Russische Botschaft: Kaspersky-Verbot in USA: „Gewissenlose russophobe Konkurrenz“

Kaspersky Lab© Sputnik/ Ewgenija Nowoschenina

Die Entscheidung der #US-Regierung, Software-Produkte der russischen Computersicherheitsfirma #Kaspersky Lab in allen Behörden des Landes zu untersagen, gefährdet aus Moskauer Sicht die bilateralen Beziehungen. Das gilt auch für die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror, wie die russische Botschaft in den #USA erklärt hat.

„Wir verfolgen die Tagesberichte von der russophobischen US-Front mit Besorgnis“, heißt es in der Erklärung der Botschaft, die auf ihrer Internet-Seite veröffentlicht wurde. „Nach entzogenen Diplomatenimmunität und der faktischen Abschaffung von mehreren offiziellen russischen Vertretungen, der Beschränkung des Rechts auf die Nutzung von mehreren russischen Eigentumsobjekten, nach den Angriffen auf russische Medien, RT und Sputnik folgt nun die Entscheidung hinsichtlich der Kaspersky-Produkten.“

Damit habe sich die Russophobie zu einer „gewissenlosen Konkurrenz“ auf dem Gebiet der Informationstechnik entwickelt und angefangen, die Märkte von Software-Produkten zu beeinflussen. „Wir betrachten dies als Glieder einer Kette“, so die russischen Diplomaten weiter. „Solche Schritte können nur noch extremes Bedauern erregen. Sie schieben die Perspektiven des Wiederaufbaus der bilateralen Zusammenarbeit nur noch  weiter weg und lenken von der gemeinsamen Lösung von vorrangigen Aufgaben wie dem Kampf gegen den internationalen Terror ab.“

Am Mittwoch hatte das US-Ministerium für Innere Sicherheit (United States Department of #Homeland Security – DHS) mitgeteilt, dass alle Staatsbehörden der USA sich innerhalb von drei Monaten darauf vorbereiten sollen, Software-Produkte der russischen Cybersicherheitsfirma Kaspersky Lab in ihren Bereichen auszuschließen.Das Weiße Haus hatte früheren Meldungen zufolge Kaspersky-Lab aus der Liste seiner Software-Lieferanten ausgeschlossen, obwohl die Erzeugnisse des Unternehmens für die Nutzung in US-Staatsbehörden gelobt werden.

Grund für diesen Schritt sei „die enge Verbindung mit feindlichen russischen Aufklärungsinstitutionen“, die „der Hackangriffe auf die USA beschuldigt wurden“, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die US-Behörde General Services Administration (GSA) berichtete.


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Quelle: Sputnik vom 14.09.2017

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