Schwedischer Staats-Epidemiologe hält Masken für überbewertet

Foto: Schild mit der Aufschrift „Maske auf“ (über dts Nachrichtenagentur)
 

Stockholm – Während sich hier in Deutschland die überwiegende Mehrheit der Bürger wie Covidioten aufführen und überall mit diesen fürchterlichen Gesichtslappen herumlaufen (nur nicht zu Hause, wo sie eigentlich ihre Liebsten „schützen“ könnten), gibt es noch Länder, in denen die Vernunft regiert:

Der schwedische Staats-Epidemiologe Anders Tegnell hält wenig von der in Deutschland diskutierten Maskenpflicht an Schulen. „Das Resultat, das man durch die Masken erzeugen konnte, ist erstaunlich schwach, obwohl so viele Menschen sie weltweit tragen“, sagte Tegnell der „Bild“ (Montagausgabe). Länder wie Spanien oder Belgien hätten ihre Bevölkerung Masken tragen lassen – trotzdem seien die Infektionszahlen hochgegangen.

Tegnell, der maßgebliche Verantwortung für den schwedischen Sonderweg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat, warnte: „Zu glauben, dass Masken unser Problem lösen können, ist jedenfalls sehr gefährlich.“ Nach seiner Überzeugung haben Schulschließungen keinen nennenswerten Beitrag zur Eindämmung von Corona geleistet. „Unsere finnischen Kollegen entschieden sich wie Deutschland für eine Schließung von Schulen, wir ließen sie dagegen geöffnet. Anhand der Daten, die uns vorliegen, können wir nicht sagen, dass das irgendeinen Unterschied für die Pandemie als solche gemacht hat.“ Man sei in Schweden „sehr glücklich“ darüber, dass die Kinder weiter hätten zur Schule gehen können.

Doch hier setzt man weiterhin auf Panikmache, obwohl sich das Virus immer mehr als harmloser Sommer-Schnupfen zeigt:

Der Virologe Michael Ramharter vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg zum Beispiel hat vor weiteren Covid-19-Ausbrüchen gewarnt. Er halte deshalb Corona-Tests für alle Reiserückkehrer für sinnvoll, sagte Ramharter, der beim Hamburger Institut die Abteilung Klinische Forschung leitet, dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). „Wenn die Ressourcen vorhanden sind, sollte möglichst breit getestet werden.“

Die Tests für Menschen, die nicht aus einem Risikogebiet zurückkehren, sollten jedoch freiwillig bleiben, fügte der Virologe hinzu. Zuletzt hatte die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland weiter zugelegt. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser ist davon aber bisher noch nicht viel zu spüren.

Insbesondere den Linken ist daran gelegen, die Pandemie so lange zu verlängern, bis es dann unweigerlich zum nächsten Lockdown kommt und die Wirtschaft total zusammenbricht:

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans zum Beispiel wirft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Versäumnisse vor, etwa beim Umgang mit Reiserückkehrern.

Die „vollmundige Selbstvermarktung“ des Ministers könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass an vielen Stellen Testkapazitäten fehlten oder dass Rückkehrer aus Nichtrisikogebieten zwar zu kostenlosen Tests eingeladen, dann aber ungetestet nach Hause geschickt würden, sagte Walter-Borjans der Zeitung. Zudem ließen Testergebnisse so lange auf sich warten, dass Betroffene „gegen ihren Willen zum Infektionsrisiko“ würden. „Zum erfolgreichen Umgang mit der Pandemie gehört nicht nur der Auftritt vor der Kamera, sondern auch das Klein-Klein der Umsetzung“, so der SPD-Chef.

„Das ist aber ganz offenbar nicht Sache des Bundesgesundheitsministers.“ Spahn hatte zuletzt gesagt, noch könnten das Gesundheitswesen und der öffentliche Gesundheitsdienst mit den gestiegenen Infektionszahlen umgehen. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut 555 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, allerdings übermitteln nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende ihre Zahlen.

An den Vortagen waren es noch jeweils mehr als tausend Neuinfektionen gewesen. Weil in einigen Bundesländern die Schule wieder beginnt, kehren derzeit viele Reisende zurück nach Deutschland – auch aus Ländern mit hohen Infektionsraten. Gleichzeitig führt das heiße Wetter zu vollen Stränden und Badeseen.

Walter-Borjans zeigte Verständnis dafür, dass viele Bürger „urlaubsreif“ seien. Er sagte aber auch, „die Pflicht zur Vorsicht“ bleibe trotzdem. Für viele sei „alles unbedenklich, was nicht strikt verboten ist“. Die Politik müsse deshalb die Test- und Maskenpflicht sichern „und gegebenenfalls mit spürbaren Sanktionen durchsetzen“. Der SPD-Chef warnte vor einem zweiten „wirtschaftlichen Lockdown“. Dieser würde auch die wirtschaftsstarke Bundesrepublik an die Grenze der Belastbarkeit und möglicherweise darüber hinaus bringen.

Was für ein Quatschkopf. In fast allen Urlaubsregionen gibt es die Maskenpflicht. Warum also sollten sich ausgerechnet Urlauber jetzt massenhaft infizieren – wenn diese Masken doch so wirkungsvoll sind? Außerdem halten sich die meisten Urlauber an der frischen Luft auf – und auch hier ist das Virus ja „ganz harmlos“.

Purer Aktionismus, den die Schweden nicht nötig haben. (Mit Material von dts)

Quelle: journalistenwatch.com vom 10.08.2020 


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Ein Kommentar zu Schwedischer Staats-Epidemiologe hält Masken für überbewertet

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Was waren das doch für Witze früher??? Literaturpreis würdig: Warum tragen in Ostfriesland die Frauen Kopftücher? Damit man Sie von den Kühen unterscheiden kann! Es ist doch ganz einfach: Je mehr Lappen tragen umso weniger werden unbehandelte Viren nicht eingeatmet, also umso mehr Viren sind in der Luft und können sich nicht verbreiten. Es wird bald eng mit dem Meterfünfzig, die Luft wird dick, wenn weiter so wenige Viren eingeatmet werden.
    Wie mit den Fliegen: Esst mehr ScheiXXX fünf Milliarden Fliegen können sich nicht irren!
    Das ganze haben die Fliegen wegen Uneinsichtigkeit der Lieferanten von Mensch und Tier abgegeben und Nullen gestrichen. Ein paar hundert vermutliche ScheXXXfliegen im BunXXXg reichen auch!

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