Kinderzimmer werden von TKKG und dem darin vermittelten „problematischen Weltbild“ gesäubert

TKKG (Bild: shutterstock.com/Von ARTEM VOROPAI)
 

Es wird gesäubert was das Zeug hält: Nun sind Tim, Karl, Klößchen und Gaby – die Titelhelden von TKKG – zum politisch-korrekten Abschuß freigegeben. Denn: die vier vermitteln ein „problematisches Weltbild“, bedienen „männliche Machtphantasien“ und sind – kurzum – verdammte Rassisten und Sexisten und nichts für Kinder.

„Willkommen im Club der Detektive“, heißt es bereits seit über 35 Jahren. Auf „Ein Fall für TKKG“ von Rolf Kalmuczak, der unter dem Pseudonym Stefan Wolf die deutsche Jugendbuchreihe sowie die darauf beruhende gleichnamige Hörspielserie erschaffte, freuten sich Millionen von Kinder und Jugendliche. 60 Prozent aus der Leserschar waren Mädchen. Mit 14 Millionen verkauften Büchern gehört die Serie zu den erfolgreichsten Jugendbuchreihen, die Zahl der verkauften Hörspielkassetten und CDs beträgt über 30 Millionen Exemplare. Jahrzehntelang unbehelligt von Feministinnen und sonstigen politisch Korrekten konnte Tim, Karl, Klößchen und Gaby – und Oskar, der Cockerspaniel, unzählige spannende Stunden bereiten. Zusammen waren sie ein unschlagbares Team.

Knappe vierzig Jahre und unzählige links-grün-femministische Säuberungsaktionen später sollen die Helden aus den Kinderzimmern entsorgt werden, da sie – das stellt der Tagesspiegel hinter der Bezahlschranke fest – ein „problematisches Weltbild“ vermitteln. Die berufsmäßigen Gesellschaftsumformer erkennen, dass es sich hier nicht um unschuldige, unverfängliche Kinderserien handelt, sondern um bumsgefährliche Geschichten, voll von komischen Vorurteilen und moralisch mehr als fragwürdigen Verhaltensweisen.

Obdachlose wurden in den hunderten Folgen als „Penner“ tituliert – und – man höre und staune – selbst das Wort „Neger“ war hier und da noch gebräuchlich. Gaby, das einzige Mädchen im Abenteurer-Bund ist – und das scheint besonders verwerflich – mit ihren blonden Haaren und ihren blauen Augen nicht nur besonders hübsch, sondern auch besonders tierlieb und gerecht. Bereits 2017 blies die taz zum Hallali und bejammerte, dass Verbrecher klischeehaft an ihrem Äußeren zu erkennen seien – Narben, besondere Körper- und Gesichtsmerkmale wie rote Haare und viele Sommersprossen – oder durch ihre Herkunft – z. B. Südländer oder – oh Gott – Zigeuner-, soziale Gruppenzugehörigkeit – Rocker, Punks, Obdachlose – oder durch den Beruf stigmatisiert. Der Autor bediente sich laut der gestrengen Kritik gesellschaftlicher und populärer Vorurteile und Stereotype. Die Hauptdarsteller der – neben den Drei ??? –kommerziell erfolgreichsten Jugendserie im deutschsprachigen Raum – seien übersteigert dargestellt. Obwohl der 2007 verstorbene TKKG-Erschaffer Wolf in seinen Geschichten starke Frauenfiguren zeigte und die TKKG-Freunde an ihrem Engagement für die Gleichberechtigung der Geschlechter keine Zweifel ließen, wurden auch hier untrügliche Beweise für eines der schlimmsten Verbrechen unserer Zeit – nämlich der Diskriminierung von Mädchen und Frauen – festgestellt.

Die politisch-korrekten Warner können es kaum fassen, dass die damalige Elterngeneration ihrer Kinder mit dieser gemeingefährlichen TKKG-Kombo allein im Kinderzimmer zurückgelassen hat.

Auch im Kommentarbereich des Tagesspiegels sorgt sich der links-grüne Zeitgeistige um das Wohl der Kleinen, während andere konstruktive Vorschläge einbringen, wie mit den TKKG-Kinderseelenverderbern umgegangen werden könnte:

 „Ungelesen unterschreibe ich diesen Tweet. Die Texte von TKKG aus den 80ern sind mitunter menschenverachtend. Habe ich wieder gelöscht und sie meinem Kind nicht vorgespielt. Gleiches gilt für einige Bücher aus meiner Kindheit. Sehr krasser Scheiß tlw.“

„Der bekannte Alptraum aller Eltern: spielst deinem Kind nichtsahnend das erste mal TKKG vor und er steht am nächsten morgen mit Hitlerbart vor dir.“

„man könnte die Bände ja in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion, z. B. vor dem Reichstag, verbrennen“

„Das sind Detektiv-Geschichten. Spannend und intelligent geschrieben. Übersteigen natürlich das geistige Niveau eines jeden Linken.“

„Ich lach mich scheckig. Derselbe Tagesspiegel. der damals als Westberliner Leuchtturm der freien Presse große Töne spuckte, spielt heute die Anstandsdame des politisch Sagbaren.“

„Oft nervt es, aber hier sind Bezahlschranken einfach ein Segen. Man regt sich nur künstlich auf, und ???- und TKKG-Fans von damals müssen schon auf ihren Blutdruck achten. Warum behalten die Weltbilddoktoren und Problematischfinder ihren Schmonzes nicht einfach für sich?“

Quelle: journalistenwatch.com vom 15.09.2020 


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