Rechtsextremismus: Morddrohungen gegen deutsche Politiker

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker  (imago stock&people)
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Historischen Rathaus im Januar 2019 (imago stock&people)

Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke haben zwei hochrangige Kommunalpolitiker rechtsextreme Morddrohungen erhalten. Die Kölner Polizei bestätigte, dass Oberbürgermeisterin Reker betroffen ist. Außerdem erhielt der Oberbürgermeister von Altena, Hollstein, per E-Mail eine Drohung.

Nach Informationen des „Kölner-Stadtanzeigers“ nimmt der Absender darin Bezug auf den Mord an Lübcke. Hollstein sagte der „Deutschen Presse-Agentur“, er habe in der Vergangenheit immer wieder mal Morddrohungen erhalten. Zuletzt sei am Dienstag eine eingegangen.

LKA Berlin hat Ermittlungen übernommen

Reker und Hollstein wurden in der Vergangenheit bereits Opfer von Messerangriffen. Die parteilose Kommunalpolitikerin wurde lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Hollstein wurde 2017 in einem Imbiss angegriffen und mit einem Küchenmesser bedroht. Dabei wurde er leicht am Hals verletzt. Das Landeskriminalamt Berlin hat nach Medienberichten die Ermittlungen übernommen, weil weitere politisch Aktive bedroht worden seien.

Der Kasseler Regierungspräsident Lübcke war Anfang Juni auf der Terrasse seines Hauses erschossen worden. Dringend tatverdächtig ist ein 45-jähriger Mann, der mehrfach wegen rechtsextremer Äußerungen aufgefallen ist.

Bundespräsident Steinmeier forderte eine rasche Aufklärung des Mordfalls. Das sei mitentscheidend für das Vertrauen in Rechtsstaat und Demokratie, sagte er auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Er rief zudem zu mehr Respekt und Schutz für Kommunalpolitiker auf.

Quelle: Deutschlandfunk vom 20.06.2019 


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6 Kommentare zu Rechtsextremismus: Morddrohungen gegen deutsche Politiker

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  2. Ulrike sagt:

    Bei dem Bild der Trulla kommt mein Frühstück hoch. Die braucht sich nicht zu wundern wenn sie Morddrohungen bekommt. Will ja noch mehr Flüchtlinge nach Köln holen.
    Warum sitzt die nach ihrem doofen Kommentar mit der Armlänge Abstand überhaupt noch auf ihrem Posten ?

  3. Annette sagt:

    Wer macht eigentlich die Nachrichten? (nachbiegen, nachjustieren, lenken…)

    Wenn der Bund als Rechtsnachfolger des Vereinigte Wirtschaftsgebietes souverän wäre, dann hätte er nicht zu fürchten, sich nach der Meinung der breiten Öffentlichkeit zu richten. Das tut er jedoch nicht. Er verfolgt ganz klare spezifische Interessen, die sich auf bestimmte Machtkonstrukte und Monopolinteressen fokussieren. Menschenwürde der deutschen Bevölkerung steht hier ganz oft weit hinten, wenn man sich dessen bewußt wird, was wir durchleben. Geschehnisse in der Welt werden durch ausgesuchte Verfahren zur allgemeinen Kenntnis gebracht, die einen höheren Grad von Wahrheit in der Vermittlung von Nachrichten vermissen lassen. Durch intensive Recherchen mit Hilfe zur Verfügung stehender Mittel kommt man zu völlig anderen Ergebnissen als den Schlüssen, die man aus TV- und Pressenachrichten oder Reportagen ziehen kann. Ein höchst intelligent gelenkter Prozeß, um eine bestimmte Atmosphäre oder Stimmung in der Bevölkerung zu erzielen. Die Lebensqualität der Bevölkerung wird so nicht gesteigert. Eine Souveränität Deutschlands ist absolut nicht zu erkennen. Dem BUND zu trauen ist naiv.

  4. Kleiner Grauer sagt:

    Die Frau ist damals nach dem Angriff noch selbst auf die Rettungstrage LÄCHELND geklettert.

  5. Ulrike sagt:

    Die hatte doch nur einen kleinenKratzer – von wegen lebensgefährlich verletzt……da lachen die Hühner. Alles nur Schau füs dumme Volk gewesen.

  6. Kleiner Grauer sagt:

    In Hamburg im Rotlicht Gewerbe sind Morddrohungen „Amtssprache“ Das wird nicht in der Presse gebracht. Das hängt mit ganz einfachen Geschäftlichen Beziehungen zusammen, geben und nehmen.

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