finden. Und das gilt nicht nur für #Merkel, sondern bis hinab in das kleinste Rathaus.


Höllberg

Quelle: journalistenwatch.com vom 09.11.2017

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2 Kommentare zu Sollen unsere Innenstädte politisch verordnet zur dritten Welt werden!

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  2. Ulrike sagt:

    Es wird allerhöchste Zeit dass es endlich richtig knallt in Deutschland. Das ist ja nicht mehr auszuhalten.

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