Werbefeldzug für Russlands Waffen: Syrienschlag trifft die USA

Veröffentlichungsdatum: 17 04 2018, 15:58

Mit dem Raketenangriff gegen Syrien haben die USA sich ihre eigenen Trümpfe selbst aus der Hand geschlagen – und dabei bestens für russische Waffen geworben. Dies sagte der Militärexperte Konstantin Siwkow von der Russischen Akademie der Wissenschaften im Sputnik-Interview.

Kriege per Knopfdruck, vom Cockpit oder einer Kommandozentrale aus führen zu können, war der größte Trumpf des US-Militärs. Diesen strategischen Vorteil haben die Amerikaner mit dem Raketenschlag gegen #Syrien verspielt: „Es ist klargeworden, dass die syrische Flugabwehr, die nach russischen Prinzipien funktioniert, solche Angriffe abwehren kann“, sagt der Fachmann gegenüber Sputnik.

Leichtes Spiel wie in Jugoslawien oder Libyen, das sei für die Amerikaner jetzt Geschichte.

„Jetzt müssen die USA die Strategie ihrer #Luftangriffskriege überarbeiten, erst recht, wenn sie mit dem Gedanken spielen, Russland anzugreifen“, so der Experte Siwkow.

Wirtschaftlich betrachtet sei festzustellen: Die hochpräzisen Raketen der USA hätten gewaltig an Ansehen verloren. Stattdessen stünden die russischen Flugabwehrsysteme in der Käufergunst.

Es sei völlig klar, so der Analyst, dass die USA unter diesen Umständen nicht auf einen konventionellen Krieg gegen Russland setzen werden. „Die Schwelle der Verluste, die die US-Armee zu akzeptieren bereit ist, ist sehr niedrig. Jenseits dieser Schwelle verzichten die US-Strategen auf Kampfhandlungen.“ Deswegen würden die USA künftig verstärkt auf Hybrid-Kriege gegen Russland setzen. „Sanktionen gegen #Russland werden noch zunehmen.“


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Ein Ende dieser Politik sei nur in zwei Fällen abzusehen: „Entweder Russland wird ein US-Vasall respektive es verschwindet von der Weltkarte. Oder Russland schafft es, sich so zu rüsten und geopolitische Blöcke zu schmieden, dass die USA gezwungen sind, sich an den Verhandlungstisch zu setzen“, sagt der Experte.

Über derlei Waffenprogramme habe der russische Präsident bereits gesprochen. Es gehe um die Weiterentwicklung der schweren Rakete „Sarmat“ und der U-Wasser-Drohne „Status 6“. „Dieser atomgetriebene Torpedo kann einen nuklearen Sprengkopf vor der US-Küste zünden und damit einen Hyper-Tsunami auslösen. Die Rakete kann schwerwiegende geophysische Prozesse auf dem US-Gebiet verursachen“, erinnert der Fachmann.


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Eine geopolitische Allianz sei auf der Grundlage der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit denkbar, sagt der Experte. Dies sei vielleicht noch Zukunftsmusik, aber dies würde die US-geführte westliche Welt dazu zwingen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, betont der Analyst.

Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten am Samstagmorgen staatliche Einrichtungen in Syrien, die angeblich für die Herstellung von C-Waffen genutzt worden sein sollen, mit Raketen beschossen. In den frühen Morgenstunden hatten die drei Staaten mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen auf syrische Infrastruktur abgefeuert. Die meisten davon konnte die syrische Flugabwehr abfangen. Russische Streitkräfte war an der Abwehr des Raketenangriffs nicht beteiligt, überwachten jedoch die Raketenstarts.

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Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilte die Schläge als Aggressionsakt gegen einen souveränen Staat. Der angebliche chemische Angriff, der als Vorwand für die Schläge gedient hatte, wurde weder von russischen Militärexperten noch von Einheimischen in der Stadt Duma bestätigt.

Vor diesem Hintergrund betont der Militärexperte Siwkow: „Das Risiko des Dritten Weltkriegs wegen eines lokalen Konflikts bleibt nach wie vor hoch.“

Quelle: Sputnik und de.news-front.info vom 17.04.2018


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4 Kommentare zu Werbefeldzug für Russlands Waffen: Syrienschlag trifft die USA

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  2. Birgit sagt:

    Ein neues Geschäftsmodell !
    Ausgediente russische Raketen gegen die Hypermacht NATO, ausgerüstet mit modernster Technik.
    Da wird der Verkauf aber bumen und Russland muß den alten Militärschrott nicht entsorgen.

  3. Pingback: Raketen ins Nirwana !!!! | Verbrecherjustiz

  4. Annette sagt:

    Hoffentlich brettert nicht eine außer Kontrolle geratene US-Rakete in das Brüsseler EU-Gebäude bei der nächsten Diätendebatte; kommt die US-Rakete auf die Matte… Ende der Debatte…
    Mann, wäre ich entsetzt!

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