Merkels Lockdown-Logik: Freizeit ist tödlich, Arbeit macht frei

Bald wieder: „Hello Lockdown my old friend…“ (Symbolbild:JouWatch)
 

Der selbstverstärkende Prozess der Pandemieaufrechterhaltung tritt – wie möglicherweise seit längerem geplant – in seine heiße Phase ein, die Regierung hat ihre Pappenheimer dort, wo sie sie haben will: Der nächste Lockdown steht unmittelbar bevor. Was diesmal als „Lockdown Light“ mit nun doch bundesweit vereinheitlichter Geltungsweise kommen soll, ist in Wahrheit ein voller Lockdown wie beim ersten Mal – nur dass die Leistungsträger und Arbeitnehmer wie gehabt schuften sollen, während praktisch das gesamte Sozial- und Freizeitleben  drangsalisiert oder gleich ganz bleibt.

Keine zwei Wochen ist der letzte „Bund-Länder-Gipfel“ her, bei dem sich Söder und Merkel zähneknirschend dem Widerstand jener Ministerpräsidenten beugen mussten, die ihre geplanten Restriktionen (vor allem bundeseinheitliche Reisebeschränkungen und Beherbungsverbote) nicht mittragen wollten. Jetzt, nachdem die Fixierung auf „Neuinfektionen“ europaweit den gewünschten Angstpegel erzielt hat, ist die Bereitschaft zu zentralistischen Zwangsmaßnahmen deutlich gestiegen.

Deshalb soll jetzt, wie „Bild“ zweit Tage vor der vorgezogenen, nächsten Kanzler-Ministerpräsidentenrunde am Mittwoch erfuhr, das öffentliche Leben in Deutschland erneut „stark eingeschränkt“ werden: Schulen und Kitas sollen zwar noch geöffnet bleiben, sofern keine „katastrophal hohen Infektionszahlen“ anliegen („katastrophal“ schließt in dem Fall natürlich wieder alle Kerngesunden und Symptomfreien mit ein), und auch die Geschäfte bleiben auf, „mit Einschränkungen“ – aber Restaurants und Bars sollen wieder geschlossen und Veranstaltungen gleich komplett untersagt werden.

Merkel-Braun’scher Aktionismus

Es gibt zwar für all dies nicht die geringste wissenschaftliche evidenzbasierten Notwendigkeit – denn es wäre absurd anzunehmen, dass sich das Virus nur in den von einem solchen selektiven Lockdown betroffenen Bereichen ausgebreitet hätte, und nicht genauso in denen, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen. Doch Logik, Zumutbarkeit und Verhältnismäßigkeit haben längst ausgedient in dieser Krise. Es ist der reinste Aktionismus, in den Angela Merkel und ihr federführender Kanzleramtsminister Helge Braun hier einmal mehr verfallen. Und wie die Regierungschefs der übrigen EU-Länder begründet jeder den „Ernst der Lage“ mit der abschreckenden Lage im jeweiligen Ausland.

Nachdem Merkel bereits seit Tagen nicht müde wurde, eine völlig unverantwortliche Panik zu schüren, störte sich dann auch niemand mehr – die Opposition nicht und erstrecht nicht die Medien – daran, dass sie unverdrossen und unbeeindruckt von der massiven, teilweise höchstrichterlichen Kritik an der faktischen Umgehung und Aushöhlung der Parlamentshoheit eine zunehmend autoritäre Hinterzimmerpolitik betreibt: Die in der Verfassung nicht vorgesehene „Corona-Gipfel“ oder „Bund-Länder-Schalten“ sind weiterhin die zentralen Instanzen, wo die Würfel über immer weitere Grundrechtseinschränkungen fallen.

Parlament weiterhin entmachtet

Ihren Pressesprecher Seibert ließ Merkel verkünden: „Es wird zu beraten sein, was getan werden kann, um die Ausbreitung des Virus möglichst bald wieder einzudämmen“. Deshalb rechne er „mit Beschlüssen“. Ob darunter auch bundesweite Ausgangssperren fallen, wollte Seibert nicht kommentieren. Wie schon Braun beschwor Seibert, dass sich die die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen „seit binnen einer Woche etwa verdoppelt“ habe, deshalb zähle nun „jeder Tag“. Es sind die exakt selben Sprüche wie am 14. Oktober, beim letzten Corona-Gipfel zwischen Merkel und den Länderchefs.

Natürlich könnten Merkel und ihre Adjutanten im Kanzleramt auch darauf hinweisen, dass von all denen, die zum damaligen Zeitpunkt infiziert waren, JEDER inzwischen wieder genesen ist (bis auf eine marginale Zahl von Intensivpatienten, deren Anteil sich zwar von 650 auf 1250 erhöhte, jedoch noch immer weit unter der Zahl der wegen Atemwegserkrankungen stationär behandelten Patienten in jeder normalen Grippesaison praktisch aller Vorjahre liegt). Doch das könnte ja als beruhigend und möglicherweise „verharmlosend“ aufgefasst werden. Deshalb lieber weiterhin Verunsicherung.

Nächster politischer Amoklauf

Mit in Wahrheit absurd unspektakulären Erkrankungs-, Hospitalisierungs- und Mortalitätszahlen also wird jetzt der nächste politische Amoklauf begründet, der diesmal das Privat-, nicht jedoch das Berufsleben der Deutschen wegrasieren soll: Als würde Corona nur in den Alltagsbereichen zuschlagen, die das Leben lebenswert machen, sollen die Einschränkungen praktisch alles betreffen, was nicht der Aufrechterhaltung der Wirtschaft dient – bzw. dem Fortbestand der Branchen, die den deutschen Umverteilungsapparat am Laufen halten.

Denn trotz der immer infernalischeren Staatsverschuldung müssen die Deutschen ja auch weiterhin irgendwie die Diäten und krisensicheren Gehälter der Corona-Politiker erwirtschaften, müssen die unangetastete illegale Masseneinwanderung von „Flüchtlingen“ nach Deutschland finanzieren, müssen die EU-Rettungsschirme zugunsten südeuropäischer Pleitestaaten füllen.

Das Sklavendasein ist damit endgültig systemrelevant geworden. (DM)

Quelle: journalistenwatch.com vom 26.10.2020

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6 Kommentare zu Merkels Lockdown-Logik: Freizeit ist tödlich, Arbeit macht frei

  1. Kleiner Grauer sagt:

    #Merkels Lockdown-Logik: Freizeit ist tödlich, Arbeit macht frei#
    Keiner soll hungern ohne zu frieren!

  2. gerhard sagt:

    Halloween wird aber ohne Klingeltour durchgezogen …das wird nach letzten Berichten
    durchgezogen…ob Schule stattfindet oder nicht(ist auch nicht wichtig).

  3. Ulrike sagt:

    Dass der Seibert sich so verkauft hat -hat der keinen Charakter ?
    Wo hält sich eigentlich die Alte den ganzen Tag auf ? Wo geht sie essen?

  4. Kleiner Grauer sagt:

    #Merkels Lockdown-Logik: Freizeit ist tödlich, Arbeit macht frei#
    Sport ist Mord und Massensport ist Massenmord.

    • gerhard sagt:

      Mensch.. wir sollen arbeiten u. keinen Sport betreiben …die Alte hat nicht bedacht das man beim Arbeiten genauso ,,aufeinander hängt “wie beim Sport.
      Wahrscheinlich leidet sie schon unter den Spätfolgen von Corona …

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