Deutsche Einheit: Wagenknecht mahnt stärkere Industriepolitik an

28.06.2018, Berlin: Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende Die Linke, spicht im Deutschen Bundestag (dpa / Michael Kappeler)
Sahra Wagenknecht im Bundestag (dpa / Michael Kappeler)

Die Linken-Politikerin Wagenknecht hat 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung die Hoffnung geäußert, dass eine Ost-West-Spaltung insgesamt an Bedeutung verliert.

In 30 Jahren hätten die Menschen viele gemeinsame Erlebnisse geteilt, sagte die frühere Fraktionsvorsitzende im Deutschlandfunk (Audio-Link). Allerdings gebe es noch deutliche Unterschiede in der Lohnhöhe oder im Ausmaß des Niedriglohnsektors, fügte Wagenknecht hinzu. Sie verwies darauf, dass sich nach dem Fall der Mauer viele Menschen in Mittel- und Ostdeutschland lange aus dem Westen bevormundet gefühlt hätten.

Wagenknecht für verstärkte Industrie-Politik

Wagenknecht sagte weiter, sie selbst habe als Studentin an der Universität in Jena erlebt, wie alle Professoren ihre Arbeit verloren hätten und nur noch Personal aus dem Westen eingestellt worden sei. Die Linken-Politikerin mahnte eine verstärkte Industrie-Politik in Ost- und Westdeutschland an. Es gebe Regionen, die man völlig alleine lasse und wo die Infrastruktur verrotte.

Quelle: Deutschlandfunk vom 29.09.2020 


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3 Kommentare zu Deutsche Einheit: Wagenknecht mahnt stärkere Industriepolitik an

  1. Ulrike sagt:

    Leider wird keiner auf Wagenknecht hören. Die war in der falschen Partei.

  2. birgit sagt:

    Erkenntnisse kommen viel zu spät ! IHR habt abgegessen !

    • gerhard sagt:

      Die Erkenntniss gab es schon 10 Jahre nach der Kehre. Wahrscheinlich gibt es auch hier einen ,,Tiefen Staat“ der alles daransetzte um den Osten auszubluten.

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