Politiker rasten aus, weil ihnen Daimler den Geldhahn zudreht


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MAX ERDINGER
Hier sehen Sie einen typischen grünen Politiker, nachdem er erfahren hat, dass er in diesem Jahr keine Großspenden mehr erhält (Symbolfoto: Von TheVisualsYouNeed/Shutterstock)
 

Daimler-Benz spendete im Jahr 2018 über 320.000 Euro an die Parteien zur politischen Landschaftspflege. Dieses Jahr heißt es bei den Schwaben: „Mir gäbet nix!“, wie die „Welt“ meldet. Da spotzt die Parteienschatzmeisterei. Dabei kann das nur ein Anfang sein.

Ungläubiges Staunen in der Politik. Unerhörtes hat sich zugetragen.

Kein Geld mehr vom Daimler?

Das geht gar nicht. Empört hat sich ein grüner Staatssekretär aus dem Wirtschaftsministerium. Bei der „Welt“ erweist man dem Herrn die Ehre, indem man ihm attestiert, seine Äußerungen „verdeutlichen die Bedeutung des Vorgangs„.  Thomas Bareiß twitterte am Wochenende auf die Nachricht vom knickrigen Automobilkonzern das Verdikt, die dort versammelten Herren verhielten sich  „verantwortungslos, demokratiegefährdend und dumm“.

Der unparteiische Beobachter erkennt hier sofort, worum es geht: Der grüne Staatssekretär erteilte dem mächtigen Konzern eine Moralisten-Standpauke der eingebildeten Güteklasse Premium-1A – und nicht nur das. Der grüne Bareißstaats-Sekretär wähnt sich in einer unangreifbaren Position. Es strotzt nun einmal vor Anmaßung, was er da wirklich gesagt hat über das Geld anderer Leute: Es sei verantwortungslos von diesen antidemokratischen Mercedes-Individuen, daß sie ihr Geld gern selbst behalten wollen. Und daß sie deswegen dumm seien. Das sagt viel darüber aus, wofür sich Bareiß selbst hält. Was wüssten die Herren beim Daimler schon über sich, wenn es ihnen der Grüne Bareiß nicht fingerdick aufs Brot schmieren würde? – Das ist die Frage. Wahrscheinlich könnten sie sich noch nicht mal ihre eigenen Namen merken ohne den grünen Waden … Bareiß. – Wuff!

Bei der „Welt“ ist man aufmerksam gewesen und fragt daher wißbegierig:  „Woher rührt diese Vehemenz?“ – Gut, daß  jouwatch die Antwort kennt.

Die Vehemenz

Sie kommt aus dem Selbstverständnis eines grünen Bareiß und will hin zu einer Diktatur der grünen Bareiße, die kein Stück weniger verantwortungslos, weniger demokratiegefährdend und weniger dumm wäre, als der Entschluß der Herren beim Daimler, kein Geld mehr an Parteien zu verschwenden. Es sagt doch eine Menge aus über das Selbstverständnis eines grünen Staatssekretärs im Wirtschaftsministerium, wenn er glaubt, er dürfe das Ausbleiben einer erneuten freiwilligen Spende dazu hernehmen, den ehemaligen Spendern plötzlich Verantwortungslosigkeit, Demokratiegefährdung und Dummheit vorzuwerfen, anstatt sich zu fragen, was das Ausbleiben der Spende wohl mit ihm selbst und seinesgleichen zu tun haben könnte. Was Bareiß gesagt hat, war: Ich bin die Verantwortung, ich bin die Demokratie, ich bin gescheit. Und das hätte er besser nicht gesagt, wenn´s keine Lüge sein soll.

Aber auch in einer weiteren Grünen-Partei, in der CSU, ist man entsetzt:

Jetzt hat auch der Schatzmeister der CSU, Thomas Bauer, dem Konzern vorgeworfen, die Demokratie zu schwächen. „Sich um die Demokratie zu kümmern, ist eine Bürgerpflicht„, sagte Bauer der „Welt“ (Mittwochsausgabe). „Und ein großes Unternehmen wie Daimler ist auch eine Art Bürger. Nun leistet die Firma einen Beitrag zur Schwächung der Demokratie und tut nicht etwa eine gute Tat. Man stiehlt sich aus der Verantwortung.“ Bauer prangerte auch das Verhalten anderer großer Firmen an: „Siemens gibt seit vielen Jahren nichts mehr, BMW, VW, jetzt Daimler. All diese großen Firmen kommen ihrer demokratischen Verpflichtung nicht mehr nach.

Der CSU-Schatzmeister lehnt es kategorisch ab, Parteien in noch stärkerem Maße als bisher oder gar komplett durch den Staat finanzieren zu lassen. „Eine Partei, die allein durch den Staat finanziert ist, ist eine Staatspartei im sozialistischen Sinn und verliert völlig ihre Unabhängigkeit.“ Die staatliche Parteienfinanzierung sei eine Zusatzfinanzierung. „Ich finde es absurd, wenn immer mehr Bürger leichtfertig sagen, der Staat soll doch die Parteien finanzieren. Das ist das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen.“ Dem CSU-Mann scheint entgangen zu sein, daß immer mehr Bürger gar nichts gegen das Ende derjenigen „Demokratie“ hätten, die sie in den vergangenen Jahren kennenlernen mußten. Die hat schließlich nicht mehr allzu viel zu tun mit der Demokratie, die sie noch aus ihrer Jugendzeit in Erinnerung haben.

So viel dann zur angeblichen Spendenaffäre der AfD – diese verlogenen Heuchler.

Quelle: journalistenwatch.com vom 24.04.2019 


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3 Kommentare zu Politiker rasten aus, weil ihnen Daimler den Geldhahn zudreht

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Sind die Autokonzerne leicht erwacht und haben eine Normenkollision festgestellt? Früher trugen die Raubritter Kettenhemd. Heute tragen Sie Schlips, aber geplündert wird weiter. Die gelernten Lift Fahrer in Berlin zerstören das Aushängeschild Deutschlands. Aber mit so einer kriminellen Energie! Die Japaner können nicht vor schmunzeln (Land des Lächelns) die kommen mit Ihren Hybridautos sofort um zu verkaufen und den Markt zu beherrschen. Das System BRiD hängt vom PKW ab. Es ist so aufgebaut worden. Auch hier haben die Schlipsträger bestimmt: bis zur Arbeitsstelle kann anderthalb Stunden gefahren werden. Ein Irrsinn um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Mit dem E-Auto unmöglich! Baustellen werden Europaweit ausgeschrieben! Ein Irrsinn! Es fahren Firmen von Hamburg nach München, oder Polen nach Österreich! Das geht nur mit Leistungsfähigen Fahrzeugen. Die stellen wir her und die Politik verbietet sie. Ein Irrenhaus BRiD. Die Konzerne sollen Ihre Spenden der letzten zehn Jahre von den Parteien zurück verlangen! Das Kaffeekränzchen der Kanzlerin ist ein weiteres Problem-da wird auch kein Fachwissen ausgetauscht.

  3. Ulrike sagt:

    Recht so die machen die Autoindustrie kaputt und erwarten noch Millionenspenden dafür. Dreht den Volksverrätern den Geldhahn zu.

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