Angriff in Halle (Saale): Steinmeier besucht Synagoge

 

Polizisten mit Schutzhelmen laufen eine Straße entlang. (dpa/ Sebastian Willnow)

Tote nach Schüssen in Halle (dpa/ Sebastian Willnow)

Nach dem Angriff auf eine Synagoge in Halle an der Saale dringt der Jüdische Weltkongress auf stärkere Sicherheitsvorkehrungen. Bundespräsident Steinmeier wird heute die Synagoge besuchen. Auch Bundesinnenminister Seehofer und der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, werden in Halle erwartet.

Der staatliche Schutz solcher Einrichtungen in Deutschland müsse verbessert werden, forderte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Lauder, in New York. Zugleich bedürfe es eines geschlossenen Bündnisses gegen Neonazis und andere extremistische Gruppen.

Steinmeier wird in Halle auch mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff zusammentreffen, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Steinmeier hatte nach dem Angriff auf die Synagoge von erschütternden Nachrichten gesprochen und zur Solidarität mit jüdischen Mitbürgern aufgerufen. Bei einem Festakt zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution in Leipzig sagte er gestern, ein solcher Angriff auf eine voll besetzte jüdische Synagoge schien in Deutschland nicht mehr vorstellbar.

Seehofer: „Antisemitisches Motiv“

Bundesinnenminister Seehofer geht von einem antisemitischen Motiv und einem wahrscheinlich rechtextremistischen Hintergrund aus. Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft gebe es dafür ausreichend Anhaltspunkte, erklärte Seehofer am Abend in Berlin. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest. Es soll sich nach Medienberichten um einen 27-jährigen Deutschen aus Benndorf handeln.

Bundeskanzlerin Merkel nahm an einer Solidaritätsveranstaltung an der Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin teil. Sie bekundete den Angehörigen der Opfer und den Verletzten ihr „tiefstes Beileid“. Als Reaktion auf die Tat wurden inzwischen vor mehreren deutschen Synagogen die Sicherheitskräfte verstärkt.

„Bedrohungslage nicht mehr akut“

Bei dem Angriff waren ein Mann und eine Frau erschossen und zwei weitere Menschen schwer verletzt worden. Der Rechtsextremist hatte zuvor vergeblich versucht, in die Synagoge der örtlichen Jüdischen Gemeinde einzudringen, die das ursprüngliche Ziel des Angriffs war. Der Angreifer hatte seine Tat mit einer Helmkamera aufgezeichnet und ins Internet gestellt. Die Polizei hat inzwischen erklärt, die Bedrohungslage für die Bevölkerung in Halle sei nicht mehr akut. Auch die Sperrung des Hauptbahnhofs wurde aufgehoben.

Quelle: Deutschlandfunk vom 10.10.2019 


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3 Kommentare zu Angriff in Halle (Saale): Steinmeier besucht Synagoge

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Nie wieder darf ein Krieg von Deutschland aus gehen!
    Nie wieder Kriegsspielzeug in Kinderhände.
    Nie wieder Krieg.
    Nie wieder Waffen in deutsche Hände.
    Nie wieder Waffen in Kriegsgebiete liefern.
    Dieses verlogene Gejaule der Politiker ist ganz schnell vergessen, wenn der Ami uns an die ewige Schuld der Kriege erinnert und damit erpresst.
    Nun soll es mehr Polizei in den Städten geben. Das sorgt nicht nur für Freude. Die Dealer verkaufen nicht mehr solche Massen an Drogen. Sie fühlen sich beobachtet. Die Clans müssen tiefer in die Taschen greifen um mehr Geld bei den XXX in die Taschen zu schieben. Damit Sie wegsehen oder zu bestimmten Zeiten nicht an bestimmten Orten sind. Von der Sippe können nicht mehr so viele wollüstig leben. Das kann man ganz einfach beobachten, wenn die Bestellungen für den Porsche und den 600derter zurückgehen. In der Heimat der Sippe werden die noch nie sich um Geld Sorgen gemacht habenden nun Sorgen machen. Der Anschlag in Halle zieht Kettenreaktionen mit sich wie Sie die dämlichen Grünen mit Ihrem CO² Schwindel auslösen. Das heißt DIE haben auch nicht mehr so reichlich bunte Nächte, nach denen Sie im Bundes oder Landtag wegen Rückenschmerzen entschuldigt fehlen. Da ist „arbeiten“ angesagt! Binnen 24 Stunden hat man die Sauerei in Halle nach Rääächts verschoben. Den positiven Effekt habe ich oben beschrieben. Die Sippen werden sich zusammensetzen und das Ergebnis wird sein: Keine Angst, das Geschäft wird wieder so wie vor Halle, die einen werden am Schreibtisch schlafen, die Anderen werden sich auf die Reichsdeutschen stürzen und die in Berlin werden sich wieder den alten römischen Gepflogenheiten hingeben.

  3. Kleiner Grauer sagt:

    Mir geht das jämmerliche Bild nicht aus dem Kopf, wie die Wortmarke mit insgesamt vier Leitern über die Friedhofsmauer klettert und auf der anderen Seite wieder runter. Die Leiter so schräg angelegt das Sie mit dem Gleichgewicht zu tun hatten. Die schleppen eine Ausrüstung mit sich rum das DIE auf einen Zettel sehen müssen um zu finden was wo am Gürtel häng! „Ein deutscher Polizist wird nicht erschossen, Er trägt sich zu Tode!“
    Da geht es mit Anlauf ran an die Mauer und wie an der Eskaladierwand und drüber! Oder einer steht an der Mauer und der Andere tritt in seine gefalteten Hände. Vorher eine Hand oder Blendgranate drüber und fünf Sekunden später ist auf der anderen Seite die Windel voll.
    Die Vietnamesen haben dem Ami in Saigon gezeigt wie man mit einer Panzerfaust die US Botschaft stürmt-schon vergessen. Was sollen tausende Polizisten im Zentrum von Halle wo jeder weiß das Täter immer von Tatort nach außen verschwinden. Da kommt an jede Kreuzung in und um Halle ein Polizeiauto und jeder wird kontrolliert. DIE sperren per Lautsprecher die Bevölkerung ein und stehen in Massen rum und quatschen, fehlt nur noch das Sie die Karten raus holen und Skat spielen.

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