Ex-Minister suchte Unterschlupf in Restaurant – Linke Aktivisten verhindern Auftritt von de Maizière: „Müssen uns der Gewalt beugen“

Thomas de Maizière (CDU)
dpa/Kay Nietfeld Thomas de Maiziere (CDU), ehemaliger Bundesinnenminister, bei einer Rede im Bundestag.
Dienstag, 22.10.2019, 08:52

Aktivisten haben in Göttingen einen Auftritt des früheren Innen- und Verteidigungsministers Thomas de Maizière verhindert. Der CDU-Politiker sollte eigentlich im Rahmen des Göttinger Literhaturherbstes aus seinem Buch „Regieren“ lesen, doch Dutzende Demonstranten hatten die Eingänge zum Alten Rathaus in der Innenstadt blockiert, und waren teils sogar auf Bäume gekettet. Das berichtet die „HNA“.

„Die Polizei hält es für zu gefährlich, wir müssen uns der Gewalt beugen“, erklärte Johannes-Peter Herberhold, Geschäftsführer des Literaturherbstes, gegenüber der Zeitung. Der „HNA“ zufolge war de Maizière mit einem Kollegen aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Fuß bereits auf dem Weg zum Veranstaltungsort, als dieser am Telefon von den Vorgängen am Rathaus erfuhr. Die beiden Politiker seien daraufhin unbemerkt über einen Hintereingang in ein Restaurant im Rathaus gelangt.

Die Polizei sprach von etwa 100 Demonstranten vor Ort, körperliche Auseinandersetzungen oder Verletzte habe es keine gegeben.

Die Blockade der Lesung sei ein Protest gegen den Angriff der Türkei auf Nordsyrien, erklärte die „Basisdemokratische Linke“ in Göttingen in einer Pressemitteilung. De Maizière sei mitverantwortlich für den sogenannten Flüchtlingsdeal, der zu einer beispiellos zahnlosen Haltung der Bundesregierung gegenüber der Türkei führe.

 

Zivilstreife holte de Maizière ab

„Wir protestieren heute, weil Thomas de Maizière und seine Partei eine besondere Verantwortung für die Waffenlieferungen haben“, zitierte die „HNA“ zudem eine Sprecherin der Antifaschistischen Linken (A.L.I.). Der CDU-Politiker sei Befürworter deutscher Kriegseinsätze gewesen.

Nach der Absage der Veranstaltung sei de Maizière schließlich von einer Zivilstreife am Hintereingang des Restaurants abgeholt worden.

Scharfe Kritik am Verhalten der Aktivisten kam von Wirtschaftsminister Peter Altmaier. „Thomas De Maizière hat unserem Land und seiner freiheitlichen Verfassung viele Jahrzehnte lang gedient. Die Blockade seiner Vorlesung in Göttingen durch die Antifaschistische Linke ist eine unerhörte Missachtung von Recht und Person, die wir nicht hinnehmen dürfen“, schrieb der CDU-Politiker auf Twitter.

Quelle: Focus-online vom 22.10.2019 


Dienstleistung

alles-auf-einen-klick.eu

Wir formulieren für Sie Briefe, Einsprüche, Widersprüche, Klagen nach Ihren Wünschen und stellen diese rechtsverbindlich zu.

Wir helfen Ihnen auch Bescheide von Gerichten und Behörden erfolgreich abzuwehren.

(Klick aufs Bild und es geht los)

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Ex-Minister suchte Unterschlupf in Restaurant – Linke Aktivisten verhindern Auftritt von de Maizière: „Müssen uns der Gewalt beugen“

  1. Pingback: Ex-Minister suchte Unterschlupf in Restaurant – Linke Aktivisten verhindern Auftritt von de Maizière: „Müssen uns der Gewalt beugen“ | StaSeVe Aktuell

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Was? Nicht einmal die Wortmarke traut sich in „Uniform“ zu Ihm um den vermutlichen Kischä zu „retten?“ Woher hatten die die Zivielerlaubnis? Das Bad in der Menge kenne ich anders und das wird jeden Tag auf NTV gezeigt, wie der Churchill begeistert gefeiert wird! Das Bad auf der Tenne ist mir lieber! (:-))

  3. ulrike sagt:

    das Geschwafel von Peter altmaier ist nicht auszuhalten. Diente d.Maiziere dem Staat?
    Siehe Sachsensumpf ?????

    Jetzt hat der Kerl mal erfahren wie das ist wenn man bedroht wird von Ratten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.