Unfreundliche Geste: Auch Litauen verbietet russische Medien

13. Juli 2020

Unfreundliche Geste: Auch Litauen verbietet russische Medien

INTERNATIONAL

Wilnius. Litauen hält sich seit seinem Beitritt zu EU und NATO viel auf seine „westlichen Werte“ zugute. Allerdings zeigen diese auch in der kleinen Baltenrepublik ihre verlogene Seite – die Kehrseite ist nämlich wie in der übrigen EU auch eine mittlerweile unverhohlene Zensur abweichender Meinungen und Medien.

Jetzt hat die litauische Radio- und Fernsehkommission die Tätigkeit von fünf Sendern des russischen regierungsnahen Fernsehkanals RT (Russia Today) verboten. Dies teilt die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf den Leiter der litauischen Regulierungsbehörde am Mittwoch mit.

Am Montag gab der estnische Außenminister Reinsalu bekannt, die Regierung erwäge nach dem Beispiel Lettlands die Möglichkeit, die Ausstrahlung von Sendungen des Fernsehkanals RT zu verbieten.

Lettland hatte Ende Juni ebenfalls die Ausstrahlung von RT-Programmen verboten. Zur Begründung hieß es, die Sender gehörten dem Generaldirektor des Medienhauses „Rossiya Segodnya“, Dmitri Kisseljow, gegen den EU-Sanktionen verhängt worden seien. Zugleich forderte Riga andere europäische Staaten auf, RT ebenfalls zu verbieten.

In den baltischen Ländern werden russischen Medien immer wieder demonstrativ Hindernisse in den Weg gelegt. In Estland wurden auch die Mitarbeiter der russischen Medienplattform „Sputnik Estonia“ von den Behörden unter Druck gesetzt. Das Polizeidepartement und die Grenzschutzbehörde drohten, Strafverfahren gegen sie einzuleiten, wenn sie nicht bis zum 1. Januar 2020 ihre Arbeitsverträge mit der Dachorganisation kündigten. (mü)

Quelle: zuerst.de vom 13.07.2020 


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4 Kommentare zu Unfreundliche Geste: Auch Litauen verbietet russische Medien

  1. gerhard sagt:

    Die Balten … verbieten nicht nur russische Medien…sie verbieten sogar russisch stämmigen Bürgern ihre Muttersprache(als Zweitsprache) zu ssprechen… ganz im Sinne der ,,EU-Menschenrechte“….

    • Kleiner Grauer sagt:

      Stehen bei uns die Sorben schon stramm? Der ehemalige Obersachse Stanislaw* Tillich, das ist der der freiwillig in die Braunkohle gegangen ist, der wird sich hinter dem Bus werfen und heimlich sein Mitgliedsbuch der DSF
      (Deutsch sowjetische Freundschaft) verbrennen!
      *Wahlplakat von Ihm: Stanislaw ein Sachse.

      • gerhard sagt:

        Hin u. wieder bin ich mal in ,,Sorbien“…. und muss feststellen… so wie in DDR-Zeiten ist es nicht mehr. Da war/wurde man straffer organisiert und Bildung/Kultur hochgehalten. Und viele Deppen aus dem Westen wissen mit dieser Minderheit nichts anzufangen , meinen sie wären im Zoo.. Ich freue mich das einheimische Kinder wieder in einen sorbischen Kindergarten gehen können, Sorbisch neben Deutsch gleichberechtigt ist und das junge Leute darauf achten das all das erhalten wird u. bleibt. Es gab u. gibt immer wieder Versuche solche Leute in die Rechte Ecke zu stellen ….funktioniert aber nicht !

  2. ulrike sagt:

    Ist man auch in Litauen so blöd und macht was die dreckige EU sagt ?

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